5 I N H A LT Editorial Unternehmensleitsätze Organe Unternehmensstruktur Zentrum für Vermögensberatung Marburg Das Jahr 2011 Allfinanz Deutsche Vermögensberatung Andreas Pohl und Reinfried Pohl Generationen Unsere Begegnungsstätten Unsere Werbepartner Konzernlagebericht Konzernjahresabschluss Konzernanhang Bestätigungsvermerk Bericht des Aufsichtsrats 2 4 7 9 10 16 28 30 38 46 50 52 60 63 74 75 Prof. Dr. Reinfried Pohl Vorstand und Geschäftsleitung, Aufsichtsrat und Beirat Mittelpunkt der Gemeinschaft Den Kunden im Blick Das Alphabet der Vermögensberatung Projekt Zukunft Arbeiten in anmutiger Atmosphäre Deutsche Vermögensberatung, Ausblick auf das Jahr 2012 Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
6 EDITORIAL Prof. Dr. Reinfried Pohl, Vorsitzender des Vorstands, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Deutsche Vermögensberatung Holding
7 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde unseres Unternehmens! Erneut konnten wir mit den Geschäftsergebnissen des Jahres 2011 Finanzgeschichte schreiben: Trotz schwierigster Marktbedingungen mit einem weiter hohen Maß an Verunsicherung der Bürger bei Anlage- und Vorsorgeentscheidungen konnten wir wieder über eine Milliarde Euro Umsatzerlöse erzielen, die Umsätze und das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr steigern, in vielen Bereichen unserer Allfinanzberatung neue Rekordmarken setzen und fast überall besser abschneiden als "der Markt". Dem Jahr 2011 kommt aber auch aus einem ganz anderen Blickwinkel besondere Bedeutung zu: Nie zuvor in unserer Unternehmensgeschichte war ein Jahr so von Investitionen in die Zukunft unserer Berufsgemeinschaft geprägt wie das zurückliegende: Mit dem Anneliese Pohl Seedorf in Mecklenburg-Vorpommern haben wir für unsere Vermögensberater und deren Familien eine neue Schulungs- und Urlaubsanlage geschaffen, die exklusiv denjenigen zur Verfügung steht, die am Beginn der hauptberuflichen Tätigkeit stehen. Und mit dem im November 2011 eröffneten Zentrum für Vermögensberatung in Marburg ist nicht nur ein neues, einzigartiges Schulungs- und Kongresszentrum entstanden. Viel wichtiger noch ist, dass dieses Zentrum nunmehr eine entscheidende Rolle dabei spielt und auf Dauer spielen wird, Kunden, Berufsinteressenten und neu zu uns gestoßenen Vermögensberatern unsere Allfinanzberatung und das Berufsbild des Vermögensberaters, genauso aber auch die Stärke, die Erfolge und die Werte unseres Familienunternehmens zu verdeutlichen. Wir sind sicher, dass beides, das Anneliese Pohl Seedorf und das Zentrum für Vermögensberatung, maßgeblich zum weiteren Erfolgsweg unseres Unternehmens beitragen wird. Es grüßt Sie herzlich, Ihr Prof. Dr. jur. Dr. h.c. mult. Reinfried Pohl
8 WER WIR SIND Die Deutsche Vermögensberatung ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen. So wurde sie der größte und bedeutendste eigenständige Finanzvertrieb. Sie versteht sich als eine Betreuungsgesellschaft und Berufsgemeinschaft für den Vermögensberater. Ihm gewährt sie ihre professionelle Unterstützung in seiner Arbeit, damit er Menschen helfen kann, ein Vermögen aufzubauen und zu mehr Sicherheit im Alter zu kommen. Unsere Werte sind Gemeinsamkeit statt Gegeneinander, Selbstständigkeit statt Abhängigkeit, Eigenverantwortung statt Kontrolle
9 WAS WIR WOLLEN Die Deutsche Vermögensberatung will bei ihren Kunden als vertrauensvoller Helfer in allen Vermögensfragen gelten. Deshalb achten wir auf beste Qualität, eine optimale Beratung und nicht zuletzt auf Menschlichkeit als Zeichen höchster Professionalität. Die Vermittlung von Produkten ist immer nur eine Folge davon. So verwirklichen wir unser Konzept der Allfinanz: alles aus einem Kopf, nicht alles aus einem Konzern, Vermögensaufbau für jeden!
10 Im Zentrum der Finanzwelt: Der Hauptsitz der Deutschen Vermögensberatung in Frankfurt ist fester Bestandteil der Finanzmetropole
11 G E S C H Ä F T S L E I T U N G U N D V O R S TA N D Prof. Dr. jur. Dr. h.c. mult. Reinfried Pohl Vorsitzender des Vorstands, zugleich Vorsitzender der Geschäftsleitung der Deutsche Vermögensberatung Holding Andreas Pohl Generalbevollmächtigter, zugleich Mitglied der Geschäftsleitung der Deutsche Vermögensberatung Holding Dipl.-Kfm. Reinfried Pohl Generalbevollmächtigter, zugleich Mitglied der Geschäftsleitung der Deutsche Vermögensberatung Holding Dr. h.c. (HLU) Udo Corts Mitglied des Vorstands (Unternehmenskommunikation, Unternehmenskoordination, Recht) Hans-Theo Franken Mitglied des Vorstands (Produkte, Partnergesellschaften, Ausland, Zentrale Vertriebskoordination) Dr. Sabina Gerhart Mitglied des Vorstands (Finanzen, Beteiligungen), bis 31. Dezember 2011 Generalbevollmächtigte der Deutsche Vermögensberatung und der Deutsche Vermögensberatung Holding Christian Glanz Mitglied des Vorstands (Betrieb, Technologie) Lars Knackstedt Mitglied des Vorstands (Finanzen, Beteiligungen), seit dem 1. Januar 2012 Dr. Helge Lach Mitglied des Vorstands (Ausbildung, Marketing) Kurt Schuschu Mitglied des Vorstands (Zentrale Vertriebsförderung)
12 AU F S I C H T S R AT B E I R AT Friedrich Bohl Bundesminister a. D., Rechtsanwalt - Vorsitzender Prof. h.c. Dr. jur. Dr. h.c. (RUS) Wolfgang Kaske Aufsichtsratsvorsitzender der Generali Deutschland Holding AG - Stellvertretender Vorsitzender Dr. Sergio Balbinot Managing Director und Mitglied des Board of Directors (Verwaltungsrat) der Assicurazioni Generali S.p.A. Dr. Michael Kalka Vorsitzender der Vorstände der AachenMünchener Lebensversicherung AG und der AachenMünchener Versicherung AG a. D. Prof. Dr. jur. Winfried Pinger Rechtsanwalt Josef Schaaf Rechtsanwalt Dietrich Schroeder Wirtschaftsprüfer, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutsche Bausparkasse Badenia Franz Schubert Landesdirektor der Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG Dr. Theodor Waigel Bundesminister a. D., Rechtsanwalt Dr. Helmut Kohl Bundeskanzler a. D. der Bundesrepublik Deutschland, Vorsitzender des Beirats Axel-Günter Benkner Sprecher der Geschäftsführung DWS Investments a. D. Dr. Rolf E. Breuer Sprecher des Vorstands der Deutsche Bank AG a. D. Rainer Neske Mitglied des Vorstands der Deutsche Bank AG Dr. h.c. Petra Roth Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main Dr. Wolfgang Schüssel Bundeskanzler a. D. der Republik Österreich, Abgeordneter zum Nationalrat Karl Starzacher Staatsminister a. D., Rechtsanwalt Prof. Dr. h.c. Horst Teltschik Ministerialdirektor a. D. Prof. Dr. Bernhard Vogel Ministerpräsident a. D. Ehrenvorsitzender der Konrad Adenauer Stiftung Michael H. Westkamp Vorsitzender der Vorstände der AachenMünchener Lebensversicherung AG und der AachenMünchener Versicherung AG Dr. Theo Zwanziger Präsident des Deutschen Fußball-Bundes Stand 31. Dezember 2011
13 UNTERNEHMENSSTRUKTUR Deutsche Vermögensberatung Holding GmbH Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG Allfinanz Deutsche Vermögensberatung AG Deutsche Vermögensberatung Bank AG Wien, Österreich SVAG Schweizer Vermögensberatung AG Adliswil, Schweiz FVD Gesellschaft für Finanzplanung und Vermögensberatung Deutschland mbH "Der Vermögensberater" Verlags- und Servicegesellschaft mbH Allgemeine Vermögensberatung Gesellschaft für Vermögensanlagen mbH Turisvilas-Investimentos, S.A. Alporchinhos, Portugal Alisol-Investimentos Imobiliarios e Turisticos, S.A. Alporchinhos, Portugal Nationwide Investment Inc. Phoenix, Arizona, USA DVAG Finanzmanagement GmbH Congresszentrum Marburg GmbH & Co.KG
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15 Marburg - Zentrum für Vermögensberatung Es ist die Finanzmetropole Frankfurt, in deren Mittelpunkt die Zentrale der Deutschen Vermögensberatung liegt. Ein passender Ort. Die Geschäftspolitik und die Strategie des Unternehmens hingegen werden im knapp 100 Kilometer entfernten Marburg festgelegt, dem Sitz der Deutsche Vermögensberatung Holding und Lebensmittelpunkt der Gründerfamilie. Naheliegend, dieser Stadt auch für die Gemeinschaft der Vermögensberater noch mehr Bedeutung zu geben. Dieses Anliegen war Ausgangspunkt der vor mehr als drei Jahren getroffenen Entscheidung der Gründerfamilie, in der Nordstadt direkt am Lahnufer in unmittelbarer Nähe zum unternehmenseigenen Hotel Rosenpark ein Schulungs- und Kongresszentrum zu errichten, das zu einem zentralen Treffpunkt der Vermögensberater werden sollte. Im November 2011 wurde das Zentrum für Vermögensberatung eröffnet, nach gerade einmal gut einem Jahr Bauzeit. Gleich mehrere Eröffnungsfeiern waren notwendig, denn möglichst vielen Interessierten sollte Gelegenheit gegeben werden, ganz früh das auch in der Architektur beeindruckende neue Zentrum zu sehen und zu betreten. Hervorzuheben ist sicherlich die Eröffnungsfeier am 8. November 2011, denn die Liste der Ehrengäste war lang und eindrucksvoll: angeführt vom Bundeskanzler der deutschen Einheit, Dr. Helmut Kohl, und enger persönlicher Freund unseres Firmengründers, über den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, die Spitzen der Städte Marburg und Frankfurt, zahlreiche hochrangige Vertreter der Universität Marburg bis hin zu den vollständig erschienenen Vorständen unserer Partnergesellschaften. Haus der Gemeinschaft: Das Zentrum für Vermögensberatung ist mehr als ein Ort der Begegnung. Hier ist das Lebenswerk von Prof. Dr. Reinfried Pohl noch einmal anschaulich gemacht in Form einer einladenden, offenen, klaren Architektur. Im "Haus der Gründer" lässt sich die Geschichte des Unternehmens erleben, von Anfang an
16 Fest der Freunde: Gut ein Jahr nur hat die Bauzeit betragen, bis das Zentrum für Vermögensberatung fertig gestellt war. Beim Eröffnungsakt sprach auch Dr. Helmut Kohl, der ehemalige Bundeskanzler, ein enger Freund unseres Unternehmensgründers Prof. Dr. Reinfried Pohl
17 Das Lob der Festredner und Gäste für die Idee, das Bauwerk und die städtebauliche Bedeutung des neuen Zentrums für Vermögensberatung war groß. Viel wichtiger aber: Nur wenige Tage nach den Eröffnungsfeiern nahm es den Betrieb auf. Seit Ende November 2011 ist das Zentrum für Vermögensberatung - gemeinsam mit dem Hotel Rosenpark, dem nahe dem Marburger Schloss gelegenen, unternehmenseigenen Restaurant Bückingsgarten sowie der für Veranstaltungen mit Vermögensberatern geschaffenen Kultur- und Eventscheune wenige Kilometer außerhalb Marburgs - neuer Mittelpunkt unserer Berufsgemeinschaft. Unser vorrangiges Anliegen ist es, diese Einrichtungen in Marburg und das Zentrum für Vermögensberatung insbesondere für diejenigen, die sich für eine berufliche Tätigkeit als Vermögensberater interessieren, zu nutzen. Dort wird sichtbar gemacht, wie stark und gleichermaßen modern unser Unternehmen ist. In mehreren Ausstellungen und in einer "Erlebniswelt Vermögensberatung" wird - teils im Rahmen interaktiver Medienstationen - aufgezeigt, wie sich die Allfinanzidee und der Vermögensberaterberuf entwickelt haben, welche Erfolge das Unternehmen erreicht hat und worin unsere Werte und Überzeugungen liegen. Besonders beeindruckend ist eine umfangreiche, persönliche Ausstellung unseres Firmengründers im so genannten "Haus der Gründer", in der er vielfältige persönliche Erinnerungsstücke aus seinem Leben sowie aus der Historie unseres Unternehmens zeigt. Ganz maßgeblich unterstreicht die Ausstellung im Haus der Gründer aber die überragende Bedeutung von Anneliese Pohl, der verstorbenen Ehefrau unseres Firmengründers, für die Entstehung, den Erfolg und die besondere familiäre Ausrichtung unseres Unternehmens.
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19 Das Zentrum für Vermögensberatung soll und wird so einen ganz entscheidenden Beitrag dazu leisten, angehende Vermögensberater von der Richtigkeit ihrer Entscheidung für diesen Beruf unter dem Dach unseres Unternehmens zu überzeugen. Seit November 2011 laden wir deshalb jeden neu zu uns gestoßenen Vermögensberater gemeinsam mit seinem Lebenspartner im Rahmen eines zweitägigen Karriereseminars nach Marburg ein. Die ersten Veranstaltungen haben bereits eindrucksvoll unterstrichen, dass wir mit dieser Strategie sehr erfolgreich sind. Darüber hinaus ist das Zentrum für Vermögensberatung ein inzwischen in der Breite unserer Vertriebsorganisation sehr beliebtes Schulungs- und Veranstaltungszentrum für Direktionsveranstaltungen. Als sehr hilfreich erweist sich dabei die enge Anbindung an unser Hotel Rosenpark sowie an unsere vielfältig gastronomisch nutzbaren Einrichtungen. Marburg wird so mit dem Zentrum für Vermögensberatung einen dauerhaften, sehr wirkungs- und wertvollen Beitrag zur Qualifizierung unserer Vermögensberater und zur weiteren Stärkung unserer familiären Werte leisten. Nicht zuletzt ist unser Zentrum für Vermögensberatung auch ein "Haus der offenen Tür". Unternehmen aus Marburg und Umgebung haben die Möglichkeit, das Zentrum mit dem angeschlossenen Hotel Rosenpark für Kongresse und sonstige Veranstaltungen zu nutzen. Ebenso freuen wir uns darüber, dass Marburger Bürger und jeder andere, der sich für unser Unternehmen, die Allfinanzberatung und den Vermögensberaterberuf interessiert, unser Zentrum mit den Ausstellungen besucht, um dort mehr zu erfahren. Mittelpunkt der Vermögensberater: Schon kurz nach der Eröffnung hat das Zentrum für Vermögensberatung seinen Betrieb aufgenommen. Als Schulungs- und Veranstaltungszentrum ist es von den Vermögensberatern sogleich mit großer Begeisterung angenommen worden
20 DAS JAHR 2011 U N S E R E A L L F I N A N Z KO N Z E P T I O N H AT S I C H B E WÄ H RT
21 Die Deutsche Vermögensberatung konnte sich im Jahr 2011 wiederum sehr gut behaupten und nahezu durchgängig weit besser abschneiden als der Markt insgesamt. Unsere Umsatzerlöse übertrafen mit 1,11 Milliarden Euro zum vierten Mal in Folge die Grenze von einer Milliarde Euro, mit einem erfreulichen Wachstum in Höhe von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wir haben so unsere unangefochtene Marktführerschaft unter den eigenständigen Finanzvertrieben in Deutschland weiter ausgebaut. Ebenso ist es erneut gelungen, in vielen Einzelsegmenten Rekordergebnisse zu erzielen. Dies war mit Blick auf den Markt nur deshalb möglich, weil wir - dank unserer Allfinanzkonzeption - unsere Beratungsaktivitäten flexibel marktkonform auf nachfragestarke Segmente ausrichten konnten. Unser Dank gilt hierbei im Besonderen unseren Vermögensberatern, die wieder mit großem Fleiß und mit Engagement die Menschen in Deutschland - unsere Kunden - maßgeblich dabei unterstützt haben, die richtigen Vorsorge- und Anlageentscheidungen zu treffen. ERFOLGREICH IM SCHWIERIGEN MARKTUMFELD Gesamtwirtschaft und Kapitalmärkte Politisch und wirtschaftlich standen die Kapitalmärkte im Jahr 2011 erneut ganz im Zeichen der Diskussion und der Sorge um den Euro. So waren auch im zurückliegenden Jahr wieder konzertierte Interventionen und Hilfsprogramme notwendig, um die europäische Einheitswährung zu stabilisieren und die betroffenen Länder zu unterstützen. Eine der Konsequenzen hieraus ist eine weiterhin durch die Europäische Zentralbank gesteuerte Niedrigzinspolitik, über die die Kreditvergabe der Banken stimuliert werden soll - ein Unterfangen, das nur begrenzt gelingt. Auf der Anlegerseite zeigt hingegen der künstlich niedrig gehaltene Zins deutlich stärkere Wirkung: Die für Anleger erzielbaren Zinsen sind - nahezu unabhängig von der Anlageform - weiterhin auf historischem Tiefstand. Mit der Folge, dass bei gängigen Geldanlagen, wie Termin- und Sichteinlagen oder festverzinslichen Wertpapieren, der Zins meist unterhalb der Teuerungsrate liegt. Ebenso litten im Jahr 2011 nahezu weltweit die Aktienmärkte unter den Unsicherheiten des Währungssystems und den damit verbundenen Sorgen um drastische Konjunktureinbrüche. So musste allein der Deutsche Aktienindex DAX im Jahr 2011 einen Verlust von knapp 15 Prozent hinnehmen, ein weiterer Dämpfer für das Interesse privater Anleger an einer aktienorientierten Kapitalbildung, von dem auch wir im Rahmen unserer Beratung zu aktienbasierten Investmentfonds betroffen waren. 604,3 553,0 512,2 Entwicklung des Eigenkapitals (in Mio. Euro) 2009 2010 2011
22 Alles in allem war so das Vorsorge- und Anlageverhalten der privaten Haushalte in Deutschland abermals durch ein hohes Maß an Verunsicherung und Irrationalität geprägt. Ein Großteil der Mittel floss in real negativ verzinste Anlagen. Ein anderer in Sachwerte, vorzugsweise in Edelmetalle und in fremd genutzte Immobilien, beides inzwischen sehr hoch bewertete Kapitalanlagen mit all den damit verbundenen Risiken. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, einerseits unsere Kunden bei der Verfolgung ihrer finanziellen Ziele und Wünsche zu begleiten, andererseits aber auch auf solche übergeordneten Risiken bei der Kapitalbildung deutlich hinzuweisen. Der weiter anhaltenden negativen Realeinkommensentwicklung in vielen privaten Haushalten stand eine weiter kräftige Erholung der wirtschaftlichen Situation in den Unternehmen gegenüber. Insbesondere die exportnahen Unternehmen konnten im Jahr 2011 wieder Wachstum und Rekordergebnisse verzeichnen, bei insgesamt fortgesetzt signifikantem Rückgang der Arbeitslosigkeit. Auch wir profitieren von dieser Entwicklung durch weiter wachsenden Beratungsbedarf der mittelständischen Betriebe. Private Lebens- und Rentenversicherung Die Lebensversicherer leiden spürbar unter der inzwischen mehrjährig andauernden Niedrigzinsphase. Zum 1.Januar 2012 musste der Garantiezins erneut abgesenkt werden - von 2,25 im Jahr 2011 auf nunmehr 1,75 Prozent - ein historischer Tiefstand. Die Medien haben dies in der Breite aufgegriffen und es hierbei meist versäumt, das Hauptargument für den Abschluss einer privaten Lebens- oder Rentenversicherung - die Absicherung biometrischer Risiken - in die Betrachtung mit einzubeziehen. Es war eines der zentralen Anliegen unserer Vermögensberater im Jahr 2011, gegen diese verkürzten Darstellungen in den Medien anzukämpfen und den Kunden die Vorteilhaftigkeit der privaten Lebens- und Rentenversicherung für die Alters- und Hinterbliebenenversorgung zu verdeutlichen. Überaus hilfreich war hierbei, dass unser Partner, die AachenMünchener Lebensversicherung, zu den großen Lebensversicherern mit der höchsten Überschussbeteiligung gehört. Besonders erfreulich ist dabei, dass die AachenMünchener als einer der ganz wenigen Lebensversicherer die Überschussbeteiligung für das Jahr 2012 auf dem schon hohen Niveau von 4,2 Prozent beibehalten hat. 171,2 166,8 162,4 Gesamtbestand in Mrd. Euro (Vertragssumme inkl. Baudarlehen) 2009 2010 2011
23 Auch die Riester-Rente geriet im Jahr 2011 erheblich ins Kreuzfeuer der Kritik der Medien, geschürt durch ein zweifelhaftes Gutachten, das in den Medien breite Beachtung fand. Auch hier ist es eine der - durchaus schwierigen - Aufgaben unserer Vermögensberater, mediengesteuerten Fehleinschätzungen der Bürger mit sachgerechten Argumenten zu begegnen. Dies ist mit großem Erfolg gelungen. So konnten wir die Anzahl der von uns im Bestand betreuten Riester-Renten (Versicherungen) auf 1,21 Millionen Verträge ausbauen, ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von mehr als 40.000 Verträgen (+ 3,4 Prozent). Im Neugeschäft haben wir in diesem Segment mit einem Marktanteil von mehr als zwölf Prozent weiterhin eine Spitzenposition. BERICHT Gleiches gilt für die Rürup-Rente. Hier konnten wir die Anzahl der Verträge im Bestand gegenüber dem Vorjahr um 10,3 Prozent auf nunmehr 208.279 steigern. Unser Marktanteil im eingelösten Neugeschäft lag bei über zehn Prozent. Private Krankenversicherung In schwierigem Umfeld befindet sich weiterhin die private Krankenvollversicherung, die wir - so wie auch Zusatzversicherungen - in beachtlichem Umfang an unseren Partner Central Krankenversicherung vermitteln. Seit Jahren leidet die private Krankenversicherung (PKV) unter gesetzlichen Vorschriften wie z.B. der so genannten "Nichtzahler-Regelung", unter einer beträchtlichen Quersubventionierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sowie unter überzogenen Wachstumsbemühungen einiger weniger Marktteilnehmer auf Anbieter- und Vermittlerseite, die ihrerseits das Image der Branche stark schädigen und den Gesetzgeber zu immer neuen Regelungen veranlassen. Wir mussten insbesondere im vierten Quartal des Jahres 2011 diesen Entwicklungen in Form einer Vielzahl ausgesprochen schwieriger Kundengespräche Tribut zollen, weil eine ganze Reihe unserer Kunden in der Vollversicherung von außergewöhnlich hohen Beitragsanpassungen betroffen war. U N S E R E E R F O L G E U N D A K T I V I TÄT E N Unser Anliegen ist es, unsere Kunden dauerhaft in allen Fragen des Vermögensaufbaus, der Vermögensabsicherung sowie der Alters- und Gesundheitsvorsorge zu beraten und zu betreuen. Ausdruck der Erfolge dieser auf Dauer ausgerichteten Vermögensberatung ist die Entwicklung des Gesamtbestands der von uns betreuten Verträge. Diesen konnten wir im Geschäftsjahr 2011 in den Sparten Lebensversicherung, Bausparen, Investmentanlagen und unter Berücksichtigung der Beiträge in den sonstigen Versicherungen und der Baudarlehen um 2,7 Prozent auf nunmehr 171,2 Milliarden Euro Gesamtvolumen ausbauen. Dieser Steigerung des Gesamtbestands liegen Spitzen- und Rekordergebnisse in vielen Einzelsegmenten zugrunde. Schaden-/Unfallversicherung Erstmals in unserer Unternehmensgeschichte konnten wir im Berichtsjahr in der Schaden-/Unfallversicherung die "Schallgrenze" von 1 Milliarde Euro Bestandsprämie (laufender Beitrag) überschreiten. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 4,8 Prozent. Diese erfreuliche Bestandsentwicklung wurde möglich durch ein erneut herausragendes Netto-Neugeschäft in Höhe von 46,5 Millionen Euro, ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 181,7 Prozent. Dazu hat ganz maßgeblich die Entwicklung in der Kraftfahrtversicherung beigetragen. Dank eines besonders wettbewerbsfähigen Tarifs sowie eines am Markt einmaligen Produkts, "YOUNG & DRIVE" für Eltern und deren Kinder, die gerade ihre Fahrerlaubnis erworben haben, konnten wir hier im Netto-Neugeschäft ein Rekordergebnis von 31,0 Millionen Euro erzielen, ein Plus gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 121,5 Prozent. Die Anzahl der brutto neu hinzugewonnenen Verträge im so genannten "Kfz-Kündigungsgeschäft" beläuft sich korrespondierend auf rund 80.000 Stück. D E S V O R S TA N D S
24 5,5 5,4 2009 2010 Kundenbestand (in Mio. Kunden) 2011 3.386 3.175 3.184 Anzahl der Direktionen und Geschäftsstellen 2009 2010 2011
25 Eindrucksvoll setzte sich die Erfolgsgeschichte der Ende 2005 eingeführten, in den Jahren 2009 und 2010 modernisierten, am Markt bisher immer noch einzigartigen VERMÖGENSSICHERUNGSPOLICE fort. Insgesamt konnten wir seit Einführung dieses Produkts bereits 438.264 solcher Bündelverträge mit 1,81 Millionen Einzelverträgen und einem laufenden Jahresbeitrag in Höhe von 207 Millionen Euro vermitteln. Sehr erfreulich entwickelt sich auch unser gewerbliches Versicherungsgeschäft. Wir profitieren hierbei maßgeblich von den Kompetenzen und den Erfahrungen, die wir mit dem - vor nunmehr fünf Jahren vollzogenen - Wechsel des ehemaligen Ausschließlichkeitsvertriebs der AachenMünchener Versicherungen in unsere Unternehmensgruppe erworben haben. So haben wir im Berichtsjahr das gewerbliche Geschäft um 4,7 Prozent auf 116,5 Millionen Euro (laufender Beitrag des Bestands) ausgebaut. Wir sehen uns so in unserem Anliegen nach noch breiterer Diversifizierung unserer Beratungsaktivitäten auf sehr gutem Wege. Lebensversicherung Trotz fortwährender Negativmeldungen in den Medien konnten wir in der Lebensversicherung an frühere Erfolge anknüpfen. Der von uns vermittelte Bestand gegen laufenden Beitrag erreichte ein Volumen von mehr als 3,5 Milliarden Euro. Unser Neugeschäft konnten wir um 2,4 Prozent auf nunmehr 14,1 Milliarden Euro (Versicherungssumme ohne BUZ) ausbauen. Dazu hat in besonderem Maße die Entwicklung im letzten Quartal des Jahres 2011 beigetragen. So konnten wir in diesem Zeitraum in der Lebensversicherung im Vergleich zum Vorjahr unser Neugeschäft in der beantragten Beitragssumme um 37,3 Prozent steigern. Die Anzahl neu abgeschlossener Verträge erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um über 16 Prozent, während die Branche nach vorläufigen Angaben des Verbands lediglich ein Plus in Höhe von 8,8 Prozent aufzuweisen hatte. Starke Neugeschäftsimpulse setzte dabei ein ganz neues Allfinanzprodukt, der VERMÖGENSAUAFBAU & SICHERHEITSPLAN ("VASP"). Dieser folgt dem bereits außerordentlich erfolgreichen Konzept der VERMÖGENSSICHERUNGSPOLICE in der Schaden-/Unfallversicherung mit einer Bündelung mehrerer Risiken in einem Vertrag - hier aus den Bereichen Verlust der Arbeitskraft, Pflege und Todesfall. Darüber hinaus enthält dieses Allfinanzprodukt neuartige, besonders flexible Mechanismen für den Vermögensaufbau sowie einen erweiterten Kundenbonus, der Kunden zugute kommt, die auch eine VERMÖGENSSICHERUNGSPOLICE abgeschlossen haben. Seit Produkteinführung im Oktober 2011 bis Jahresende konnten bereits Policen mit knapp 50.000 VSAP-Risiken vermittelt werden. Wir sind zuversichtlich, dass diese Produktinnovation auch im Jahr 2012 zu einem erfolgreichen Verlauf im Neugeschäft der Lebensversicherung beitragen wird. Bausparen Eine neue Rekordmarke erreichte unser Neugeschäft im Bereich Bausparen. Erstmals konnten wir mit 2,08 Milliarden Euro eingelöster Bausparsumme, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 10,8 Prozent, unserem Partner Deutsche Bausparkasse Badenia mehr als zwei Milliarden Euro Neugeschäft zuführen. Unser Marktanteil im Bauspargeschäft (eingelöste Neuverträge) erhöhte sich so von 3,2 Prozent im Jahr 2010 auf 3,5 Prozent zum Ende des Berichtsjahres. Diese Erfolge sind auch Ausdruck des großen Interesses unserer Kunden an einem konservativen und dennoch ansehnlich verzinsten Vermögensaufbau mit der Option auf einen solide finanzierten Immobilienerwerb. Baufinanzierung Das Interesse der Menschen an Investitionen in Sachwerte zeigt sich in der Entwicklung unseres Baufinanzierungsgeschäfts. Viele Anleger haben auch im Jahr 2011 wieder ihr Erspartes in selbst genutzte sowie - als Kapitalanlage - in fremd vermietete Immobilien investiert. Unsere Vermögensberater stehen hierbei mit "Rat und Tat" zur Seite und un- BERICHT D E S V O R S TA N D S
26 terstützen ihre Kunden bei der Deckung des Fremdfinanzierungsbedarfs. So konnten wir im Berichtsjahr in der Baufinanzierung mit rund 2,2 Milliarden. Euro Finanzierungsvolumen (+ 15 Prozent) die Grenze von zwei Milliarden Euro zum zweiten Mal überschreiten. Dabei bewährt sich von Jahr zu Jahr immer mehr die inzwischen enge Partnerschaft mit unserem Premiumpartner, der Deutschen Bank, auf die ein Großteil dieses Neugeschäfts entfiel. Bedeutung für unsere Partnergesellschaften Für unsere Partnergesellschaften sind wir inzwischen durchgängig zu einer ganz wesentlichen Bestimmungsgröße für deren wirtschaftlichen Erfolg geworden. Dies gilt im Besonderen für unsere Partnergesellschaften der Generali Deutschland Gruppe, aber auch für die Deutsche Bank mit ihrem Tochterunternehmen DWS Investments. Für beide sind wir längst in Deutschland der bedeutendste Vertriebsweg außerhalb des eigenen Filialnetzes. So konnten wir beispielsweise unseren Bestandsanteil im Investmentgeschäft (Wertpapier-Publikumsfonds ohne offene Immobilien-Publikumsfonds) der DWS / Deutsche Bank-Gruppe von 4,9 Prozent (2010) zum Stichtag 31.Dezember 2011 auf bereits 5,6 Prozent ausbauen. Unsere Anteile am Neugeschäft unserer Versicherungspartner im Generali-Konzern haben sich nochmals um 5,3 Prozent auf jetzt 81,3 Prozent erhöht. Unser Anteil am Vertragsbestand liegt zwischenzeitlich bei 76,2 Prozent. Besonders erwähnenswert: Rund jeder zehnte Euro des Neugeschäfts der Generali Gruppe weltweit entstammt inzwischen aus unseren Beratungs- und Vermittlungsaktivitäten. Es ist diese große Bedeutung, die uns zukommt und die wir uns über Jahrzehnte erarbeitet haben, genauso sind es aber auch Art und Inhalte der Zusammenarbeit mit unseren Partnern, die unsere gemeinsamen Erfolge erst möglich machen. So vertrauen unsere Partner darauf, dass wir aufgrund unserer tagtäglich vielen tausend Kundengespräche genau wissen, welche Produkte gefragt sind. Wir vertrauen im Gegenzug darauf, dass unsere Partner uns bei der Umsetzung solcher Produktwünsche effizient unterstützen und darüber hinaus kunden- und vertriebsorientierte Serviceprozesse gewährleisten. Wir sind sicher, dass gerade diese vertrauensvolle und überaus konstruktive Form der Zusammenarbeit für beide Seiten - für uns wie für unsere Partnergesellschaften - ein durchschlagender Wettbewerbsvorteil ist. Starke Partner: Deutsche Bank, Deutsche Vermögensberatung und Generali-Gruppe bürgen für die Qualität ihrer Dienstleistungen und Produkte Entwicklung des Kundenbestands und der Vertriebsorganisation Mit dem Wachstum in fast allen Segmenten unserer Beratungstätigkeit korrespondiert auch die Entwicklung unseres Kundenbestands und unserer Vertriebsorganisation. So nähert sich unser Kundenbestand mit 5,9 Millionen Kunden, ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um mehr als sieben Prozent, unaufhaltsam der Marke von sechs Millionen. Unsere Vertriebsorganisation konnten wir mit 37.203 neben- und hauptberuflich tätigen Vermögensberatern stabil halten, mit Blick auf den Markt ein sehr guter Erfolg. Diesen unterstreicht auch der Ausbau unserer Direktionen und Geschäftsstellen von 3.175 (Vorjahr) auf jetzt 3.386 (+ 6,6 Prozent). Maßnahmen zur Förderung der Vertriebsorganisation Kern unseres Geschäftsmodells ist - neben der branchenübergreifenden Allfinanzberatung - das Wesen einer Betreuungsgesellschaft für selbstständig und unternehmerisch arbeitende Vermögensberater. Allein deshalb war und ist es immer unser Anliegen, neue Vermögensberater für unser Unternehmen zu gewinnen und die vorhandenen Vermögensberater in ihrer Tätigkeit bestmöglich zu unterstützen. Dies galt auch wieder für das Jahr 2011, in dem wir erneut vielfältige entsprechende Maßnahmen zur Förderung der Vertriebsorganisation ergriffen haben. Besondere Bedeutung kommt dabei unserem im November 2011 feierlich eröffneten Zentrum für Vermögensberatung in Marburg zu. Dieses ist nicht nur Berufsbildungszentrum und damit Garant für Ausbildung und kompetente Beratung. In erster Linie
27 Partnergesellschaften der Deutschen Vermögensberatung Banken und Bausparkassen Inland: Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG, Frankfurt am Main Deutsche Bausparkasse Badenia AG, Karlsruhe Commerzbank AG, Frankfurt am Main Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG, München Santander Consumer Bank AG, Mönchengladbach DSL Bank, Bonn - ein Geschäftsbereich der Deutsche Postbank AG Österreich: UniCredit Bank Austria AG, Wien BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse AG, Wien Generali Bank AG, Wien Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG, Bregenz Dornbirner Sparkasse Bank AG, Dornbirn Salzburger Landes-Hypothekenbank AG, Salzburg Sparkasse Bregenz Bank AG, Bregenz Sparkasse Kufstein, Tiroler Sparkasse von 1877, Kufstein Sparkasse der Stadt Feldkirch, Feldkirch Sparkasse der Stadt Kitzbühel, Kitzbühel Sparkasse Schwaz AG, Schwaz Volksbank Vorarlberg e.Gen., Rankweil Oberbank AG, Linz S Wohnfinanzierung Beratungs GmbH, Wien Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck, Innsbruck Schweiz: Bank Zweiplus AG Bank COOP AG Credit Suisse AG Verwaltungs- und Privat-Bank AG Investmentgesellschaften Inland: DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main DWS Investment S.A. Luxembourg, Sennigerberg Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH, Frankfurt am Main Generali Investments Deutschland Kapitalanlagegesellschaft mbH, Köln SEB Investment GmbH, Frankfurt am Main Unsere Partnergesellschaften (Inland) RREEF Investment GmbH, Frankfurt am Main Allianz Global Investors Luxembourg S.A. Österreich: Allianz Global Investors-Gruppe (Frankfurt am Main, Luxemburg) Bank Austria Real Invest GmbH, Wien DWS Investment GmbH-Gruppe, (Frankfurt am Main, Luxemburg, Wien) Pioneer Investments Austria GmbH, Wien Schweiz: DWS Investments Schweiz, Zürich DWS Schweiz GmbH, Zürich Versicherungsgesellschaften Inland: AachenMünchener Lebensversicherung AG, Aachen AachenMünchener Versicherung AG, Aachen Generali Deutschland Pensionskasse AG, Aachen AdvoCard Rechtschutzversicherung AG, Hamburg Central Krankenversicherung AG, Köln Österreich: Generali Versicherungs AG, Wien Schweiz: Assura SA CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung AG CSS Versicherungsgruppe Generali Schweiz Holding AG Groupe Mutuel, Association d'assureurs ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG PAX Schweizerische Lebensversicherungs-Gesellschaft Sanitas Grundversicherungen AG SWICA Gesundheitsorganisation Visana Krankenversicherung / Visana Versicherung AG
28 verbinden wir mit diesem Zentrum und den dort gezeigten Ausstellungen die Absicht, Interessenten und neu zu uns gestoßenen Vermögensberatern das Wesen unserer beruflichen Gemeinschaft, die Erfolge und die Stärke unseres Unternehmens und unsere ganz besondere, familiäre Unternehmenskultur zu vermitteln. Wir sind sicher, so die exzellenten beruflichen Perspektiven in unserem Unternehmen noch besser vermitteln zu können. Schlichte Schönheit: Knapp eine Stunde von Berlin entfernt liegt das Anneliese Pohl Seedorf mitten in einer der reizvollsten Landschaften von Mecklenburg-Vorpommern. Für unsere Vermögensberater gebaut, bietet es eine Atmosphäre, in der die Arbeitsaufenthalte sich wie Urlaub anfühlen Unser im Mai 2011 in Betrieb genommenes Anneliese Pohl Seedorf, gelegen in Mecklenburg-Vorpommern mit direkter Anbindung an den Plauer See, bietet unseren in den Hauptberuf gewechselten Vermögensberatern mit Familien Gelegenheit zu einem ersten Aufenthalt in einer unserer unternehmenseigenen Schulungs- und Hotelanlagen. Gezielt wollen wir so diesen Partnern wichtige Hilfestellung beim Start in den Hauptberuf geben, insbesondere durch den Erfahrungsaustausch mit Kollegen sowie mit erfolgsreichen Direktionsleitern, die vor Ort für diese Aufenthalte zuständig sind. Eine weitere Fördermaßnahme für die in den Hauptberuf gewechselten Vermögensberater ist ein im Oktober 2011 eingeführter, so genannter Existenzgründerbonus, der bis zu drei Jahre nach dem Wechsel in den Hauptberuf bezogen werden kann. Wir tragen so den erhöhten Ausbildungszeiten, die gerade zu Beginn der hauptberuflichen Tätigkeit notwendig sind, noch besser Rechnung. Aber auch für dauerhaft nebenberuflich tätige Vermögensberater haben wir mit einer neuen "Erfolgsprovision" spürbar attraktivere Einkommensmöglichkeiten geschaffen. Dem liegt die Überlegung zugrunde, dass - mit Blick auf die für die meisten Erwerbs-
29 tätigen in Deutschland unbefriedigende Einkommensentwicklung der letzten Jahre - sehr viele Menschen zusätzlich zu dem Gehalt im Hauptberuf auf ein Zweiteinkommen angewiesen sind. Alleinige Vertriebskompetenz Der vor fünf beziehungsweise vor drei Jahren vollzogene Wechsel der Vertriebsorganisationen unserer Partner AachenMünchener Versicherungen und Badenia unter das Dach unserer Unternehmensgruppe gilt weiterhin in der gesamten Branche als von anderen unerreichte "Best Practice" für die Zusammenarbeit zwischen einem Anbieter und einem Finanzvertrieb. Dies belegen eindrucksvoll nicht nur der Verlauf des Neugeschäfts und der Vertragsbestände in der Zusammenarbeit, sondern nachweislich auch die wirtschaftliche Entwicklung und Marktposition unserer Partnerunternehmen. Mit Blick auf die schwierige Marktsituation in der privaten Krankenversicherung hat nunmehr vor diesem Hintergrund auch unser Partner Central Krankenversicherung den Schritt vollzogen, sich von anderen Vertriebswegen zu trennen und die eigene Ausschließlichkeitsorganisation auf unser Unternehmen zu übertragen. Die Deutsche Vermögensberatung hat insoweit jetzt auch für die Central Krankenversicherung die im Wesentlichen alleinige Vertriebskompetenz inne. So konnten insgesamt 320 Vertriebsmitarbeiter der Central unser Vertragsangebot annehmen, was rund 90 Prozent der Vertriebskraft dieser Vertriebsorganisation insgesamt entspricht. Wir sind fest davon überzeugt, diesen Mitarbeitern mit unserem Allfinanzangebot - gerade mit Blick auf die Beschränkungen einer reinen Krankenversicherungsvermittlung - eine exzellente Basis für eine erfolgreiche berufliche Zukunft als Vermögensberater zu bieten. BERICHT D E S V O R S TA N D S
30 Internet und Vermögensberater-Homepage Konsequent verfolgen wir den von uns eingeschlagenen Weg im Internet weiter. Wir setzen dieses umfänglich als Imageinstrument ein, zunehmend aber auch für die Mitarbeiter- und Kundengewinnung. Darüber hinaus haben wir uns in den letzten Jahren systematisch in den gängigen Social-Media-Kanälen wie Facebook, Twitter oder XING positioniert und nutzen diese für intensive Kommunikation mit unseren Vermögensberatern, mit Kunden und mit Interessenten. Nachdem wir so in den letzten Jahren den Internetauftritt des Unternehmens modernisiert und auf neueste technologische Möglichkeiten ausgerichtet haben, stand das Jahr 2011 ganz im Fokus einer entsprechenden Anpassung des Internet-Auftritts unserer Vermögensberater. Diese verfügen nunmehr über eine hochprofessionelle eigene Homepage mit interaktiven Multimedia-Komponenten sowie Anbindung an die gängigen Anwendungen im Bereich der sozialen Netzwerke. Eine Reihe weiterer interessanter Anwendungen, wie zum Beispiel personalisierte Filme oder ein Kundenbewertungsportal, wurden im Laufe des Jahres 2011 in die Homepages der Vermögensberater eingebunden. Ein Blick auf vergleichbare Aktivitäten anderer Finanzdienstleister zeigt, dass wir auch in diesem Bereich Pionier und "Benchmark" sind. iPad - Strategie Gleiches gilt für die von uns im Jahr 2010 eingeschlagene Strategie der konsequenten Nutzung des iPads für die Kundenberatung und Mitarbeitergewinnung. So hat sich die Anzahl der Vermögensberater, die das iPad hierfür aktiv nutzen, bis zum Jahresende 2011 auf rund 5.000 erhöht. Maßgeblich dafür war unter anderem, dass wir inzwischen unseren Vermögensberatern ein breit gefächertes Spektrum von Applikationen zur Verfügung stellen, die einen hochprofessionellen und modernen Auftritt ermöglichen. Wir setzen uns so erneut im Bereich der technologischen Vertriebsunterstützung an die Spitze der Branche und werden diese Aktivität weiter ausbauen: So werden von April 2012 an Vermögensberater, die nach dem Wechsel in eine hauptberufliche Tätigkeit erste Erfolge aufweisen, auf Kosten des Unternehmens mit einem iPad ausgestattet. Ratings und Auszeichnungen Vielfältig waren auch im Jahr 2011 wieder die Auszeichnungen, die unser Unternehmen erhielt. Zum wiederholten Mal bestätigt wurden unsere exzellenten Service- und Karriere-Ratings, eindrucksvolle Belege für erstklassige Beratung und ausgezeichnete Karriere- und Einkommenschancen bei der Nummer 1 der Allfinanzvertriebe in Deutschland. Die Unternehmensberatung Accenture zählt uns zu den "34 Growth Champions", d.h. zu den wachstumsstärksten der 500 größten Unternehmen Deutschlands. Ebenso gehören wir - nach den hohen Maßstäben des Handelsblatts und der Universität St. Gallen - seit dem Jahr 2011 zu den 50 kundenorientiertesten Dienstleistern in Deutschland. Im "Top-Rating" von Hoppenstedt ist die Deutsche Vermögensberatung eines der 3,3 Prozent deutscher Unternehmen, die eine Bonitätsrate von 1 vorweisen - ein Indiz für höchstmögliche Eigenkapitalausstattung und Sicherheit. Und das Fachmagazin Network-Karriere honorierte unsere nachweislich ausgeprägte Familien- und Werteorientierung mit einem Wertekultur-Award. Geschäftsentwicklung im Ausland Unser Tochterunternehmen in Österreich konnte sich in einer schwierigen Marktsituation gut behaupten. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erreichte das Niveau des Vorjahres. In den vergangenen Jahren wurden dort von vielen Finanzvertrieben immer wieder Immobilienaktien vermittelt, ein Produkt, von dem wir mit Blick auf unsere konservative Geschäftspolitik stets Abstand genommen haben. Dennoch sehen auch wir uns einer mit dieser Geldanlage verbundenen, undifferenzierten öffent26
31 lichen Pauschalkritik an Finanzvertrieben ausgesetzt, die auch unser Geschäft erschwert. Die Erteilung der Bankenkonzession in Österreich im Oktober 2008 half uns, die notwendige Differenzierung herausstellen zu können. Konsequent haben wir auf unsere bewährte, solide Allfinanzberatung gesetzt und uns mit attraktiven Produkten, wie der sicherheitsorientiert ausgerichteten fondsgebundenen Lebensversicherung mit dem DWS Funds Invest Zukunftsstrategie und Sachwertstrategie vom Markt abgesetzt. Die fachliche Qualifikation unserer Vertriebspartner wurde von uns konsequent ausgebaut. Bei unserer Tochtergesellschaft Schweizer Vermögensberatung Aktiengesellschaft SVAG entwickelten sich im Geschäftsjahr 2011 sowohl der Umsatz als auch die Mitarbeiterzahl überdurchschnittlich positiv. Der Umsatz wurde um 26,0 Prozent gesteigert. Die Anzahl der tätigen Partner hat sich gegenüber dem Vorjahr um mehr als 30 Prozent erhöht. Wir sind der Überzeugung, dass die SVAG in den nächsten Jahren diese erfreuliche Entwicklung fortsetzen und ihrer Vision, die Nr. 1 der eigenständigen Finanzvertriebe in der Schweiz zu werden, ein großes Stück näher kommen wird. Als erster und bislang einziger Finanzvertrieb in der Schweiz konnte unser Tochterunternehmen ein Assekurata Karriere-Rating mit der Bewertung "sehr gut" erreichen. Wir sehen auch hierin ein weiteres Zeichen für unsere zunehmend erfolgreiche Positionierung in einem schwierigen Markt. SOZIALES ENGAGEMENT "Menschen brauchen Menschen" - dieser zentrale Wert spiegelt sich nicht nur in Bezug auf die berufliche Gemeinschaft der DVAG wider, sondern ist auch persönliches Lebensmotto der Familie Pohl. So hat Prof. Dr. Pohl bereits 1997 die Dr. Reinfried Pohl-Stiftung sowie Ende 2009 die Anneliese Pohl-Stiftung gegründet. Die aus privaten Mitteln finanzierten Stiftungen haben das Ziel, den Menschen in und um Marburg zu helfen. Die Dr. Reinfried Pohl-Stiftung fördert die Wissenschaft und Forschung an der Philipps-Universität Marburg. Besonders stolz ist die Stiftung auf ihr jüngstes Förderprojekt, das Dr. Reinfried Pohl Zentrum für medizinische Lehre. In unmittelbarer Nähe zum Marburger Universitätsklinikum ist mit dem Zentrum eine Lehr- und Lernstätte der besonderen Art entstanden. Mit ihr soll ein Beitrag dazu geleistet werden, die Qualität der Medizinerausbildung kontinuierlich zu verbessern und das Medizinstudium praxisorientierter zu gestalten. Die Anneliese Pohl-Stiftung, die Prof. Dr. Reinfried Pohl im Jahr 2009 zum Gedenken an seine verstorbene Frau Anneliese Pohl ins Leben rief, konzentriert sich auf die Unterstützung und Begleitung von an Krebs erkrankten Menschen. Die Stiftung fördert die Krebsforschung und unterstützt an Krebs erkrankte Menschen und ihre Familien. Dazu zählt nicht nur die wissenschaftliche Forschung im Kampf gegen den Krebs, sondern auch die seelische Begleitung betroffener Menschen und deren Angehöriger. Zu diesem Zweck wurde begleitend die Anneliese Pohl-Psychosoziale Beratungsstelle in Marburg gegründet, die sich sowohl der physischen als auch der psychischen Belastung der Erkrankten und deren Familien widmet. Seit vielen Jahren unterstützt die Deutsche Vermögensberatung zahlreiche Projekte der Kunst und Kultur sowie Wissenschaft in Mittelhessen. In Frankfurt nimmt das Unternehmen seine übergeordnete Verantwortung unter anderem durch die Förderung des künstlerischen Vereins "basis e.V.", des Jüdischen Museums, des English Theatre sowie des Schauspielhauses, des Städel Museums und der Frankfurter Museums-Gesellschaft wahr. Daneben unterstützt die Deutsche Vermögensberatung die neu gegründete "House of Finance-Stiftung" der Goethe-Universität Frankfurt mit dem Ziel, zukünftig das wissenschaftliche Potenzial am Finanzplatz Frankfurt zu fördern und die hiesige Finanzmarktexpertise im internationalen Wettbewerb zu stärken. BERICHT D E S V O R S TA N D S
32 F Ü N F JA H R E A L L F I N A N Z D E U T S C H E V E R M Ö G E N S B E R AT U N G Den Kunden im Blick
33 Mehr als fünf Jahre liegt er zurück: Der Zeitpunkt, zu dem die AachenMünchener Versicherungen den Entschluss fassten, die Geschicke ihrer Außendienstorganisation in die Hände der Deutschen Vermögensberatung zu legen. Es war ein wohlüberlegter Schritt und dennoch verbunden mit hohen Risiken. Denn die Möglichkeiten, die sich den alteingesessenen und überaus erfolgreichen Agenturinhabern des Traditionsversicherers überall am Markt boten, waren vielfältig und verlockend. Dennoch entschieden sich fast alle, gemeinsam den Schritt hin zur Deutschen Vermögensberatung mitzugehen. Zwei Argumente waren es in der ersten Linie, die maßgeblich zu diesem Entschluss beitrugen. Erstens: der Blick auf die Interessen des Kunden. Und dabei war es die über Jahrzehnte bewährte, branchenübergreifende Allfinanzkonzeption der Deutschen Vermögensberatung, die den Ausschlag gab. Und zweitens: die langfristige berufliche Perspektive für die Agenturen, die in vielen Fällen bereits in zweiter und dritter Generation geführt wurden.Auch hier war die Entscheidung am Ende einstimmig. Denn mit Familie Pohl an der Spitze hatte die Deutsche Vermögensberatung über Jahrzehnte unter Beweis gestellt, dass wohl kein anderes Unternehmen in der Finanzbranche es so versteht, seinen Beratern Perspektiven, weitreichende Unterstützung und vor allem Kontinuität zu bieten. Heute, fünf Jahre später, bestätigt der Blick zurück, dass die Entscheidungen seinerzeit die richtigen waren. Für alle Beteiligten. Für die Kunden der ehemaligen Agenturen, denn diese profitieren inzwischen von einem erstklassigen Allfinanzangebot. Für die AachenMünchener Versicherungen, denn deren wirtschaftliche Situation, deren Innovationskraft bei Produkten und deren Kunden- und Vertriebsorientierung haben deutlich zugelegt und die Versicherungsgruppe am Markt und innerhalb der Generali Gruppe zum "Vorzeige-Unternehmen" werden lassen. Aber auch für die ehemaligen Agenturen, heute Vermögensberater: Diese konnten vieles aus den Arbeitsweisen der Deutschen Vermögensberatung übernehmen und so ihre Professionalität weiter verfeinern. Sie profitieren von der Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank. Besonders wichtig aber: Sie durften in den zurückliegenden Jahren bis heute erfahren, welche Vorteile ein familiengeführter, eigenständiger Finanzvertrieb in allen Bereichen der täglichen Arbeit, aber auch in der langfristigen Strategie mit sich bringt. Letztlich darf sich aber auch die Deutsche Vermögensberatung sehr darüber freuen, dass mit dem vor fünf Jahren vollzogenen Schritt das Unternehmen insgesamt weiterentwickelt werden konnte: bei Wachstum, Ertrag und Größe ohnehin. Viel wichtiger aber: Das Unternehmen profitiert heute ganz maßgeblich von den über Jahrzehnte angesammelten Erfahrungen der ehemaligen Versicherungsagenturen in der Kundenbetreuung und im gewerblichen Geschäft. Die Allfinanz Deutsche Vermögensberatung, berufliche Heimat der ehemaligen Agenturen, dankt es dem Mutterunternehmen auf seine Weise: Erstmals konnte sie im zurückliegenden Geschäftsjahr 2011 im vermittelten Neugeschäft mit 11,1 Prozent ein zweistelliges Wachstum erzielen. Eine große Familie: Es war anfangs nicht leicht für den ehemaligen Vertrieb der AachenMünchener, sich zu entscheiden, unter das Dach der Deutschen Vermögensberatung zu gehen. Inzwischen sind alle Berater froh über diesen Schritt und nutzen die Stärken einer kraftvollen beruflichen Gemeinschaft
34 ANDREAS UND REINFRIED POHL
35 "Unsere Stärke ist unsere Gemeinschaft" Die Sache ist ganz einfach: Von A bis Z erzählen die beiden Söhne unseres Unternehmensgründers, was ihnen zu Wörtern einfällt, die mit ihrer Arbeit zu tun haben. Andreas Pohl und Reinfried Pohl buchstabieren ihr Alphabet der Vermögensberatung Manchmal tut es gut, sich nicht gleich alles auf einmal erschließen zu wollen. Die Welt der Deutschen Vermögensberatung ist vielfältig, so reich und bunt wie die Menschen, die in ihr arbeiten. Wir haben sie sortiert, aufgegliedert in leichte Abschnitte. Da geht es weniger um Erklärungen, als vielmehr um zufällige Assoziationen. Es sind Appetitanreger, die Lust machen, mehr kennen zu lernen A wie Anerkennung Andreas Pohl: Ein altes Sprichwort sagt: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein." Übersetzt auf den beruflichen Bereich bedeutet dies nichts anderes als den Wunsch eines Mitarbeiters, für gute Leistung Anerkennung zu bekommen. Ein Lob, am besten im Beisein der Kollegen. Es ist eines unserer wichtigsten Unternehmensprinzipien, diesem Wunsch nachzukommen. Denn kaum etwas motiviert mehr als ein Lob oder eine Ehrung. Zum Beispiel auf einem unserer Vermögensberatertage, auf der Bühne vor mehr als 15.000 Berufskollegen. B wie Begeisterung Andreas Pohl: Wer etwas ohne Begeisterung tut, schafft es vielleicht, gut zu sein. Spitzenleistung aber ist nur möglich, wenn auch Begeisterung für die Sache mit dabei ist. Wer als Vermögensberater seine Kunden mit Begeisterung berät, wird erfolgreich sein. Genauso wird eine von ihrer Idee begeisterte Führungskraft die eigenen Mitarbeiter zu Höchstleistungen motivieren. C wie Chef Reinfried Pohl: Sehr viele unserer Vermögensberater sind den Weg in die Selbstständigkeit gegangen, weil sie ihr eigener Chef sein wollten - nicht mehr weisungsgebunden, also abhängig von dem, was ein Vorgesetzter, der Chef, vorgibt. Das liegt auch daran, dass viele Vorgesetzte ihre Mitarbeiter zwar fordern, aber nicht fördern. Bei uns ist es eher andersherum: Wir fordern nicht, denn unserer Berater sind selbstständige Unternehmer. Aber wir fördern unsere Vermögensberater, auf vielfältigste Weise.
36 D wie Dax Reinfried Pohl: Viele Aktiensparer in Deutschland orientieren sich auf den ersten Blick am DAX, dem Deutschen Aktienindex, und damit auch an Einzelwerten. In Papiere eines Unternehmens zu investieren, ist riskant. In unserer Beratung setzen wir deshalb auf Fondslösungen. Diese enthalten meist eine Vielzahl solcher Einzelwerte und reduzieren damit für den Anleger das Risiko meist erheblich. E wie Erfahrungsaustausch Andreas Pohl: Eine gute Ausbildung in Form von Seminaren und Vorträgen ist auch bei uns unerlässlich. Um aber wirklich erfolgreich zu sein, ist manchmal der gute Rat eines schon erfahrenen Kollegen noch mehr wert. Genau dieses Prinzip nutzen wir systematisch: Wir geben unseren Vermögensberatern möglichst oft Gelegenheit, zum Beispiel in unseren traumhaften Schulungs- und Hotelanlagen, sich gegenseitig auszutauschen. So werden Erfolgskonzepte multipliziert und allen zugänglich gemacht. F wie Finanzkrise Reinfried Pohl: Die Turbulenzen auf den Kapitalmärkten und die Diskussion um den Euro verunsichern die Menschen. Das führt dazu, dass Beratungsgespräche mehr Aufklärung erfordern. Auf der anderen Seite: Die Finanzkrise hat uns auch die Chance gebracht, uns deutlich von anderen abzusetzen. Denn wir haben noch niemals Zertifikate und Produkte des so genannten grauen Kapitalmarkts verkauft oder unseren Kunden Totalverluste beschert. Das verschafft uns jetzt einen großen Imagevorteil. G wie Generationen Reinfried Pohl:Wir denken nicht in Quartalsberichten, so wie die großen börsennotierten Unternehmen, sondern in Generationen. Das zeichnet inhabergeführte Familienunternehmen wie uns aus. Uns liegt daran, unser Unternehmen erfolgreich und stark von einer an die nachfolgende Generation weiterzugeben. Das gibt auch unseren Vermögensberatern großes Vertrauen in unser Unternehmen. Viele von ihnen haben längst eigene Kinder, die inzwischen erfolgreich den gleichen Beruf ausüben. Bis hin zu Vater und Sohn, die beide Direktionsleiter sind. H wie Hilfe Andreas Pohl: "Der Starke hilft dem Schwachen, der Große dem Kleinen", ein beliebtes Sprichwort in den Reihen unserer Vermögensberater, das viel aussagt. Hilfe wird aber auch deshalb sehr bereitwillig gegeben, weil in unserem System ein Vermögensberater von den Erfolgen der von ihm ausgebildeten und geführten Mitarbeiter unmittelbar profitiert. Was liegt da näher, als diesen dabei zu helfen, erfolgreich zu werden? Andreas Pohl steht wie sein Bruder Reinfried seit vielen Jahren in der Mitverantwortung für das Familienunternehmen. Der direkte Kontakt zu den Vermögensberatern, sich mit diesen auszutauschen, zu diskutieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, das ist es, was ihm besondere Freude an der Arbeit bereitet
37 ANDREAS POHL "Nur wer begeistert ist, bringt auch Spitzenleistungen"
38 I wie Individualität Reinfried Pohl: Unsere Stärke ist unsere Gemeinschaft. So erfolgreich sind wir aber auch deshalb, weil wir dem Einzelnen, dem Individuum, viel Freiraum für unternehmerische Aktivität belassen. Eigeninitiative und die Chance, die eigenen Fähigkeiten und Neigungen weiterentwickeln zu können, gehören mit zu den wichtigsten Faktoren für den persönlichen Erfolg und für Freude an der Arbeit. J wie Job Andreas Pohl: Sucht heute jemand nach Arbeit, wird meist von einem "Job" gesprochen. Ein Unterschied zu dem, was wir bieten: Wir möchten Menschen die Möglichkeit geben, einen neuen Beruf, den des Vermögensberaters, grundlegend zu erlernen und erfolgreich auszuüben. Das ist etwas ganz anderes als ein "Job-Angebot". K wie Karriere Reinfried Pohl: Es gibt sehr viele Menschen, die gern Karriere machen würden. Manche können nicht, weil sie nicht das Zeug dazu haben. Bei den meisten aber liegt es an den Rahmenbedingungen, unter denen sie arbeiten: Es sind keine Planstellen frei oder der Vorgesetzte befürwortet die Beförderung nicht. Wir haben hingegen ein Karrieresystem geschaffen, das jedem exakt die gleichen Chancen bietet. Es basiert letztendlich auf einem einzigen Kriterium: Leistung. Wer viel leistet, wird bei uns Karriere machen. L wie Leistung Andreas Pohl: Etwas leisten zu wollen, liegt eigentlich in der Natur des Menschen, beim einen mehr, beim anderen weniger. Die meisten beruflichen Tätigkeiten in unserer heutigen Welt motivieren aber nicht sonderlich zur Leistung. Meistens, weil sie nicht angemessen honoriert werden, durch Geld, aber auch durch Anerkennung. Es ist eines unserer wichtigsten Anliegen, dieser Fehlsteuerung nicht zu unterliegen. Leistung muss sich lohnen. Wenn sie sich lohnt, kommt sie. M wie Motivation Reinfried Pohl: Am besten ist es, wenn sich Menschen selbst motivieren können, wenn ihnen ihre Tätigkeit Spaß macht und erfüllend ist. Diese Möglichkeit bietet sich jedem Vermögensberater. Denn seine Aufgabe ist es, anderen Menschen zu helfen. Und dennoch: Die meisten Menschen freuen sich, wenn auch das Unternehmen, für das sie arbeiten, motivierend ist. Und dabei geben wir uns sehr viel Mühe. N wie Niederlage Andreas Pohl: Jeder Mensch mit ein wenig Lebenserfahrung weiß, dass Niederlagen dazu gehören und ihr Gutes haben. Denn man kann aus ihnen lernen. So ist es auch in der Vermögensberatung. Natürlich ist ein Nein des Kunden wie eine Niederlage. Aber darauf aufbauend lässt sich lernen, wie gute Argumente eben noch besser dargestellt werden müssen, um zu überzeugen. Reinfried Pohl kennt die Bedeutung der Unternehmensgeschichte. Wer die Vergangenheit nicht achtet, hat es schwerer, die Gegenwart zu verstehen. Und so steht er, gemeinsam mit Vater und Bruder, für die Erhaltung und Fortführung der familiären Werte, die den wechselseitigen Umgang der Menschen im Unternehmen prägen und unverwechselbar machen
39 REINFRIED POHL "Am Ende entscheidet immer der Charakter des Beraters"
40 O wie Orientierung Reinfried Pohl: Ein Mensch ohne Orientierung wird im Leben nicht viel erreichen. Anderen Orientierung zu geben, in Vorsorge- und Vermögensfragen, das ist eine der Kernaufgaben eines Vermögensberaters. Gelegentlich nutzen wir intern bildlich den Begriff "Subventions-Lotse", wenn wir den Beruf des Vermögensberaters umschreiben. Das passt durchaus: Ein Lotse gibt Orientierung. Wir helfen dabei, staatliche Fördermöglichkeiten für die Vorsorge zu nutzen. P wie Partnerschaft Andreas Pohl: Wir sehen unsere Vermögensberater nicht als Mitarbeiter unseres Unternehmens, sondern als Partner. Das ist Ausdruck unseres Respekts, denn Vermögensberater arbeiten als Selbstständige und tragen unternehmerisches Risiko. Nur wenn unsere Vermögensberater erfolgreich sind, sind wir es als Unternehmen. Dies erfordert einen partnerschaftlichen Umgang, auf den wir größten Wert legen. Q wie Qualität Reinfried Pohl: Kaum ein Stichwort prägt heute die Finanzbranche so wie die Qualität der Beratung. Viele Faktoren bestimmen diese. Zum Beispiel die Produkte, die Qualifikation oder der Beratungsansatz. Worauf es aber am Ende entscheidend ankommt: Auf den Charakter des Beraters. Stellt er das Interesse seines Kunden in den Vordergrund? Verzichtet er auf Produktverkauf? Ist er ehrlich und auch dann ansprechbar und hilfsbereit, wenn der Kunde Service benötigt? Das sind die Faktoren, an denen sich Qualität festmacht. R wie Risiko Andreas Pohl: Wo Chancen sind, sind auch Risiken. Das gilt natürlich ganz besonders bei der Geld- und Vermögensanlage. Es wäre falsch, dem Kunden generell vom Risiko abzuraten, denn dann ist Rendite nicht möglich. Unser Ansatz ist es, mit jedem Kunden die individuelle Risikobereitschaft zu erarbeiten. Was wir nie tun: Anlageformen vermitteln, die im Totalverlust enden können. S wie Sozialstaat Reinfried Pohl: Es ist gut und richtig, wenn ein Staat es sich leisten kann, insbesondere denjenigen seiner Bürger unter die Arme zu greifen, die nicht für sich selbst sorgen können. Deutschland war hierzu lange Zeit in der Lage. Die demographische Entwicklung zwingt aber zum Umdenken: Der Staat kann schon heute nur noch eine Grundversorgung bieten, und es wird sicherlich in der Zukunft noch weniger. Umso wichtiger die Tätigkeit eines Vermögensberaters: Er zeigt seinen Kunden auf, wie sie eigenverantwortlich vorsorgen können - und müssen. T wie Telefon Andreas Pohl: Das Telefon ist nach wie vor ein sehr wichtiges Hilfsmittel eines Vermögensberaters. Alternative Kommunikationswege gewinnen aber durch neue Medien, insbesondere auch die sozialen Netzwerke, an Bedeutung. Für uns und unsere Vermögensberater ist aber nach wie vor das persönliche Gespräch von Mensch zu Mensch entscheidend. Nur wer sich gegenübersitzt, versteht sich wirklich.
41 U wie Unternehmertum Reinfried Pohl: Unternehmertum ist die Wurzel des Wohlstands in einem Land. Gibt es keine Unternehmer mehr, endet ein Land in der Planwirtschaft. Unternehmertum ist Voraussetzung für Innovation, für Effizienz, für technologischen Fortschritt. Unternehmer übernehmen Verantwortung, sie stellen Arbeitsplätze zur Verfügung und haften mit ihrem privaten Vermögen. Unsere Vermögensberater sind Unternehmer. Ihnen gebührt allein deshalb größter Respekt. V wie Vertrauen Andreas Pohl: In kaum einer anderen Branche spielt das Vertrauen zwischen Berater und Kunde eine so bedeutende Rolle wie in der Finanzbranche. Die Materie ist so komplex und die Kenntnisse in der Bevölkerung sind so gering, dass kaum ein Kunde anders kann, als dem Vorschlag seines Beraters zu vertrauen. Dies erfordert ein Höchstmaß an fachlicher Kompetenz des Beraters, an Kundenorientierung und an Bereitschaft, den Kunden nie zu überfordern. Dies ist fest in unserer Beratungsphilosophie verankert. W wie Werte Andreas Pohl: Unsere Zeit ist schnelllebig geworden, ganz sicher hat auch das Internet dazu beigetragen. So besteht die große Gefahr einer überall um sich greifenden Oberflächlichkeit. Das ist nicht gut. Denn die Menschen verlieren damit auch ein Stück der Werte, die im Umgang miteinander wichtig sind: Zuverlässigkeit, die Fähigkeit und Bereitschaft, einander zuzuhören und sich für den anderen wirklich ernsthaft zu interessieren, willens und in der Lage zu sein, für andere zu verzichten. All das funktioniert oft nur noch in Familien, und auch dort nicht mehr überall. Wir wollen, dass dies in unserem Unternehmen anders ist. Dies ist der Grund, warum wir familiären Werten eine so große Bedeutung beimessen. X wie XING Reinfried Pohl: Mehrere tausend unserer Vermögensberater haben ein Profil im sozialen Netzwerk XING und versuchen darüber, andere für unseren Beruf zu interessieren. Das klappt auch zuweilen. Es bleibt aber dabei: Der beste Weg für die Mitarbeitergewinnung ist, dem eigenen Kunden über eine erstklassige Beratung die Möglichkeiten und Chancen des Berufs zu vermitteln. Y wie Youtube Andreas Pohl: Menschen hören gern Geschichten und sehen gern gut gemachte Filme. Letzteres ist der Grund für die unglaublichen Erfolge von Youtube. Allerdings ist das auch eine Möglichkeit, fast ohne Grenzen Falsches, Diskreditierendes und Verwerfliches zu verbreiten. Das Internet ist nicht nur ein Segen. Z wie Zertifikate Reinfried Pohl: Es ist unerlässlich, zum Beispiel bestimmte Risiken in Zertifikaten zu verbriefen, diese dann zu handeln und so ein großes Risiko beherrschbar zu machen, indem viele es tragen. Kritisch wird es, wenn am Ende derjenige, der Zertifikate handelt oder kauft, gar nicht mehr weiß, was enthalten ist. Diese Gefahr sehen wir, und verzichten deshalb ganz auf das Angebot dieser Anlageform. Reinfried und Andreas Pohl, die zweite Generation im Unternehmen. Sie treffen gemeinsam mit ihrem Vater alle wichtigen Entscheidungen
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43 Projekt Zukunft Als Vermögensberater etwas aufbauen ist das eine. Es weitergeben können etwas anderes. Zwei Generationen haben ein Ziel: den Fortbestand des Unternehmens. Aber selten gehen sie denselben Weg Das geht so leicht über die Lippen: Nachfolger. Doch wo sich hier mit diesem Wort nichts als Stolz verbindet, spürt man dort vielleicht vor allem eine Bürde. Welcher Vater, welche Mutter machte sich keine Vorstellungen vom Leben der Kinder. Sie sollen es besser haben als man selbst und die eigenen Fehler nicht wiederholen müssen. Sie sollen genießen, was man unter Anstrengungen und Entbehrungen errungen hat. Um wie viel mehr geht es, wenn mit diesen Bildern eine unternehmerische Erfolgsgeschichte verbunden ist. Familienfirmen leben davon, dass sie von einer Generation in die nächste übergehen. Dieser Schritt verlangt Verantwortungsgefühl und Vorsicht. Allzu leicht können da Wünsche zu Belastungen werden, weil die Eltern in den Kindern etwas sehen, was diese gar nicht erfüllen wollen. Wir haben drei sehr erfolgreiche, seit vielen Jahren tätige Vermögensberater besucht. Alle drei haben etwas gemeinsam: Die Söhne und die Tochter sind ebenfalls Vermögensberater, oder auf dem Weg dorthin Gespräch mit Michael Keller und Bernhard Keller Gilt es denn als selbstverständlich innerhalb Ihrer Familie, dass die jeweils nächste Generation in das Unternehmen einsteigt? M.K.: Während der Schulzeit habe ich mich damit noch nicht so sehr befasst. Als es dann Richtung Abitur ging, kam zum ersten Mal der Gedanke auf, in das Unternehmen meines Vaters einzusteigen. Ich wollte allerdings auf jeden Fall Betriebswirtschaftslehre studieren. Dann hat sich ergeben, dass ich den Studiengang der Deutschen Vermögensberatung bei der Fachhochschule der Wirtschaft aufnehmen konnte. In der Praxisphase hier im Unternehmen hat sich bestätigt, dass meine Entscheidung richtig ist. Wie viele Kinder haben Sie, Herr Keller? B.K.: Drei. Sie alle haben das Angebot, hier anfangen zu können. Die beiden anderen sind noch nicht entschieden. Und ich muss aufpassen, eher zu werben als zu klammern. Alle meine Kinder sind an dem Unternehmen beteiligt und müssen sich, so ist unsere Vereinbarung, bis zum 30. Lebensjahr entscheiden. Jeder hat das Recht und auch die Befähigung - das traue ich jedem zu -, diese Arbeit zu machen. Die erste Prämisse ist, dass sie sich untereinander verstehen und verständigen. Fachlich, sachlich, charakterlich und von den Talenten her ist das keine Frage. Die Stärke im Führen einer solchen Ge- Michael Keller und Bernhard Keller (im Bild rechts) Fulda und das Umland sind schon lang die Heimat dieser Familie. Seit vier Generationen, gegründet vor knapp 90 Jahren, besteht ihr Unternehmen, eine selbstbewusste Agentur für Versicherungen, Bausparen, Banken und Investment. Ursprünglich gehörte sie zum Vertrieb der AachenMünchener und ist seit deren Übertritt Direktion der Allfinanz Deutsche Vermögensberatung. Für Bernhard Keller, den Vater, war dies anfangs nicht leicht. Nicht nur, dass der engagierte Katholik die eigene Tradition gefährdet sah, er musste als Repräsentant seiner Kollegen auch um die Zukunft aller mitringen. Heute ist er froh, den Schritt vollzogen zu haben. Sein Sohn Michael profitiert davon. Er hat ein Studium an der Fachhochschule der Wirtschaft begonnen, das ihm die Möglichkeit eröffnet, parallel zu lernen und als Vermögensberater zu arbeiten. Dass er seinen Vater im Familienbetrieb beerben wird und dessen Werte wie unbedingte Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit unternehmerisch leben will, ist eine ausgemachte Sache
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45 Generationen sellschaft kommt dann zum Tragen, wenn man sich die Gebiete unterteilt und gemeinschaftlich handelt. Das ist meine Lebenserfahrung. M.K.: Ich habe mich nie unter Druck gesetzt gefühlt und hatte stets die Freiheit zu entscheiden. Was war denn für Sie das Verlockendste? M.K.: Mich überzeugt schlicht der Bestand eines solchen Familienunternehmens, das nun schon in der vierten Generation existiert. Hier wurde etwas aufgebaut, das es weiterzuführen gilt. Da sehe ich mich auch in der Verantwortung. Nun wird ja nicht nur ein Unternehmen als Institution weitergegeben. Sondern mit ihm auch Werte, Vorstellungen, Haltungen. Welche sind das? M.K.: Es gibt gewisse Grundwerte, die ich durch die Erziehung Zuhause mitbekommen habe und die sich auch im Beruf bestätigen. Dazu gehören Kundenorientierung, Offenheit, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit. B.K.: Wir wollen, dass unsere Kunden das Gespräch mit uns so führen können, dass alles, was vereinbart wurde, durch einen Handschlag als verlässlich besiegelt gilt. Und wir möchten, dass Menschen erkennen, dass wir uns so verhalten, wie wir sprechen. Wir sind verwurzelt in der Region. Und wir möchten uns für die Menschen hier engagieren in der Gesellschaft, wo immer wir gebraucht werden. Als Sie Ende November 2006... B.K.: Ich kann Ihnen noch das Datum und die Uhrzeit nennen. ... darüber informiert wurden, dass Ihr Mutterkonzern, die AachenMünchener, ihren Vertrieb nicht mehr wird halten können, wie ging es Ihnen da? B.K.: Ich bin der Vorsitzende der Kollegialen Vereinigung, also der Repräsentant aller selbstständigen Kollegen. Als mir das damals mitgeteilt wurde, war das wie eine seelische Bombe. Zwischen Wut, Enttäuschung und Aggression schwankte die Gefühlslage. Es war eine Welt zusammengebrochen. Die Stimmung war unheimlich geladen unter uns allen. Das war die Ausgangslage. Es musste allerdings ja in irgendeiner Form jetzt verhandelt werden. Die oberste Maxime war die Frage, was uns in unserem Beruf die Zukunft nachhaltig sichern würde. Die Alternative war zu einem Makler zu gehen, zu einer anderen Versicherung oder eben zur Allfinanz Deutsche Vermögensberatung. Die war bis dahin unser bestens gepflegter Feind. Wir wussten einfach nichts voneinander, aber hatten viele Vorurteile. So gab es Kontakte zwischen Prof. Dr. Pohl und mir, der mich abends anrief und mir als erstes sagte: Herr Keller, bitte, haben Sie Vertrauen. Wir haben uns dann zusammengesetzt und etwa ein dreiviertel Jahr miteinander verhandelt, so dass wir dann den Kollegen sagen konnten: Wir sind überzeugt, dass es der richtige Schritt ist. Ich unterstelle, dass Sie im Büro viel über Ihre Arbeit sprechen. Wie ist das zu Hause? M.K.: Ja, wir sprechen viel über Berufliches. Auch wenn es immer unser Anliegen ist, das vom Privaten zu trennen. Manchmal lässt es sich einfach nicht vermeiden, weil wir halt auch viel unterwegs sind, so dass die Chance, miteinander zu reden, nach Hause verlagert wird. Herr Keller, wie war das denn bei Ihnen, als Ihr Vater Sie vor Jahrzehnten gefragt hat, ob Sie in das Familienunternehmen einsteigen wollen, so wie Ihr Sohn heute? B.K.: Schwierig. So, dass ich das meinen Kindern ersparen wollte. Ich habe von Geburt an die Nachfolgethematik verkörpern müssen. Mein Vater war seinen Wettbewerbern Lichtjahre voraus. Er hat die Kombination Bank, Bausparkasse, Versicherung und Investment angeboten, das schon in den späten fünfziger Jahren, im Grunde den Allfinanz- Stephanie Hoell und Angelika Hoell (im Bild links) Früher hätte sie am liebsten nur mit Frauen in ihrem Unternehmen gearbeitet, daraus macht Angelika Hoell, die Mutter, keinen Hehl. Nicht weil sie gegen das andere Geschlecht eingestellt ist, sondern weil sie das eigene für unterrepräsentiert hält. Dabei, so die Direktionsleiterin aus Neuss, könnten gerade weibliche Talente in der Tätigkeit als Vermögensberater sich bestens zeigen: Menschengespür und untrüglicher Instinkt sind unternehmerische Erfolgsgaranten. In ihrer Tochter Stephanie sieht sie all das aufs Schönste verwirklicht. Die Zweiunddreißigjährige wohnt mit Mutter und Vater zwar unter einem Dach, doch jeder der Drei hat im Haus seine eigenen, abgeschlossenen Räume. Das Wohnmodell ist mehr als nur eine praktische Lösung. Es spiegelt Lebenseinstellungen wider: Zwischen Selbstständigkeit und Gemeinsamkeit herrscht kein Konflikt
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47 Generationen Gedanken schon damals "gelebt". Er hat hier in der Region Fulda den Menschen jeden Mähdrescher finanziert. Ich habe mit knapp sechzehn die Schule geschmissen. Aber ich war innerlich nicht bereit, diesen Betrieb weiterzuführen. Das hat länger gedauert. Die Kämpfe zwischen mir und meinem Vater haben uns enorme Substanz gekostet. Mir hat in dieser Situation ein geschätzter Wegbegleiter gesagt: Nimm dein Schicksal an. Du hast Talente, die dir der liebe Gott gegeben hat. Nutze sie. Das war für mich der Durchbruch. Was halten Sie für das Entscheidende in Ihrem Beruf? B.K.: Ganz wichtig ist zu verstehen, dass ich einen Auftrag im Leben habe, der mir Sinn schenkt und von dem ich weiß, warum ich ihn erfüllen kann, darf und muss. Das Geld kommt dann fast nebenher. Heute ist es leider allzu oft umgekehrt. Gespräch mit Stephanie Hoell und Angelika Hoell Welche Gründe führen Sie dafür an, dass vergleichsweise wenig Frauen den Beruf des Vermögensberaters ausüben, zumal auf der Karrierestufe, die Sie erreicht haben: der Direktion? A.H.: Es ist ein Beruf, in dem ich gerade mit Kindern als Frau ganz viel erreichen kann. Ich bin ja vollkommen frei in meiner persönlichen Zeiteinteilung und kann sehr viel von Zuhause aus machen. Ich glaube, die Gründe liegen darin, dass man doch das eine oder andere Mal unpopuläre Entscheidungen treffen muss, wenn man nach oben kommen möchte. Man kann nicht immer everybody's darling sein. Ich merke, dass Frauen sich eher zurückziehen, wenn es unangenehm wird. Es wird Rücksicht genommen, auf die Familie, auf das, was andere sagen, etwa dass man eine Rabenmutter sei. Deswegen habe ich, obwohl ich anfangs meinte, eine Direktion nur mit Frauen aufbauen zu können, inzwischen doch in den wichtigen verantwortlichen Positionen etliche Männer, neben meiner Tochter. Sind die Erfahrungen Ihrer Mutter auch die Ihren? S.H.: Bei einem jungen Menschen wie mir kommt noch hinzu, dass viele eine Familie gründen wollen. Die können sich noch nicht vorstellen, dass man das gut mit der Arbeit kombinieren kann. Ich habe das ja erlebt. Meine Mutter war immer da, in allem, wenn ich sie brauchte. Was hat Sie denn bewogen, Vermögensberaterin zu werden? A.H.: Ich fand den Menschen, der mich auf diesen Beruf ansprach, einfach sympathisch und nett. Ich war gerade auf der Suche nach etwas Neuem. Davor war ich in einem Möbelhaus tätig. Kreativität war immer schon mein Steckenpferd. Geld hat mich immer interessiert, die Zahlen des Unternehmens oder Steuern. Von daher war der Schritt leicht zu sagen: Die Sache finde ich gut. Und Ihre Motivation, es zu tun? S.H.: Es waren wohl viele kleinere Punkte, die zusammengekommen sind. Ich habe damals in der Versicherungsbranche Geld verdient. Aber ich konnte mein Gehalt nicht in dem Maße steigern, wie meine Arbeit mehr geworden ist. Außerdem hatten meine männlichen Kollegen, das wusste ich, ein höheres Gehalt als ich, obwohl ich die gleiche Arbeit geleistet habe. Dann kam mir der Gedanke, ob ich nicht meiner Mutter nachfolgen sollte. Vor allem auch, weil ich nicht wollte, dass irgendwann einmal jemand anderes übernimmt, was sie aufgebaut hat. Es ist schon toll, was aus einer kleinen Sache, vielleicht dreißig Namen, die man einmal als mögliche neue Kunden aufgeschrieben hat, alles geworden ist. Tim Wolff und Reinhard Wolff (im Bild rechts) Zwei Charaktere, ein Wille. An erster Stelle steht der Erfolg. Dass der nicht ohne Anstrengung und Entbehrungen, Geduld und Disziplin zu erreichen ist, wissen Vater und Sohn Wolff. Das Leben hat sie gelehrt, nicht aufzugeben. Für Reinhard Wolff, den Vater, der zur Anfangsgeneration der Deutschen Vermögensberatung gehört, stand früh fest, dass er irgendwann über eine monatliche Liquidität von fünfzigtausend verfügen wollte. Er wurde belächelt. Inzwischen blickt er mit großer Genugtuung auf das erreichte Ziel. Dem Sohn Tim sind diese hochgesteckten Ansinnen nicht fremd. Konsequent in der Planung und effizient in der Organisation seines Unternehmens gehört er längst zu den besten Vermögensberatern seiner Stufe. Er lebt seinen Traum: frei zu sein in der Gestaltung seines Berufs
48 Doppelkopf: Mutter und Tochter eint die Absicht, das, was über die Jahre in der Vermögensberatung aufgebaut wurde, an die nächste Generation zu übergeben. Schon heute lernt Stephanie Hoell langjährige Kunden kennen und gewinnt so das Vertrauen in ihre Beratung Warum waren Sie zunächst dagegen, dass Ihre Tochter als Vermögensberaterin anfängt? A.H.:Weil ich Angst hatte, dass ich dieser Aufgabe nicht gewachsen wäre. Sie war noch auf dem Weg, sich zu finden, wollte mit sechzehn Jahren schon in diesen Beruf. Ich war ja selbst noch nicht routiniert in manchen Dingen, musste mich der Herausforderung meiner Partner stellen und hatte manch anderen Stress. Was, so fragte ich mich, wenn das mit deiner Tochter nicht reibungslos klappt? Für mich ist das größte Glück in meinem Leben, dass wir uns so gut verstehen. Das wollte ich einfach nicht aufs Spiel setzen. Was sagt denn der Vater zu dieser Frauengeschichte hier? A.H.: Ich kann mich noch erinnern, dass ganz am Anfang, als ich gerade als Vermögensberaterin angefangen hatte, wir in Köln bei einer Großveranstaltung waren, mein Mann zu mir sagte: Ich habe zwar wenig Ahnung davon, aber ich glaube, du solltest hier Gas geben. Ich glaube, das ist die Chance schlechthin für uns. Er hat das immer in jeder Beziehung unterstützt. Von daher bin ich ihm heute sehr dankbar. Ich weiß nicht, ob ich das mit einem anderen Partner so hätte durchziehen können. Wir haben hier gute Vermögensberaterinnen verloren, weil der Partner nicht mitgespielt hat. Was macht denn Ihre Tochter besser als Sie? A.H.: Eine ganze Menge. Ich bin schon gut organisiert, aber sie ist zeitgemäßer organisiert. Sie strukturiert hier auch alles um. Die Freiheit gebe ich ihr, weil eines Tages ohnehin alles ihr gehört. Wenn ich sie hier nicht hätte, würden wir in diesem Bereich gar nicht so viel machen. Ich bin davon überzeugt, dass sie später in meinem Alter noch mehr erreicht haben wird. Was schätzen Sie an Ihrer Mutter? S.H.:Auf jeden Fall die extrem gute Menschenkenntnis. Sie kann sich sehr gut in andere hineinversetzen und daraus ableiten, wie ein Gespräch aufzubauen ist. Das ist für mich beeindruckend. Sie weiß oft präzise, wie ihr Gegenüber denkt und fühlt. So hat sie mir auch beigebracht, Vermögensberatung zu verstehen: Was würdest du tun, wenn du an der Stelle des Kunden wärest? Dann stellst du die richtigen Fragen, kommst auf die richtigen Antworten und hast auch die richtigen Ideen und Konzepte. Außerdem die Ausdauer und Hartnäckigkeit, die sie hat, weil sie es nicht persönlich nimmt, wenn ein Kunde "Nein" sagt. Und dann schätze ich an ihr, dass sie ihre Emotionalität gut im Griff hat. Haben Sie eigentlich auch Konflikte miteinander? A.H. und S.H. (unisono): Ohne Ende. Wie tragen Sie die aus? S.H.:Wir reden viel miteinander. Das ist nicht immer einfach. Da fliegen auch manchmal die Fetzen, gerade weil es eben auch familiär ist. Selten dauert es länger, bis die Sache geklärt ist. Wenn es mal richtig knallt, sprechen wir gewiss viel schneller miteinander, als es der Fall wäre, wenn wir Fremde wären. A.H.: Ich finde, dass das eine unserer Stärken ist, das bewundere ich an dir und an mir. Gespräch mit Tim Wolf und Reinhard Wolff Wie haben Sie Ihren Vater in den frühen Jahren Ihrer Kindheit erlebt? T.W.: Mein Papa hatte sein Büro immer unten im Haus. Wenn dort die Tür offen war, wusste ich, dass ich rein konnte. Das hat viele positive Seiten gehabt. Wir hatten schon damals immer tolle Autos. Das hat mich beeindruckt. Ich habe das als Kind zwar alles gesehen, konnte aber natürlich nicht wahrnehmen, wie gut es uns ging. Ich habe später, angeregt durch eine Freundin meiner verstorbenen Mutter, eine Bankausbildung gemacht. Dort allerdings habe ich sehr schnell gemerkt, dass ich ein Problem mit Autorität habe. Mein Vorgesetzter damals verdiente im Alter von 55 Jahren das Doppelte meines Gehalts, arbeitete aber nur die Hälfte von dem, was ich tat. In dem Augenblick habe ich verstanden, dass ich mich in meinem Leben niemals anstellen lassen wollte. Was hatte Sie als Vater damals bewogen, Ihren Sohn einzuladen zu einer solchen Informationsveranstaltung? R.W.: So genau kann ich das gar nicht mehr sagen. Für mich ist auch damals schon der Beruf des Vermögensberaters der beste gewesen, den ich mir denken konnte. Ich bin ein Familientyp und hatte immer Zeit, mich parallel um meine Kinder und meine Frau zu kümmern. Ich wollte meinen Sohn einfach dabeihaben. Und ich wusste ja, dass er
49 am letzten Tag seiner Lehre zwar nicht gekündigt, aber den Vertrag, der ihm angeboten wurde, abgelehnt hatte. T.W.: Als mir das Papier vorgelegt wurde, habe ich einfach gesagt: Was soll ich damit? Ich wusste zwar damals noch nicht genau, was ein Vermögensberater macht, aber ich hatte schon das ein oder andere Seminar besucht zur Persönlichkeitsbildung. Das gab mir Selbstbewusstsein. Noch heute sage ich, wenn ich gefragt werde, was das Wichtigste bei der Vermögensberatung sei: dass man Rückgrat hat. Und was zudem ein ganz wichtiger Punkt ist: Ich habe nie etwas geschenkt bekommen, weder Geld noch Kunden noch Mitarbeiter, noch sonst irgendetwas. Alles musste ich mir selber erarbeiten. Das macht stark. Haben Sie das Verhältnis zur Deutschen Vermögensberatung weniger über Ihren Vater hergeleitet, als aus einem eigenem Antrieb aufgebaut? T.W.: Letzteres auf jeden Fall. Ich wusste, dass ich in meinem Leben selbst entscheiden muss. Der eigene Geist wird nur dann kreativ, wenn er sich selbst die Möglichkeiten dazu sucht. Das hat mich am Angestelltendasein gestört, dass ich da nicht eigenverantwortlich handeln konnte. Ich will selbst bestimmen können. Haben Sie Ihrem Sohn von Ihren eigenen Erfahrungen etwas weitergegeben, oder sind Sie, gerade weil Sie der Vater sind, da eher zurückhaltend gewesen? R.W.: In der Sache war ich meistens zurückhaltend. Aber wenn es darum ging, die Lebenseinstellungen zu prägen, dann hat er da sicher einiges mitgenommen. Das positive Denken habe ich ihm vorgelebt. T.W.: Mein Vater hat mich eigentlich immer machen lassen. Ich war sehr frei in dem, was ich tun wollte. Aber er hat mich auch vor Fehlern bewahrt. Gab es bei Ihnen nie den Gedanken, sich von Ihrem Vater auch einmal abzusetzen? T.W.: Das mache ich ja, indem ich auch sehr viel direkten Kundenkontakt habe, er sich hingegen fast ausschließlich um seine Mitarbeiter kümmert. Aber alles andere, was ich bei ihm erlebt habe, möchte ich für mich auch in Anspruch nehmen. Als Typ bin ich freilich ganz anders als mein Vater. Er ist derjenige, der abends als letzter die Tür zumacht, ich jener, der nur bis zum Schluss bleibt, wenn es wirklich gut ist. Ich musste meinen eigenen Weg finden. Das war am Anfang sehr schwierig und hat eigentlich erst richtig gut begonnen, als ich meine Frau kennen lernte. Die Branche ist die gleiche, die Firma ist die gleiche, die Einstellung ist die gleiche, aber der persönliche Weg ist ein anderer. Welche Gefühle sind die vorherrschenden Ihrem Sohn gegenüber? R.W.: Ich bin stolz auf ihn, vor allem dass er sein Geschäft so professionell im Griff hat. Er ist erfolgreich, ohne Zweifel. Und sicher unter den Vermögensberatern, die seinen Weg eingeschlagen haben, einer der besten. Manchmal rufen Kunden und Kollegen bei mir an und verlangen nach ihm, obwohl er ja längst sein eigenes Unternehmen, und das auch an einem anderen Ort, führt. Die laden ihn dann zum Vortrag ein. Da kann er eine Menge erzählen, nicht zuletzt von der Organisation seines Büros, das vollständig papierlos ist. Sehen Sie Ihren Vater eher als Kollegen oder als Vater? T.W.: Als Vater. Vielleicht auch deswegen, weil ich beruflich ja trotz der Arbeit in der gleichen Branche und Firma einen anderen Weg eingeschlagen habe, bei dem er mir gar nicht so viel hineinreden kann. Wenn er nicht mein Vater wäre, wäre er ein väterlicher Freund und Ratgeber. Was verstehen Sie unter "Familiengemeinschaft"? R.W.: Das großartige Gemeinschaftsgefühl ist etwas, das ich ja vom ersten Moment an erlebt habe, seit der Gründung der Deutschen Vermögensberatung. Dieser Erfahrungsaustausch ist nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern funktioniert wirklich. Ich habe lieber gute Freunde im Unternehmen als irgendwelche oberflächlichen Bekanntschaften im privaten Kreis, nur um sagen zu können, man habe noch ein privates Leben. T.W.: Wofür steht denn Familie? Sie steht doch dafür, dass man mit denen, die dazugehören, zusammenhält, selbst dann, wenn man sie nicht immer gleich gut leiden kann. Es steht für Loyalität und für die Haltung "Wir gegen den Rest der Welt". Ich benutze dieses Wort zwar nie, "berufliche Familiengemeinschaft", aber den Inhalt finde ich auf jeden Fall wichtig. Und ich glaube, dass die Sache auch meine Generation überleben wird, denn das Bedürfnis nach Gemeinschaft gehört nun einmal zum Menschen. Erfolgsduo: Mit Bewunderung und Stolz schaut der Vater auf das, was sein Sohn schon erreicht hat. Reinhard Wolff ist gern in Hanau, wo Tim Wolff sich eine höchst respektable Existenz aufgebaut hat
50 B E G E G N U N G S S TÄT T E N Vila Vita Village Mit direkter Anbindung an das Hotel ist diese Anlage exklusiv unseren Vermögensberatern und deren Familien vorbehalten. Kein Traum, sondern Realität für jeden, der Überdurchschnittliches leistet und so zu den Gewinnern eines Aufenthalts der Superlative gehört
51 Arbeiten in anmutiger Atmosphäre Es gibt Orte, die sind so schön, dass man immer wieder kommt. Wir haben sie geschaffen für unsere Vermögensberater, als Zentren des Erfahrungsaustauschs. Viele liegen in den reizvollsten Gegenden in Portugal, im Alentejo oder an der Algarve, aber auch im Burgenland in der Nähe des Neusiedlersees und im sonnigen Kalifornien. Als Prof. Dr. Reinfried Pohl nach und nach diese Stätten für sein Unternehmen erwarb, war ihm vor allem wichtig, dass neben konzentrierter Arbeit auch das gelassene Miteinander seinen Platz besitzt Vila Alentejo Ein herrschaftliches Anwesen im Hinterland der portugiesischen Algarve. Hier reift der vielfach prämierte Spitzenwein unseres Unternehmens. Und hier treffen sich unsere Führungskräfte, um in Ruhe neue Strategien zu schmieden und am gemeinsamen Erfolg zu arbeiten. Ideal für Klausurtagungen mit bis zu 50 Vermögensberatern Vila Anneliese Hier genießen kleinere Gruppen von Vermögensberatern mit Lebenspartnern erholsame Sonnenstunden Vila Verde Die Villa im Grünen. Eine Bezeichnung, die Programm ist. Denn in dieser Oase im Hinterland der Algarve lässt sich trefflich arbeiten und genießen
52 Rosenpark Marburg Wer als Vermögensberater Marburg besucht, der soll gut nächtigen und ebenso gut essen. Unser FünfSterne-Hotel Rosenpark - direkt neben dem Zentrum für Vermögensberatung - macht's möglich Vila da Capo Erholung, Entspannung und Erfahrungsaustausch für kleine Teams von Vermögensberatern, natürlich mit Lebenspartnern. Unweit von Vila Vita Village Burghotel Dinklage Viel Ruhe und damit Raum für anregende Diskussionen finden die Schulungsteilnehmer in unserem norddeutschen Schulungsund Fortbildungszentrum. Dort findet unter anderem seit Jahren ein Teil der Führungsausbildung des Unternehmens statt Villa Sonoma Wie die Villa Kenwood in Kalifornien gelegen, bietet diese Anlage Komfort auf höchstem Niveau - vorbehalten den Besten der Besten, denn auch deren außergewöhnliche Leistung soll sich lohnen Vila Vita Parc Leading Hotel of the World. Schöner, traumhafter geht es nicht. Hier an Konferenzen teilzunehmen oder einfach mit der Familie einige Tage zu entspannen: Ganz sicher mit die schönsten Momente in der Karriere eines Vermögensberaters
53 Villa Kenwood Das großzügige Traumhaus im kalifornischen Sonoma Valley bietet eine prachtvolle Umgebung für Vermögensberater. Ganz in der Nähe von San Francisco, in einem berühmten Weinanbaugebiet gelegen, ermöglicht das Anwesen ausgewählten Vermögensberatern, sich weit weg von zu Hause ganz zu Hause zu fühlen Anneliese Pohl Seedorf Gewidmet der verstorbenen Frau unseres Firmengründers: das Anneliese Pohl Seedorf, traumhaft gelegen an der Mecklenburgischen Seenplatte. Natur pur. Erholung mit der Familie. Arbeitsklausuren mit erfahrenen Kollegen. All das bieten wir erfolgreichen Agenturleitern gleich zu Beginn ihrer Karriere Pannonia Pannonia - erste unternehmenseigene Hotel- und Schulungsanlage der Deutschen Vermögensberatung und schon deshalb Synonym für Gemeinschaft, Familie und Erfahrungsaustausch. Über die Jahre vielfach modernisiert und weiterentwickelt, ist Pannonia mit seinen Bungalows, Badesee, Sportplätzen, Klettergarten und vielem mehr auch heute noch das "Herzstück" unserer Anlagen, vor allem für Aufenthalte mit Familie
54 Unsere Werbepartner Bekannt zu sein, ist wichtig für den Erfolg eines Unternehmens. Wichtiger aber ist, sich Vertrauen zu erwerben. Und am wichtigsten, beides - die Popularität und die Verlässlichkeit - dauerhaft zu erhalten. Wir haben uns daher schon früh entschieden, mit unseren Werbepartnern langfristig zusammenzuarbeiten. So ist aus mancher vertraglichen Bindung am Ende eine Freundschaft geworden. Seit fünfzehn Jahren verbindet uns mit Michael Schumacher mehr als ein Kontrakt, auf seiner Kappe das Firmenlogo zeigen zu können. Er ist Gast und Gesprächspartner bei unseren regelmäßigen Vertriebskonferenzen, spielt mit den Vermögensberatern Fußball in unserer Begegnungsstätte Pannonia, lädt ein zum Kart-Rennen nach Kerpen. Und ist nicht zuletzt längst ein enger Freund der Eigentümerfamilie Pohl. Der Deutschen Vermögensberatung kommt es darauf an, mit ihren Werbepartnern nicht nur Kunden anzusprechen, sondern die Sportler auch als Vorbilder für Leistungsbereitschaft, Ausdauer und Fairness den eigenen Mitarbeitern zu präsentieren. Menschen brauchen Menschen, um sich zu entwickeln. Mit der Fechtweltmeisterin Britta Heidemann und dem Ausnahmeschwimmer Paul Biedermann haben wir Athleten verpflichtet, die in ihrem Streben nach Bestleistungen als zugleich sympathische und bodenständige Vertreter ihres Sports zu unserem Unternehmen gut passen Michael Schumacher - sieben Mal hat er die Formel 1Weltmeisterschaft gewonnen. In seiner dritten Rennsaison nach der Pause rechnet er sich Chancen aus, wieder zu gewinnen. Er ist längst ein Freund des Unternehmens geworden Paul Biedermann - der vielmalige Welt- und Europameister ist der erste Mensch, der zweihundert Meter unter hundert Sekunden geschwommen ist. Seine Lockerheit und die leichte Art seines Auftritts haben unsere Vermögensberater sogleich für ihn eingenommen Britta Heidemann - seit vielen Jahren dem Unternehmen partnerschaftlich verbunden. Der Olympiasieg in Peking und der Weltmeistertitel im Fechten sind die bisherigen Höhepunkte ihrer ohnehin äußerst erfolgreichen Laufbahn
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56 Deutsche Vermögensberatung
57 Markt und Rahmenbedingungen Das Jahr 2011 war stark durch die anhaltende Verunsicherung auf den Kapital- und Devisenmärkten sowie den damit verbundenen Wechselwirkungen mit dem Finanzsektor und dem Anlage- und Vorsorgeverhalten der privaten Haushalte geprägt. Die vor diesem Hintergrund durch die Zentralbanken fortgeführte Niedrigzinspolitik hatte zwar durchaus positive Auswirkungen auf die konjunkturelle Situation in Deutschland, verbunden mit weiter abnehmender Arbeitslosigkeit. Im Gegenzug ist es aber - für institutionelle Anleger wie Lebensversicherer genauso wie für Privatanleger - kaum noch möglich, mit vergleichsweise sicheren Anlagen eine Rendite zu erzielen, die oberhalb der Teuerungsrate liegt. Darüber hinaus tendierten im Jahr 2011 auch die Aktienmärkte überaus schwach, so dass auch diese Anlageform im Berichtsjahr für die meisten Anleger einen enttäuschenden Verlauf nahm. Geschäftsergebnisse im Überblick Insbesondere mit Blick auf die Ausgewogenheit und Variabilität unserer Allfinanzkonzeption ist es uns - trotz dieser wenig erfreulichen Rahmenbedingungen - gelungen, im Geschäftsjahr 2011 ganz herausragend abzuschneiden. Selbst in der Lebensversicherung, die sich aufgrund der zum 1. Januar 2012 notwendig gewordenen Absenkung des Garantiezinses einer permanenten Negativpresse ausgesetzt sah, konnten wir ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr erzielen. Gleiches gilt für die Bereiche Bausparen, Baufinanzierung und Schaden-/Unfallversicherung. Lediglich in der Krankenversicherung und im Investmentgeschäft mussten wir ein marktbedingt rückläufiges Geschäft verzeichnen. Umsatzerlöse Erneut konnten wir im Jahr 2011 mit 1,11 Milliarden Euro die "Schallgrenze" von einer Milliarde Euro Umsatzerlöse übertreffen und den Umsatz gegenüber dem Vorjahr sogar um 4,3 Prozent steigern. Dies zeigt, dass wir - auch in schwierigem Marktumfeld - mit unserer Beratungskonzeption hervorragend positioniert sind. Entsprechend konnten wir im Berichtsjahr unsere Position als Nummer 1 der eigenständigen Finanzvertriebe in Deutschland weiter ausbauen. Zu diesem erfreulichen Ergebnis haben unsere Tochtergesellschaften Allfinanz Deutsche Vermögensberatung, FVD Deutsche Vermögensberatung sowie die Deutsche Vermögensberatung Österreich und die Schweizer Vermögensberatung erfreulich beigetragen. Neugeschäft Im Versicherungsgeschäft haben wir mit 1.196,7 Millionen Euro Neubeitrag zum zweiten Mal in der Unternehmensgeschichte ein Vermittlungsergebnis erzielt, das oberhalb der Milliarden-Grenze liegt, ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 2,0 Prozent. Dieser Zuwachs wurde insbesondere von der Lebensversicherung sowie von der Schaden-/Unfallversicherung getragen, letztere mit besonders erfreulicher Vermittlungstätigkeit in der Kraftfahrtversicherung. In diesem Segment hat unsere Gruppe im Inland mit 31,0 Millionen Euro Nettoneuzugang (+ 121,5 Prozent) eine neue Rekordmarke aufgestellt. Auf hohem Niveau liegen weiterhin unsere Anteile am Neugeschäft unserer Partnergesellschaften, Garant dafür, dass wir dort Gehör finden und zum Wohle unserer Kunden Einfluss auf Produkte und Serviceprozesse nehmen können. So beträgt im Geschäftsjahr 2011 unser Anteil am Neugeschäft der AachenMünchener Versicherung 99 Prozent, im Bereich der Lebensversicherung 98 Prozent. Bei der Central Krankenversicherung AG erreichten wir einen Anteil am Neugeschäft in Höhe von über 44 Prozent, bei der AdvoCard Rechtsschutzversicherung AG in Höhe von 56 Prozent. An unseren Partner DWS Investment vermittelten wir im Konzern ein Fondsvolumen (Neuanlage) von 1,5 Milliarden Euro. Dies sind 86 Prozent an unserem gesamten Investment-Neugeschäft in Höhe von 1,7 Milliarden Euro. Nach der Mitteilung des Bundesverbands Investment und Asset Management e.V. (BVI) hat die gesamte Branche bei den Publikumsfonds in 2011 per Saldo einen Netto-Mittel-Abgang von insgesamt 16,6 Milliarden Euro zu ver- Konzernlagebericht
58 zeichnen. Im Vergleich mit der Marktentwicklung der Publikumsfonds hat unsere Gruppe mit einem positiven Netto-Mittelaufkommen im Neugeschäft ein gutes Ergebnis erzielt. Gerade in Zeiten der Verunsicherung findet ein Produkt besonderes Interesse: das Bausparen. Hiervon konnten wir erneut profitieren und auch im Jahr 2011 deutlich mehr neue Verträge vermitteln. So haben wir das Bausparneugeschäft unter Einbeziehung der Ergebnisse unserer inländischen Tochtergesellschaften mit rund 2,1 Milliarden Euro eingelöster Bausparsumme um 10,8 Prozent gesteigert. Mit über 117.400 eingelösten Verträgen (+ 10,5 Prozent) hat unsere Gruppe in Deutschland einen Marktanteil von 3,5 Prozent erreicht. Im Bereich der Baufinanzierungen verzeichneten wir mit 2,2 Milliarden Euro Finanzierungsvolumen (+ 15,5 Prozent) ebenfalls ein sehr gutes Vermittlungsergebnis. Bestandsentwicklung Unser besonderes Augenmerk gilt der Betreuung des Kunden- und Vertragsbestands. Denn Teil unseres Leistungsversprechens gegenüber unseren 5,9 Millionen Kunden ist es, diesen dauerhaft und lebensbegleitend als kompetenter Ratgeber zur Seite zu stehen. Ausdruck des Erfolgs dieser Bemühungen ist in erster Linie die Steigerung des Gesamtbestands in der Unternehmensgruppe auf 171,2 Milliarden Euro, ein Plus in Höhe von 2,7 Prozent. Dieser Wert ergibt sich aus der Vertragssumme in den Sparten Lebensversicherung, Bausparen, Baudarlehen, Investmentanlagen und unter Berücksichtigung der Beiträge in den sonstigen Versicherungssparten. Das Prämienaufkommen des von uns im Konzern betreuten Versicherungsbestands (gebuchte Beiträge) stieg im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. Infolge der erfreulichen Neugeschäftsentwicklung der letzten Jahre konnten wir unseren Bausparbestand bei der Badenia Deutsche Bausparkasse AG im Jahr 2011 auf nunmehr 20,9 Milliarden Euro Bausparsumme (+ 2,6 Prozent) weiter ausbauen. Im Investmentbereich verwalteten unsere Partnergesellschaften zum 31. Dezember 2011 ein von uns vermitteltes Fondsvolumen in Höhe von 14,8 Milliarden Euro. Das Depotvolumen bei unserem "Premium-Partner" Deutsche Bank konnte unsere Unternehmensgruppe im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent auf über 8,6 Milliarden Euro steigern. In der Baufinanzierung hat sich der an unsere inländischen Bankpartner vermittelte Bestand im Jahr 2011 um 500 Millionen Euro auf nunmehr 13,2 Milliarden Euro erhöht. Auch hier profitiert zunehmend unser "Premium-Partner" Deutsche Bank, für die wir inzwischen einen Darlehensbestand mit einem Volumen in Höhe von rund 3,8 Milliarden Euro (valutierendes Restkapital) betreuen. Vertriebsorganisation Die Deutsche Vermögensberatung ist der Marktführer der eigenständigen Finanzvertriebe in Deutschland. So sind wir auch die erste Adresse für jeden, der sich für den Beruf des Vermögensberaters interessiert. Dies entspricht der Grundintention unseres Geschäftsmodells als Betreuungsgesellschaft für selbstständige Vermögensberater und unserem Ziel, unsere Vertriebsorganisation kontinuierlich auszubauen. Insgesamt konnten wir so zum 31. Dezember 2011 unsere Vertriebsorganisation in der Unternehmensgruppe mit insgesamt 37.203 haupt- und nebenberuflich tätigen Vermögensberaterinnen und Vermögensberatern in 3.386 Direktionen und Geschäftsstellen stabil halten, mit Blick auf den Markt ein sehr guter Erfolg. Wir sind zuversichtlich, dass mit den eingeleiteten Maßnahmen zur Förderung der Vertriebsorganisation gute Voraussetzungen für zukünftiges Wachstum gelegt sind.
59 Vorsorgeaufwendungen für den Außendienst und Ausbildungsinvestitionen Die konzernweit im Geschäftsjahr 2011 für die Alters- und Hinterbliebenenvorsorge unserer Vermögensberater aufgewendeten 18,1 Millionen Euro sind Ausdruck der Stärke unserer beruflichen Familiengemeinschaft. Die Versicherungssumme aller in diesem Zusammenhang abgedeckten Risiken beträgt 1,8 Milliarden Euro. Im Rahmen unseres vorbildlichen Ausbildungssystems im In- und Ausland haben wir konzernweit 55,7 Millionen Euro (Vorjahr 51,6 Millionen Euro) in die Ausbildung und Qualifikation unserer Vermögensberater investiert. Das Eigenkapital Auch im Geschäftsjahr 2011 hat sich die hervorragende Eigenkapitalausstattung des Konzerns nochmals deutlich verbessert. Zum 31. Dezember 2011 beträgt das Eigenkapital 604,3 Millionen Euro und liegt damit um 9,3 Prozent über dem Vorjahr (553,0 Millionen Euro). Die weit über dem Marktdurchschnitt liegende bilanzielle Eigenkapitalquote erreicht nunmehr 55,8 Prozent (Vorjahr 54,5 Prozent). Die Eigenkapitalbasis der Unternehmensgruppe ist eine solide Grundlage für das weitere dauerhafte Wachstum unserer Vertriebsorganisation im Inland und im Ausland. Jahresüberschuss und Bilanzgewinn Die DVAG-Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von 171,1 Millionen Euro erzielt (Vorjahr 150,1 Millionen Euro) und damit das beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte erreicht. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Ergebnisverbesserung um 14,0 Prozent. Der Konzernbilanzgewinn beträgt 164,1 Millionen Euro (Vorjahr 139,0 Millionen Euro) und entspricht dem Bilanzgewinn der Muttergesellschaft Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG. Ertrags- und Finanzlage des Konzerns Die DVAG-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2011 ihre führende Marktposition wiederum eindrucksvoll bestätigt. Mit 1.111,1 Millionen Euro hat unsere Unternehmensgruppe die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr (1.065,8 Millionen Euro) um 4,3 Prozent gesteigert. Das im Wesentlichen durch die deutschen Tochtergesellschaften vermittelte Neugeschäft verteilt sich auf die Bereiche Lebens- und Rentenversicherungen, Krankenversicherungen, sonstige Versicherungen, Investmentfonds, Bausparen und Bankprodukte. Das gegenüber dem Vorjahr um 13,8 Prozent gestiegene Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 264,7 Millionen Euro (Vorjahr 232,5 Millionen Euro) wird wesentlich durch die positive Entwicklung der Muttergesellschaft geprägt und zeigt die nach wie vor ungebrochene Ertragsstärke der Unternehmensgruppe. Der Finanzmittelfonds des DVAG-Konzerns (im Wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten) beträgt zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 395,9 Millionen Euro (Vorjahr 318,1 Millionen Euro). Unter Einbeziehung der Wertpapiere des Umlaufvermögens - fast ausschließlich festverzinsliche Wertpapiere und Investmentfonds - erhöhten sich die liquiden Mittel des Konzerns trotz erheblicher Investitionen der Unternehmensgruppe in neue Begegnungsstätten nochmals um 34,7 Millionen Euro auf nunmehr 834,3 Millionen Euro (+ 4,3 Prozent). Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres waren nicht zu verzeichnen. Konzernlagebericht
60 Ausblick auf das nächste Geschäftsjahr. Die Erwartungen für 2012
61 Die ersten Monate des Jahres 2012 stimmen uns zuversichtlich. Zwar konnten wir - vor allem im Neugeschäft der Lebensversicherung - nicht nahtlos an die außergewöhnlichen, durch Sondereffekte geprägten Vertriebserfolge des letzten Vorjahresquartals anknüpfen. Dennoch schätzen wir die Rahmenbedingungen im laufenden Jahr insgesamt günstig ein: Einige der besonders wichtigen unternehmenspolitischen Entscheidungen des Vorjahrs wie zum Beispiel die Eröffnung des Zentrums für Vermögensberatung, des Anneliese Pohl Seedorfs sowie die Verbesserungen im Karrieresystem und bei den Sonderleistungen, werden erst im Jahr 2012 ihre volle Wirkung entfalten. Anlässlich eines Vermögensberatertags am 6. März 2012 mit annähernd 7.000 Teilnehmern haben wir eine Vielzahl neuer Instrumente zur Imageförderung im Vertrieb eingeführt. Beispielsweise ein durchgängig neues, modernes Corporate Design sowie mehrere professionell gedrehte Imagefilme zur Nutzung im Internet und im Kino. Unser Ziel ist es, breiten Bevölkerungskreisen noch deutlicher zu machen, welche Vorteile unsere Allfinanzberatung und welche Chancen der Vermögensberaterberuf bieten. Wie schon im Vorjahr dürfen wir auf das exzellente Produktportfolio unserer Partnergesellschaften vertrauen, das uns mit innovativen und unserer Allfinanzidee entsprechenden Angeboten immer wieder signifikante Wettbewerbsvorteile und Alleinstellungsmerkmale verschafft. Und mit Blick auf die Märkte scheint es, als würde die Politik in Europa Wege finden, der Finanzkrise in einigen Ländern der Europäischen Union und damit der Krise des Euro Herr zu werden. Gleichzeitig hält die gute Konjunktur- und Beschäftigungssituation in Deutschland an. Die Aktienmärkte tendierten vor diesem Hintergrund in den ersten Monaten des Jahres 2012 überwiegend freundlich. Rahmenbedingungen also, die Anlass zur Zuversicht auch für unseren Geschäftsverlauf geben. Sehr zuversichtlich sind wir, was die Einbindung des bisherigen Ausschließlichkeitsvertriebs unseres Partners Central Krankenversicherung in unsere Vertriebsorganisation angeht. Wir können hierbei auf inzwischen weitreichende Erfahrungen zurückgreifen, die wir in ähnlichen Konstellationen bei Einbindung des Außendiensts der AachenMünchener Versicherungen und der Deutsche Bausparkasse Badenia sammeln konnten. Unser Ziel ist es, binnen Jahresfrist den 320 zu uns gewechselten Vermögensberatern das erforderliche "Rüstzeug" einer unseren Standards und unseren Qualitätsanforderungen genügenden Allfinanzberatung an die Hand zu geben und so auch diesen Vermögensberatern eine dauerhafte berufliche Perspektive in unserem Unternehmen zu ermöglichen. Besonderes Augenmerk legen wir auf das bereits verabschiedete und demnächst in Kraft tretende Finanzanlagenvermittlerrecht. Dieses sieht vor, dass zukünftig Vermittler von Finanzanlagen - in Anlehnung an die Regelungen im Versicherungsvertrieb - gesetzliche Vorschriften zur Registrierung, Qualifikation und zur Haftung zu beachten haben. Die zeitgerechte Umsetzung aller gesetzlichen Anforderungen stellt zwar für alle betroffenen Marktteilnehmer eine Herausforderung dar. Diese können wir jedoch - mit Blick auf unser branchenübergreifendes Ausbildungssystem - vollumfänglich bewältigen. Besonders wichtig ist es aber, dass durch diese Regelungen zukünftig auch Vermittler am so genannten grauen Kapitalmarkt, der nicht unser Markt ist, gesetzlichen Mindestanforderungen unterworfen werden. Wir sehen deshalb in den Neuregelungen einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz im Markt für Finanzanlagen. Konzernlagebericht
62 Erkennbare Risiken Als primär in Deutschland agierende Unternehmensgruppe sind wir in erster Linie den allgemeinen Marktrisiken der Allfinanzbranche ausgesetzt. Die aktuelle Marktsituation gibt Anlass zu der Einschätzung, dass die weiter gute konjunkturelle Lage in Deutschland auch unsere Geschäftstätigkeit fördern wird. Auch der Blick auf Mitbewerber stimmt uns eher zuversichtlich. Unser Ziel ist deshalb, wie in den vorangegangenen Jahren besser als unsere Mitbewerber abzuschneiden und so unsere Position als Marktführer weiter auszubauen. Ungebrochen ist die Diskussion um die Vergütungssysteme in der Finanzwirtschaft. Insbesondere aus dem Lager der Verbraucherschutzzentralen wird immer wieder eine politische Etablierung der Honorarberatung gefordert, bis hin zum gesetzlichen Verbot einer provisionsbasierten Beratung. Dem liegt die Auffassung zugrunde, dass mit einem durch den Kunden direkt an den Berater gezahlten Honorar der Verbraucher besser vor Falschberatung geschützt ist. Es sollte dem Verbraucher selbst überlassen werden, frei über das der Beratung zugrunde liegende Vergütungsmodell zu befinden. Ein Verbot provisionsbasierter Beratung hätte unmittelbar sehr weitreichende Beratungsengpässe und daraus resultierend eine Unterversorgung von breiten Bevölkerungskreisen in den Bereichen Vorsorge und Absicherung zur Folge. So wäre der politisch gewollte Erfolg der Riester-Rente ganz sicher niemals auf der Grundlage reiner Honorarberatung möglich gewesen. Wir wollen Vermögensberatung für jeden statt Honorarberatung für wenige. Mit Skepsis verfolgen wir weiter die Entwicklungen in der privaten Krankenvollversicherung, auch mit Blick auf deren Verhältnis zur gesetzlichen Krankenversicherung. So sieht sich die private Krankenversicherung seit Jahren immensen Kostensteigerungen und damit korrespondierenden Beitragssteigerungen ausgesetzt, die auch aus einer ganz erheblichen Subventionierung des gesamten Heil- und Gesundheitswesens stammen. Diese schon viele Jahre andauernde Überforderung der privaten Krankenversicherung gibt all denjenigen Nahrung, die einer für alle geltenden Bürgerpflichtversicherung den Vorzug geben.Wir begegnen diesem Risiko allein schon durch unsere Positionierung als Allfinanzvertrieb, über die wir generell in der Lage sind, Schwächen in einem Geschäftssegment über andere auszugleichen. Darüber hinaus zeichnen sich unsere Vermögensberater schon heute durch eine hohe Kompetenz im Bereich der Krankenzusatzversicherung aus, die in einem solchen Szenario stark wachsen würde. Immer noch offen ist - voraussichtlich bis Mai 2012 - die weitere Vorgehensweise unseres Partners SEB. Im Mai 2012 steht die Entscheidung an, ob der Fonds SEB ImmoInvest wieder geöffnet werden kann oder abgewickelt werden muss. Sollte letzteres der Fall sein, ist auf Seiten der betroffenen Kunden von ganz erheblichem Beratungsbedarf
63 auszugehen, weil die Abwicklungs- und Auszahlungsmodalitäten in derartigen Fällen komplex und damit erklärungsbedürftig sind. Wir begegnen diesem Szenario, indem wir bereits jetzt unsere Vermögensberater intensiv fachlich auf diesen Beratungsbedarf vorbereiten. Sorge bereiten uns die Bemühungen des Generali Konzerns, bedeutende Teile der IT ihrer deutschen Tochterunternehmen nach Italien in zentrale Rechenzentren zu überführen, um so Synergiepotenziale zu nutzen. Wir sehen hierin die Gefahr, zukünftig bei unseren Partnergesellschaften im Rahmen der IT-Unterstützung nicht mehr das Gehör finden zu können, das für die Gewährleistung kunden- und vertriebsorientierter Geschäftsprozesse unerlässlich ist. Wir prüfen in diesem Zusammenhang den Aufbau zusätzlicher unternehmenseigener Systeme, wirken aber auch aktiv an der Strategiefindung und -umsetzung unserer Partnergesellschaften mit, soweit unsere Systeme davon betroffen sind. Zur Minderung des allgemeinen Unternehmerrisikos trägt bei, dass der wirtschaftliche Erfolg unseres Unternehmens inzwischen nicht mehr allein von der Deutschen Vermögensberatung abhängt, sondern zusätzlich von unseren Auslandstöchtern in Österreich und in der Schweiz sowie von unseren Tochtergesellschaften Allfinanz Deutsche Vermögensberatung und FVD Gesellschaft für Finanzplanung und Vermögensberatung Deutschland mbH mitgetragen wird. Diese Unternehmen entwickeln sich weiter erfreulich und tragen nennenswert zu den guten Ergebnissen des Konzerns bei. Zudem wird die Allfinanz Deutsche Vermögensberatung ab dem Jahr 2012 weiter gestärkt durch die Einbindung des bisherigen Ausschließlichkeitsvertriebs unseres Partners Central Krankenversicherung. Dem mit unserem Geschäft verbundenen Unternehmerrisiko aus der Haftung für noch nicht abschließend verdiente und bereits ausgezahlte Provisionen begegnen wir systematisch mit entsprechenden Haftungsregelungen in den Verträgen mit unseren Vermögensberatern, mit Überwachung des eingereichten Geschäfts und mit einer umfänglichen, weit über dem Durchschnitt des Markts liegenden Eigenkapitalquote. Schon immer legen wir größten Wert auf eine fundierte Aus- und Weiterbildung unserer Vermögensberater. Dies macht diese naturgemäß interessant für andere Finanzvertriebe, die angesichts rückläufiger Entwicklung der eigenen Organisation zunehmend versuchen, unsere hochqualifizierten Berater abzuwerben. Wir begegnen diesem Risiko über attraktive Vergütungsformen und vielfältigste, auch soziale Sonderleistungen, mit denen wir unsere Partner an uns binden. Eine besondere Rolle spielt hierbei auch, dass wir uns mit unseren Vermögensberatern und deren Familien als Berufsgemeinschaft mit familiären Werten verstehen. Konzernlagebericht
64 Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft Konzernbilanz zum 31. Dezember 2011 Aktiva 31.12.2011 in Euro 31.12.2010 in Euro A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. technische Anlagen und Maschinen 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Beteiligungen 3. Wertpapiere des Anlagevermögens B. Umlaufvermögen I. Vorräte 1. fertige Erzeugnisse und Waren 2. geleistete Anzahlungen II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 7.541.290,76 Euro (Vorjahr 6.631.755,31 Euro) 2.842.271,24 3.735.631,48 57.113.962,77 870.434,41 8.668.025,77 43.957.668,49 55.295.602,54 785.242,64 9.209.946,89 17.165.604,97 5.027.500,00 5.090.754,47 60.932,40 0,00 4.997.424,34 60.932,40 2.419.885,43 489,02 2.878.345,83 0,00 91.332.565,13 88.116.430,49 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) 3.666,75 0,00 3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) 502.084,32 481.248,30 4. sonstige Vermögensgegenstände - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 8.993.674,30 Euro (Vorjahr 11.710.675,87 Euro) 30.589.915,49 31.625.423,74 III. Wertpapiere sonstige Wertpapiere IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 438.338.829,02 395.942.755,77 481.596.974,64 318.050.489,08 C. Rechnungsabgrenzungsposten 936.429,25 1.083.698.169,73 811.572,55 1.014.810.869,89
65 Konzernabschluss Passiva 31.12.2011 in Euro 31.12.2010 in Euro A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital II. Gewinnrücklagen 1. gesetzliche Rücklage 2. andere Gewinnrücklagen III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung IV. Konzerngewinn B. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2. Steuerrückstellungen 3. sonstige Rückstellungen 29.123.552,00 25.112.903,71 252.317.001,53 34.187.580,00 13.629.304,00 253.369.448,83 15.083.770,00 274.268.888,98 924.715,87 164.061.416,14 15.083.770,00 248.216.746,22 742.761,63 138.974.562,80 150.000.000,00 150.000.000,00 C. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 378,85 Euro (Vorjahr 1.652,75 Euro) 378,85 1.652,75 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 47.491.716,28 Euro (Vorjahr 49.110.309,43 Euro) 163.109.004,01 154.945.482,72 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 577.302,33 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) 577.302,33 0,00 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 780.396,81 Euro (Vorjahr 219.867,84 Euro) 780.396,81 219.867,84 5. sonstige Verbindlichkeiten - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 6.249.441,03 Euro (Vorjahr 4.282.122,51 Euro) - davon aus Steuern: 3.108.120,70 Euro (Vorjahr 1.936.849,06 Euro) - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 32.272,33 Euro (Vorjahr 78.618,66 Euro) 6.900.416,27 4.282.122,51 D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.438.423,23 1.083.698.169,73 1.157.570,59 1.014.810.869,89 E. Haftungsverhältnisse Verbindlichkeiten aus Bürgschaften - davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) 6.698.018,55 5.469.542,88
66 Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 2011 in Euro 1. 2. 3. 4. Umsatzerlöse Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen sonstige betriebliche Erträge Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung - davon für Altersversorgung: 1.061.600,30 Euro (Vorjahr 706.600,96 Euro) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Aufwendungen für Beratung und Vermittlung sonstige betriebliche Aufwendungen Erträge aus Beteiligungen Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: 3.000,00 Euro (Vorjahr 61.700,00 Euro) Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens Zinsen und ähnliche Aufwendungen - davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: 2.746.765,09 Euro (Vorjahr 2.551.337,00 Euro) Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit außerordentliche Aufwendungen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sonstige Steuern Konzernjahresüberschuss Gewinnvortrag aus dem Vorjahr Entnahme aus der Kapitalrücklage Einstellung in andere Gewinnrücklagen Konzerngewinn 1.111.130.426,76 -10.364,00 34.136.809,82 34.504.039,84 2.127.553,61 2010 in Euro 1.065.753.165,42 2.302,00 31.856.962,45 33.766.792,05 1.962.705,08 5. 6. 7. 8. 9. 10. 6.151.163,63 804.513.001,16 44.294.701,12 1.026.610,60 373.179,50 13.290.585,52 15.698.564,81 782.376.243,81 43.275.327,82 1.153.799,01 100.230,75 14.019.212,03 11. 12. 923.018,97 2.757.831,55 551.025,89 2.781.142,00 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 264.675.938,32 0,00 93.217.510,64 319.431,58 171.138.996,10 - 4.811.285,81 5.285.848,61 7.552.142,76 164.061.416,14 232.473.870,20 4.319.833,00 77.787.948,72 280.433,80 150.085.654,68 -1.461.409,03 2.004.008,02 11.653.690,87 138.974.562,80
67 Aufstellung des Anteilsbesitzes Konzernanhang Name, Sitz Konsolidierte Unternehmen Allgemeine Vermögensberatung Gesellschaft für Vermögensanlagen mit beschränkter Haftung, Frankfurt am Main "Der Vermögensberater" Verlags- und Servicegesellschaft mit beschränkter Haftung, Frankfurt am Main Deutsche Vermögensberatung Bank Aktiengesellschaft, Wien/Österreich SVAG Schweizer Vermögensberatung Aktiengesellschaft, Adliswil/Schweiz Nationwide Investment Inc., Phoenix/USA Allfinanz Deutsche Vermögensberatung AG, Frankfurt am Main FVD Gesellschaft für Finanzplanung und Vermögensberatung Deutschland mbH, Frankfurt am Main TURISVILAS-INVESTIMENTOS S.A., Lissabon/Portugal Alisol - Investimentos Imobiliarios e Turisticos, S.A., Alporchinhos/Portugal Eigenkapital Anteil des Kapitals in Prozent Ergebnis des letzten Geschäftsjahres 820 (TEuro) 21 (TEuro) 4.638 (TEuro) 117 (TEuro) 18.559 (TEuro) 2.461 (TCHF) 5.122 (TUSD) 53.200 (TEuro) 8.029 (TEuro) 4.543 (TEuro) 9.753 (TEuro) 3.104 (TEuro) ./. 2.713 (TCHF) 30 (TUSD) 25.279 (TEuro) 2.096 (TEuro) ./. 1.428 (TEuro) 563 (TEuro) 100 100 100 50 Indirekt über die TURISVILAS-INVESTIMENTOS S.A. gehaltene Anteile: Alisol - Investimentos Imobiliarios e Turisticos, S.A., Alporchinhos/Portugal Nichtkonsolidierte Unternehmen DVAG Finanzmanagement GmH, Frankfurt am Main Congresszentrum Marburg GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 23 (TEuro) 5.047 (TEuro) 100 100 ./. 2 (TEuro) 47 (TEuro) 9.753 (TEuro) 50 563 (TEuro) Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis von mindestens 20 Prozent besteht ATLAS Dienstleistungen für Vermögensberatung GmbH, Frankfurt am Main 7.061 (TEuro) 26 2.305 (TEuro)
68 Maßgebende Rechnungslegungsvorschriften Die Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen nach den handels- und aktienrechtlichen Vorschriften im Sinne des § 290 Abs. 1 HGB auf. Die Deutsche Vermögensberatung Holding GmbH, Marburg/Lahn, hält die Aktienmehrheit an der Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG und ist somit Konzernobergesellschaft. Konsolidierungskreis Neben der Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG als Muttergesellschaft wurden fünf inländische und fünf ausländische Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Durch Kapitaleinlage von 5,0 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2011 ist die Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG als Kommanditistin an der Congresszentrum Marburg GmbH & Co. KG beteiligt. Die Beteiligung an der Congresszentrum Marburg GmbH & Co. KG wird gemäß § 296 Abs. 2, Satz 1, wegen untergeordneter Bedeutung, nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da die Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit erst im November 2011 aufgenommen hat. Im Geschäftsjahr 2011 erwarb die Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG durch Kaufpreiszahlung in Höhe von 27.500,00 Euro alle Anteile an der mertus Dreiundneunzigste GmbH. Die Gesellschaft wurde anschließend in DVAG Finanzmanagement GmbH umfirmiert. Die Beteiligung an der DVAG Finanzmanagement GmbH wird gemäß § 296 Abs. 2, Satz 1, wegen untergeordneter Bedeutung, nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da die DVAG Finanzmanagement GmbH ihre operative Geschäftstätigkeit noch nicht aufgenommen hat. Die Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG erwarb im Geschäftsjahr 2009 25,6 Prozent der Anteile an der Placet "Die Veranstaltungs GmbH". Wegen untergeordneter Bedeutung wird die Gesellschaft nicht konsolidiert und als Beteiligung unter den Finanzanlagen bilanziert. Im Geschäftsjahr 2011 wurden von der Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG 2,6 Millionen CHF als Zuzahlung in die Kapitalrücklage der SVAG Schweizer Vermögensberatung Aktiengesellschaft gezahlt. Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss basiert auf konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Grundsätzen der Gliederung, die sich nach dem Schema der Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG als Muttergesellschaft richten.
69 Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Buchwertmethode durch Aufrechnung des buchmäßigen Eigenkapitals der einbezogenen Gesellschaften vorgenommen. Die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden Unterschiedsbeträge wurden entsprechend ihren Entstehungsursachen aufgeteilt und unter den entsprechenden Bilanzpositionen ausgewiesen. Konzerninterne Transaktionen und Salden sowie konzerninterne Aufwendungen und Erträge wurden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare bzw. geometrisch degressive Abschreibungen, bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zugänge bei den geringwertigen Anlagegegenständen wurden im Geschäftsjahr gemäß § 6 Abs. 2 ESTG in voller Höhe abgeschrieben und bei den ausländischen Tochtergesellschaften im Jahr des Zugangs als Abgang behandelt. Die Beteiligungen werden grundsätzlich zu den Anschaffungskosten bzw. bei nachhaltigen Wertminderungen zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Eine Beteiligung wird aufgrund des maßgeblichen Einflusses auf die Geschäfts- und Firmenpolitik at equity bewertet. Hierbei wird die Buchwertmethode angewendet. Fertige Erzeugnisse sind zu den Herstellungskosten bewertet, in die lediglich die Einzelkosten einbezogen wurden. Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Bei der Bewertung wird das Niederstwertprinzip beachtet. Forderungen sind grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt. Unverzinsliche Forderungen aus Körperschaftsteuerguthaben früherer Jahre, mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, sind zum Barwert aktiviert. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Für erkennbare Ausfallrisiken werden Einzelwertberichtigungen und für das bei den Forderungen an die Handelsvertreter vorhandene Ausfallrisiko wird eine pauschal ermittelte Einzelwertberichtigung vorgenommen. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind nach dem Niederstwertprinzip bewertet. Im Geschäftsjahr erforderliche Abschreibungen und Wertaufholungen wurden vorgenommen. Pensionsrückstellungen bei den inländischen Gesellschaften sind nach den Vorschriften des § 253 Abs. 2 HGB, auf der Basis eines Zinsfußes von 5,14 Prozent, einer Gehaltssteigerung von 1 Prozent sowie einer Rentensteigerung von 2 Prozent nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden Konzernanhang
70 die biometrischen Richttafeln (2005) nach dem Teilwertverfahren berücksichtigt. Bei einer ausländischen Gesellschaft wurde die Pensionsrückstellung gemäß eines Fachgutachtens entsprechend den lokalen Vorschriften mit dem Teilwertverfahren ermittelt. Erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verpflichtungen wird durch Bildung von Rückstellungen Rechnung getragen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit den Abzinsungssätzen der Deutschen Bundesbank abgezinst. Für gebildete Aufwandsrückstellungen wurde von dem Beibehaltungswahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 3 EGHGB Gebrauch gemacht. Eine Gesellschaft macht in Höhe von 1.659 TEuro Gebrauch von dem Beibehaltungswahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB, wonach aufzulösende Rückstellungen beibehalten werden dürfen, soweit der aufzulösende Betrag bis spätestens 31. Dezember 2024 wieder zugeführt werden müsste. Passive latente Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB waren nicht zu bilden. Von der Möglichkeit, aktive latente Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB anzusetzen, wurde kein Gebrauch gemacht. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen der Währungsumrechnungen Fremdwährungsposten in den Einzelabschlüssen wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet und zu dem am Bilanzstichtag gültigen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse der Nationwide Inc. und der SVAG Schweizer Vermögensberatung Aktiengesellschaft wurden für den Konzernabschluss einheitlich zum Stichtagskurs umgerechnet. Alle sich ergebenden Umrechnungsdifferenzen wurden im Eigenkapital erfasst. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände, der Sachanlagen und der Finanzanlagen einschließlich der Abschreibungen des Geschäftsjahrs ergibt sich aus dem nachfolgenden Konzernanlagenspiegel. Weitere Angaben zum Anteilsbesitz sind der gesonderten Aufstellung zu entnehmen. Umlaufvermögen Das Umlaufvermögen enthält im Wesentlichen festverzinsliche Wertpapiere, angelegte Festgelder, Anteile an Investmentfonds und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, hauptsächlich gegenüber Vertragspartnern.
71 Die Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG hält Anteile an zwei inländischen Investmentfonds (Spezial-Sondervermögen im Sinne des § 2 Abs. 3 InvG). Ziel ist, durch Streuung der Einzelanlagen die sich auf den europäischen Renten- und Aktienmärkten bietenden Chancen zu nutzen. Es werden ausschließlich auf Euro lautende Titel aus dem europäischen Wirtschaftsraum erworben, Anlagen in Fremdwährungen sind nicht zulässig. Der durch die Kapitalanlagegesellschaften ermittelte Gesamtwert der Investmentfonds betrug 208,7 Millionen Euro (Vorjahr 211,0 Millionen Euro), der Buchwert beträgt wie im Vorjahr 190,4 Millionen Euro. Die Fondsausschüttungen betrugen im Geschäftsjahr 1,0 Millionen Euro (Vorjahr 1,1 Millionen Euro). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten u. a. Zinsforderungen, Darlehen und Steuererstattungsansprüche. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Muttergesellschaft, Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG, beträgt 150 Millionen Euro und ist eingeteilt in 2.500.000 Stück Stammaktien auf den Namen lautend zu je 30,00 Euro und 2.500.000 Stück auf den Namen lautende Vorzugsaktien ohne Stimmrecht im Nennbetrag von je 30,00 Euro. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen künftig mögliche Verpflichtungen aus Provisionsrückbelastungen sowie Provisions- und andere Leistungsverpflichtungen gegenüber den Handelsvertretern. Des Weiteren bestehen Rückstellungen für Schulungsaufenthalte und Wettbewerbe sowie für sonstige ungewisse Verpflichtungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Handelsvertretern aus Provisionseinbehalten für die Stornohaftungszeit. Sämtliche Verbindlichkeiten sind grundpfandrechtlich nicht besichert und haben eine Restlaufzeit von weniger als fünf Jahren. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betragen 1.111,1 Millionen Euro (Vorjahr 1.065,8 Millionen Euro). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge mit 34,1 Millionen Euro enthalten im Wesentlichen Erträge aus Vermietung und Verpachtung, Erträge aus Zuschüssen zur Grundversorgung der Vermögensberater sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Konzernanhang
72 Sonstige Angaben Gesamtbezüge der Organe Die Gesellschaft macht bezüglich der Angaben zu den Bezügen des Vorstands von der Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. An den Aufsichtsrat wurden im Geschäftsjahr 362 TEuro vergütet. Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sind auf Seiten 7 und 8 angegeben. Mitarbeiterzahl Im Jahresdurchschnitt waren neben den Vorstandsmitgliedern 73 Angestellte beschäftigt. Wirtschaftsprüferhonorare Als Honorare an unsere Abschlussprüfer sind im Geschäftsjahr gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB für Abschlussprüfungen 330 TEuro, für sonstige Bestätigungs- und Bewertungsleistungen 147 TEuro, für Steuerberatungsleistungen 32 TEuro sowie für sonstige Leistungen 15 TEuro angefallen. Kapitalflussrechnung Die gemäß DRS 2 erstellte Konzernkapitalflussrechnung ist auf der Seite 70 dargestellt. Offenlegung / Organverweis Mitteilungen gemäß § 20 AktG sind unserer Gesellschaft zugegangen, nach denen die Mehrheit (60 Prozent plus zehn Aktien) unseres Aktienkapitals der Deutsche Vermögensberatung Holding GmbH, Marburg/Lahn, und mehr als der vierte Teil unseres Aktienkapitals der Generali Deutschland Holding AG, Köln, gehört. Die Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG stellt einen Konzernabschluss (kleinster Kreis) im Sinne des § 290 Abs. 1 HGB auf. Des Weiteren stellt die Deutsche Vermögensberatung Holding GmbH, Marburg/Lahn, einen Konzernabschluss auf, in den unsere Gesellschaft einbezogen ist. Beide Konzernabschlüsse werden beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht.
73 Frankfurt am Main, den 8. März 2012 Konzernanhang Der Vorstand Prof. Dr. jur Dr. h.c. mult. Reinfried Pohl Dr. h.c. (HLU) Udo Corts Hans-Theo Franken Christian Glanz Lars Knackstedt Dr. Helge Lach Kurt Schuschu
74 Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 2011 in TEuro Periodenergebnis (vor außerordentlichen Posten) Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens Zunahme / Abnahme der Rückstellungen Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens Zunahme (saldiert mit Abnahme) von Aktiva, die nicht der Investitionsund Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind Zunahme (saldiert mit Abnahme) von Passiva, die nicht der Investitionsund Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens und Sachanlagevermögens Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und Sachanlagevermögen Ein- und Auszahlungen assoziierter Unternehmen Auszahlungen für den Erwerb konsolidierter Unternehmen Cash-Flow aus der Investionstätigkeit Auszahlungen an Unternehmenseigner Veränderung der Konzernfinanzierung Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds Finanzmittelfonds am Anfang der Periode Finanzmittelfonds am Ende der Periode 171.139 6.151 5.367 2 41.390 11.622 235.671 5.612 -39.026 - 93 - 5.028 - 38.535 -120.000 574 -119.426 77.710 182 318.051 395.943 2010 in TEuro 150.086 15.699 -14.001 - 47 -37.702 3.145 117.180 -787 -26.166 33 0 -26.920 -112.000 0 -112.000 -21.740 743 339.048 318.051
75 Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft Entwicklung des Konzerneigenkapitals Konzernanhang Gezeichnetes Kapital in Euro Stand 31.12.2009 Konzernjahresüberschuss Rücklagen gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Ausschüttung Stand 31.12.2010 Konzernjahresüberschuss Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Ausschüttung Stand 31.12.2011 150.000.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 150.000.000,00 0,00 0,00 0,00 150.000.000,00 Gesetzliche Rücklage Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Konzerneigenkapital 15.083.770,00 0,00 0,00 0,00 0,00 15.083.770,00 0,00 0,00 0,00 15.083.770,00 347.151.904,34 150.085.654,68 1.953.750,00 742.761,63 -112.000.000,00 387.934.070,65 171.138.996,10 181.954,24 -120.000.000,00 439.255.020,99 512.235.674,34 150.085.654,68 1.953.750,00 742.761,63 -112.000.000,00 553.017.840,65 171.138.996,10 181.954,24 -120.000.000,00 604.338.790,99 Der Vorstand der Muttergesellschaft Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG schlägt vor, den zum 31. Dezember 2011 ausgewiesenen Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden: Verwendung des Bilanzgewinns in Euro Ausschüttung an die Aktionäre Einstellung in die Gewinnrücklagen Vortrag auf neue Rechnung Bilanzgewinn 140.000.000,00 24.000.000,00 61.416,14 164.061.416,14
76 Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft Konzernanlagenspiegel in Euro I. Immaterielle Vermögensgegenstände entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Anschaffungskosten Zugänge 46.935.401,41 46.935.401,41 87.610,27 87.610,27 II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. technische Anlagen und Maschinen 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung - geringwertige Wirtschaftsgüter 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 121.682.624,49 2.924.961,34 42.960.067,08 1.897.448,66 17.165.604,97 186.630.706,54 III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Beteiligungen 3. Wertpapiere des Anlagevermögens 4. sonstige Ausleihungen 0,00 7.553.883,74 66.295,69 8.490.426,05 16.110.605,48 Gesamtsumme 249.676.713,43 5.027.500,00 601.890,13 0,00 0,00 5.629.390,13 44.655.353,23 4.744.510,23 230,00 1.663.554,01 220.574,32 32.309.484,27 38.938.352,83
78 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers An die Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG, Frankfurt am Main Wir haben den von der Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG, Frankfurt am Main, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Frankfurt am Main, den 16. März 2012 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Hornschu Wirtschaftsprüfer Doublier Wirtschaftsprüfer
79 Bericht des Aufsichtsrats der Muttergesellschaft Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG Der Aufsichtsrat hat während der Berichtszeit die Geschäftsführung überwacht und sich regelmäßig über die Lage der Gesellschaft und über den Gang der Geschäfte unterrichtet. Wir haben mündliche und schriftliche Berichte des Vorstands entgegengenommen und erörtert. Alle Maßnahmen, die die Zustimmung des Aufsichtsrats erfordern, wurden eingehend beraten. Gegenstand unserer Erörterung waren die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft und die Investitionsvorhaben. Der Jahresabschluss der Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG zum 31. Dezember 2011 sowie der Lagebericht sind durch die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, geprüft worden. Sie hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Abschluss- und Lagebericht sowie der Prüfungsbericht haben uns vorgelegen und sind von uns behandelt worden. Der Abschlussprüfer hat an der den Jahresabschluss feststellenden Sitzung des Aufsichtsrats teilgenommen. Den Jahresabschluss der Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG, den Lagebericht und den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns haben wir geprüft und erheben nach den abschließenden Ergebnissen unserer Prüfung keine Einwendungen. Auch dem Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft stimmen wir zu. Wir haben den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt, der damit festgestellt ist. Die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat ferner den Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft und mit folgendem Bestätigungsvermerk versehen: »Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war oder Nachteile ausgeglichen worden sind.« Der Aufsichtsrat hat von dem Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und von dem hierzu erstatteten Prüfungsbericht der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zustimmend Kenntnis genommen und erhebt gegen die im Lagebericht wiedergegebene zusammenfassende Erklärung des Vorstands am Schluss seines Berichts keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für seine unternehmerische Führung der Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG und den jederzeit konstruktiven Dialog sowie den Vermögensberatern und allen Mitarbeitern für ihren Einsatz und die geleistete Arbeit. Für das Unternehmen erwartet der Aufsichtsrat eine kontinuierliche und erfolgreiche Entwicklung. Frankfurt am Main, den 28. März 2012 Der Aufsichtsrat Friedrich Bohl Vorsitzender
83 Liebe Freunde unseres Unternehmens, viele Fragen stellen sich dem, der in Erwägung zieht, einen neuen Beruf zu ergreifen. Das ist gut und notwendig, denn kaum etwas bestimmt das eigene Leben so wie der tagtäglich ausgeübte Beruf. Auf den nachfolgenden Seiten haben wir die aus unserer Sicht wichtigsten zwölf Fragen zusammengefasst, die den Beruf des Vermögensberaters betreffen. Zwölf Fragen, zwölf Antworten. Überzeugende Antworten, meinen wir. Aber falls Sie noch mehr wissen wollen: Ganz sicher erfahren Sie das bei Ihrem Vermögensberater. Fragen Sie!
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85 Vermögensberatung? Das kann ich nicht. Ich? Mit uns ist der Einstieg kinderleicht, auch wenn die Sache nicht einfach ist. Man muss nur unternehmerisch denken und die Chance erkennen, sich selbstständig zu machen, dann ist der Weg offen, innerhalb der Deutschen Vermögensberatung seine eigene Firma aufzubauen. Die Voraussetzungen? Fleiß, Optimismus, Ausdauer und nicht zuletzt die Freude an der Begegnung mit Menschen
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87 Ich bin und langweile mich schnell. neugierig Was gibt es Interessanteres, als täglich neue Menschen kennen zu lernen? Wie viele Menschen sind unzufrieden in ihrem derzeitigen Beruf. Der Alltagstrott, immer wieder nur dieselben Aufgaben zu bearbeiten, lässt ihre Talente verkümmern. Man kommt abends erschöpft nach Hause und hat gleichwohl das Gefühl, nichts Sinnvolles getan zu haben. Doch die Befreiung aus diesen belastenden Zwängen ist jederzeit möglich. Als Vermögensberater oder Vermögensberaterin gestaltet man sich eine aufregende Zukunft in einem wachstumsstarken Markt und einer leistungsund hilfsbereiten Gemeinschaft von Gleichgesinnten.Was kann es Schöneres geben, als täglich Überraschendes zu erleben?
88 Finanzthemen sind uncool.
89 Stimmt. Aber jeder braucht einen Vermögensberater.
90 Der Vermögensberater Ein Beruf mit großer Zukunft gesetzliche Sozialversicherung schrumpft. Deren Leistungen können deshalb künftig nur eine Grundversorgung abdecken. Wer seinen Lebensstandard im Alter halten möchte, muss privat vorsorgen. Der Trend hält an, so dass mit ihm auch die Nachfrage nach privaten Vorsorgemöglichkeiten steigen wird. An dieser Stelle setzt die Deutsche Vermögensberatung ein. Quer durch alle Bevölkerungsschichten benötigen die Bürger Rat und Hilfe, Informationen und Investitionsempfehlungen. Wer könnte das besser leisten, als ein eigenständiger Vermögensberater, der den Menschen verantwortungsvoll Orientierung bieten kann in Fragen der Familienabsicherung, der Altersvorsorge, des Wohneigentums oder der Kapitalanlage? Es wundert daher nicht, dass der Beruf des Vermögensberaters eine Form der Arbeit mit besten Perspektiven darstellt. Einen Zuwachs von mehr als 80.000 Arbeitsplätzen erwarten Prognose-Institute in der Zu Beginn ein paar Zahlen: In den kommenden zehn Jahren sind elf Millionen Erbschaftsfälle zu erwarten. Das Volumen beträgt 2,3 Billionen Euro. Viele Menschen haben ihr Kapital, aus Angst vor Verlust, noch auf Sparkonten liegen, die vernachlässigenswert niedrig verzinst sind. Der Staat reduziert seine Sozialleistungen, vor allem bei den Krankenkassen und der Rentenversicherung. Die Absicherung für den Ruhestand gewinnt in den nächsten Jahren stetig an Bedeutung. Das liegt an der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland: Die Menschen werden im Durchschnitt immer älter; zugleich werden weniger Kinder geboren. Das bedeutet, dass die Zahl der Beitragszahler für die 3.386 Wie gewinnen Sie Kunden? Da spielt sicher die Sympathie eine große Rolle und die Art, wie ich arbeite, so dass jeder Kunde merkt, dass es um seinen Vorteil geht und mich gern weiterempfiehlt. Ich habe etwa dreihundertsechzig Kunden. Um die kümmere ich mich selbst, auch wenn ich in letzter Zeit begonnen habe, in den Aufbau meines kleinen Unternehmens zu investieren und Mitarbeiter zu führen. Was ist denn das Schwierigste im Gespräch mit Kunden? Eindeutig Vertrauen zu gewinnen. Das schaffe ich, indem ich offen und ehrlich bin, indem ich meine eigene Geschichte erzähle. Da merke ich, wie die Kunden sich öffnen. Und ich lasse Ihnen Zeit, über meine Vorschläge nachzudenken . Wie gehen Sie mit einem Nein um? Das fiel mir am Anfang sehr schwer. Heute komme ich mit einem Nein besser klar, weil ich verstehe, dass es zum Geschäft dazu gehört. Und zum Glück wird es immer seltener, auch weil ich fachlich immer besser werde. 3.184 3.175 2009 2010 Entwicklung Direktionen und Geschäftsstellen der Deutschen Vermögensberatung 2011 Alexander Eirich, Vermögensberater
91 Vermögensberatung für die kommenden Jahre. Das liegt weit über den Wachstumszahlen für die meisten anderen Berufe. Einzig medizinische Praxen sollen noch stärker zunehmen. Überhaupt eignet sich der Arzt in seinem Anspruch zu helfen und zu heilen, um zu verdeutlichen, was den Vermögensberater auszeichnet. Als unser Gründer Prof. Dr. Reinfried Pohl nach einem angemessenen Bild suchte, mit dem man das Wirken des Vermögensberaters anschaulich beschreiben kann, griff er zu starken Worten: "Es wird der Tag kommen", sagte er, "an dem die Bürger die Tätigkeit eines Vermögensberaters nicht nur kennen und wertschätzen, sondern sie so hoch einstufen wie die Leistungen und das Ansehen eines Hausarztes." Die Arbeit des Vermögensberaters zu der Tätigkeit eines Hausarztes in Beziehung zu setzen, liegt nahe, wenn man die Tragweite der Entscheidungen betrachtet, die beide für ihre und mit ihren Kunden oder Patienten treffen. Sowohl der Berater als auch der Arzt beginnen mit einer Anamnese. Sie hören zu, was ihr Gegenüber über sich und seine besondere Problemlage zu erzählen hat. Das Diagnosetalent ist die nächste Parallele in beiden Berufen. Auch die Vermögensberater un- tersuchen, analysieren. Will man bedarfsgerecht empfehlen, müssen die Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Der Hausarzt therapiert, das kann ein langwieriger Prozess sein. Der Vermögensberater begleitet seine Kunden über viele Jahre. Dabei arbeitet die Deutsche Vermögensberatung mit sorgfältig ausgewählten Partnern zusammen. Deren Kompetenz liegt in der Entwicklung exzellenter Angebote, die regelmäßig verändert und an gegenwärtige Erfordernisse angepasst werden.Wir sind Händler und verzichten auf eigene Finanzprodukte. Außerdem muss keiner unserer Vermögensberater auf Produkte des so genannten grauen Kapitalmarkts zurückgreifen, die viele Anleger ins Unglück gestürzt haben. Da die Deutsche Vermögensberatung ein eigentümergeführtes Unternehmen ist, muss kein Mitarbeiter fürchten, dass die Gesellschaft an die Börse geht und sich dort Investoren verkauft. Schließlich verzichten wir auf Vorgaben zu Zielgruppen. Unsere Vermögensberater sind frei, sich mit ihren Talenten bei allen Bevölkerungsschichten zu engagieren. Sie arbeiten ausschließlich nach dem Leistungsprinzip. Wer viel einsetzt, erhält auch viel zurück. Die demographische Entwicklung in Deutschland Männer Frauen 100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 Alter Männer 100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 Alter Frauen 2010 2030 600.000 300.000 300.000 600.000 600.000 300.000 300.000 600.000 Die Bevölkerung in Deutschland schrumpft. Der Anteil älterer Menschen wird immer größer und damit die Defizite in der gesetzlichen Sozialversicherung. Wer im Alter, bei Pflegedürftigkeit oder Krankheit nicht im Regen stehen will, muss privat vorsorgen. Vermögensberater wissen, wie - individuell und passgenau für jeden Kunden
92 Die Märkte brechen ein. Das macht mich unsicher.
93 um mit passenden Produkten ein Vermögen aufzubauen. Kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen aus der Kapitalanlage zurückziehen und Aktien oder Fonds nur noch mit spitzen Fingern anfassen. Da ist in den vergangenen Jahren allzu viel Vertrauen zerstört worden. Doch das Auf und Ab der Märkte bietet weiterhin gute Gelegenheiten, klug und weitsichtig zu investieren. Zumindest dann, wenn man auf Vermögensberater setzen kann, die sich exzellent auskennen, absolut zuverlässig sind und dabei ausschließlich auf Angebote führender Adressen der deutschen Finanzbranche setzen Ideale Zeiten,
94 Wie gewinne ich Kunden? Davor habe ich großen Respekt.
95 Strukturiert und systematisch. Die erhalten Sie von uns. Starthilfe Es ist gewiss nicht angenehm, sich ein Nein anzuhören, wenn man etwas anzubieten hat, wovon man selbst überzeugt ist. Diese Hürde muss jeder Unternehmer überspringen. Doch in einer großen Gemeinschaft von Vermögensberatern, die alle einmal angefangen haben mit der Sorge, abgelehnt zu werden, lässt sich sehr schnell die Freude entdecken, Kunden zu gewinnen. Mit der richtigen Methode kann das fast spielerisch gelingen
96 Die Beratung Weg zu Wohlstand und Vermögen Heerscharen von Marktforschern, Trendexperten und Psychologen versuchen herauszufinden, was der Kunde will. Was reizt an einem Produkt? Warum kaufen wir? Wonach entscheiden wir? Worauf reagieren wir? Und worauf nicht? Der Wissensdurst scheint kaum zu stillen zu sein. Eigentlich müssten wir über den Kunden längst alles wissen. So viel Analyse, so viele Daten und Fakten - doch am Ende steht eine einfache Wahrheit: Kein Unternehmen kann ohne Kunden existieren. Was also ist selbstverständlicher, als ihn in den Mittelpunkt unserer Arbeit zu stellen. Die Deutsche Vermögensberatung steht dabei vor einer besonderen Herausforderung. Denn für uns sind unsere Kunden nicht al- lein Käufer von Produkten oder Dienstleistungen. Viel entscheidender als die Zahl der Vertragsabschlüsse ist, ob es unseren Beratern gelingt, dabei zu helfen, die Wünsche und Ziele ihrer Kunden so zu realisieren, dass diese im Alter sorgenfrei leben können. Daran wollen wir uns messen lassen. Inzwischen werben namhafte Banken oder Versicherungen mit einer Allfinanzberatung. Erfunden wurde sie von Prof. Dr. Reinfried Pohl für die Kunden seiner Deutschen Vermögensberatung. Dass dieses Konzept kopiert wird, mehr schlecht als recht, nehmen wir als ein Kompliment und als Bestätigung, dass wir seit vielen Jahren auf dem richtigen Weg sind. Und wir sind überzeugt, stets einen Vorsprung zu haben vor denen, denen es nie vergönnt war, hier das Original zu sein. Siebenunddreißig Jahre Erfahrung mit Kunden aus allen Bevölkerungsschichten lassen sich nicht einholen. Obwohl der Vertrieb der Deutschen Vermögensberatung natürlich auch nach dem Leistungsprinzip arbeitet, üben wir keinen Verkaufsdruck aus, Die nächste Generation: Christian Riek, Janina Mann, Alexander Eirich und Julia Dillenburger repräsentieren beispielhaft die Zukunft der Deutschen Vermögensberatung
97 der bei nicht wenigen unserer Wettbewerber ausschlaggebend gewesen ist dafür, dass den Kunden dort waghalsige Finanzprodukte angeboten wurden. Solche hochriskanten Anlageangebote haben wir nicht in unserem Programm. Dem Vermögensberater kommt es vielmehr vor allem darauf an, vor das Versprechen einer weit überdurchschnittlichen Rendite die Sicherheit zu stellen. Es ist ein Dreischritt, an dem der Vermögensberater sich orientiert: Vermögen planen, Vermögen sichern, Vermögen mehren. In allem geht es darum, für den Kunden ein Vermögen aufzubauen. Das unterscheidet uns von den reinen Produktverkäufen einiger Banken und Versicherungen und ist unser wesentliches Erfolgsgeheimnis. Die Allfinanzkonzeption ist gewiss die Grundlage für das Vertrauen, das uns von so vielen Menschen entgegengebracht wird. Dank unserer langjährigen Partner wie den Aachen Münchener Versicherungen oder der Deutschen Bank sind wir in der komfortablen Lage, Kunden intelligent gebündelte Produkte unterbreiten zu können, die deren unterschiedliche Bedürfnisse aufnehmen: den Wunsch nach Ri- sikovorsorge, abgedeckt durch Berufsunfähigkeits- und Krankenversicherung, durch Rechtsschutz oder eine Haftpflichtversicherung, und die Erwartung, das eigene Vermögen nachhaltig zu vermehren. Keiner am Markt macht es auf seriöse Weise den Kunden so leicht, das eigene Leben abzusichern und zugleich Vermögen aufzubauen. Am Anfang steht immer das persönliche Gespräch. Jeder lebt anders, denkt anders, hat individuelle Bedürfnisse, Hoffnungen, Erwartungen. Unsere Allfinanzberatung beginnt daher mit einer ausführlichen Analyse der Lebenssituation unserer Gesprächspartner, ihrer wirtschaftlichen Bedingungen, der Vorstellungen und Wünsche. Aus den so gewonnenen Daten, die immer wieder aktualisiert und angeglichen werden, erstellen unsere Vermögensberater individuelle Pläne für den Vermögensaufbau ihrer Kunden. Das alles kann nur gelingen, wenn sie das Umfeld der Kunden in die Beratung einbeziehen. Hausbesuche sind für uns eine Selbstverständlichkeit. Aber auch notwendig, um unsere Kunden und deren Familien besser kennen zu lernen. Unsere Vermögensberater arbeiten vor Ort und kommen außerhalb der Geschäftszeiten, wann und wohin unsere Kunden es auch immer wünschen. 5,9 5,5 5,4 Auf die Präsentation kommt es an: Moderne Technik unterstützt den Vermögensberater dabei, anschaulich zu erklären und passgenaue Angebote zu entwickeln 2009 2010 Kundenbestand der Deutschen Vermögensberatung (in Mio. Kunden) 2011
98 Ich bin keine Einzelkämpferin, sondern arbeite lieber im Team.
99 Herzlich willkommen in einer beruflichen Gemeinschaft vor Konkurrenz stellt. , die Kollegialität Wo jeder Vermögensberater für den anderen einsteht, und eben nicht jeder gegen jeden kämpft, sind die Erfolge größer. Wir haben entdeckt, dass die Freiheit wächst, wenn man sich aufeinander verlässt, und das Vertrauen zueinander ein Wettbewerbsvorteil ist. Denn Erfolg hat man gemeinsam
100 Absicherung ist für mich das Wichtigste, ich kann es mir nicht leisten, zu viel zu riskieren.
101 Wir sorgen Ihnen Ihrer Familie dafür, dass es und gut geht. Nichts ist uns wichtiger, als dass sie sich bei uns wohl fühlen. Damit der Sprung in die Selbstständigkeit nicht zum finanziellen Wagnis wird, kann man sich bei der Deutschen Vermögensberatung auch erst einmal erproben. Im Nebenberuf anfangen und später im Hauptberuf die Erfolge genießen, diese Freiheit hält das Risiko in überschaubaren Grenzen und gibt Raum, die grenzenlosen Chancen im neuen Beruf zu entdecken
102 Unsere Berufsgemeinschaft Grundlage des Erfolgs Es sind traditionelle Werte, die uns binden. Tugenden wie Zuverlässigkeit, Zusammenhalt oder Zuversicht. Wir haben entdeckt, dass die Freiheit wächst, wenn man sich aufeinander verlassen kann und dass Vertrauen ein Wettbewerbsvorteil ist. Die Deutsche Vermögensberatung ist für ihre Mitarbeiter mehr als ein bestens funktionierendes Unternehmen. Wir verstehen uns als eine berufliche Gemeinschaft, in die unsere Vermögensberater mit ihren Lebenspartnern eingebunden sind. Haltungen wie die Absicht, menschlich miteinander umzugehen, Einstellungen wie der Wille, sich wechselseitig zu unterstützen, sie schei- nen auf den ersten Blick heute in wirtschaftlichen Belangen und in den börsennotierten Großunternehmen kaum noch eine Rolle zu spielen. Nicht zuletzt die Finanzkrise oder die Vertrauenskrise der Politik lassen aber erkennen, dass es am Ende immer wieder auf sehr einfache Regeln ankommt, die man nicht erst neu erfinden muss. Viele in der Branche haben das vergessen. Unseren Vermögensberatern und ihren Familien gewähren wir Stabilität, die weit über den Beruf hinausgeht. Wir fördern die Bindung an unser Unternehmen, an dessen Leitideen und unserer Vermögensberater untereinander, weil wir überzeugt sind, dass sich nur so ein dauerhaftes Gefühl von Verlässlichkeit ausbilden kann und das Verantwortungsbewusstsein wachsen wird. Menschen, die zu uns kommen, um den Beruf des Vermögensberaters zu erlernen, spüren dies schon bald. Sie erhalten die Chance auf eine neue berufliche Perspektive in einem attraktiven Markt. Doch wir offe- Alles in der Gemeinschaft: Der Austausch ist keine freudlose Angelegenheit, sondern ein Fest für unsere Vermögensberater, ob sie nun lernen, sich im Klettergarten erproben oder abends in geselliger Runde zusammensitzen
103 rieren mehr: die tägliche Hilfe durch den eigenen Betreuer, der ausbildet und anleitet, und damit für den Erfolg seines Partners mitverantwortlich zeichnet. Oder die Direktion, in der sich die Vermögensberater regelmäßig treffen, austauschen und Strategien entwerfen. Oder die Berufsbildungszentren und Begegnungsstätten, in denen unsere Vermögensberater zum Erfahrungsaustausch zusammenkommen. So haben auch neue Vermögensberater und ihre Lebenspartner schnell das Gefühl der Zugehörigkeit zu einer starken Gemeinschaft, die mit vereinten Kräften den Erfolg des Einzelnen ermöglicht. Getreu unserem Motto: "Erfolg hat man gemeinsam oder gar nicht." Obwohl die Deutsche Vermögensberatung selbstverständlich ihren Mitarbeitern marktübliche Provisionen gewährt, geht es uns um weit mehr als nur die Vergütung nach Maßgabe der abgeschlossenen Verträge. Von vornherein hat Prof. Dr. Reinfried Pohl Wert darauf gelegt, dass die Familien der Vermögensberater mit eingebunden werden in die Berufsgemeinschaft. Die Reisen, Belohnungen für außergewöhnliche Leistungen, oder die Aufenthalte in den Schulungszentren im Bur- genland oder an der Algarve in Portugal sind so organisiert, dass die Ehefrauen oder -männer willkommen sind, und in nicht wenigen Fällen auch die Kinder. Im Grunde suchen wir für unseren Vertrieb Menschen, die selbstständig handeln wollen, aber zugleich auch willens und fähig sind, andere an den Erfahrungen, die sie gemacht haben, teilhaben zu lassen. Das ist der größte Wert in unserer beruflichen Gemeinschaft. Regelmäßig treffen sich unsere Vermögensberater, erzählen von ihrer Arbeit, geben Tipps, wie Probleme sich besser und leichter lösen lassen, wählen aus ihrer Praxis Beispiele, die sich übertragen lassen auf ähnliche Fälle. Die Jüngeren lernen von denen, die schon viele Jahre dabei sind, die Älteren erhalten von den Anfängern frische Ideen und Impulse. So kommen alle weiter. Und mit ihnen das ganze Unternehmen. Die Deutsche Vermögensberatung ist ein einziger, reicher und unerschöpflicher Hort an beruflichem Können und an Lebenserfahrung. Wer das mitgemacht hat, wird sehr schnell davon absehen, den anderen nur als Mitbewerber zu betrachten. Er sieht ihn als Partner, der manchmal zum Freund wird. Jacqueline Reis, Vermögensberaterin Warum sind Sie Vermögensberaterin geworden? Ich kenne diesen Beruf schon, seitdem ich ein Kind bin, weil meine beiden Eltern auch Vermögensberater sind. Mein Vater ist Direktionsleiter, er ist seit 28 Jahren im Unternehmen. Meine Mutter arbeitet seit zweieinhalb Jahren bei der Deutschen Vermögensberatung. Und mein Bruder ist auch seit zwei Jahren dabei. Der wollte bereits als kleiner Junge Vermögensberater werden. Mich hat das schon immer fasziniert, auch der vielen Leistungen wegen, die man bekommt. Außerdem bin ich ein totaler Familienmensch. Ich brauche meine Familie um mich herum. Was hat Sie denn genau begeistert? Die Reisen. Dass das Unternehmen wie eine zweite Familie ist. Es ist nicht nur ein Beruf. Viele kenne ich ja schon von klein an. Und natürlich auch die Art des Arbeitens. Sind Sie mit Ihren Eltern mitgereist? Nicht immer, aber oft. Wann ist der Entschluss gefallen? Kurz vor dem Abitur. Für einen Augen- blick habe ich überlegt, ins Hotelfach zu gehen. Aber dann hat mich das duale Studium - die Praxis als Vermögensberaterin und die Möglichkeit, an der Fachhochschule der Wirtschaft gleichzeitig zu lernen - angesprochen. Damit bin ich glücklich. Ich bin drei Monate an der Uni und dann drei Monate im Unternehmen, das immer abwechselnd. Aber sind denn die Reisen und das Familiäre das Wichtigste? Das Schönste ist eigentlich, wenn ein Kunde zu mir sagt: Danke. Da merke ich, dass ich ihm habe weiterhelfen können. Helfen Ihnen die Eltern? Klar. Nun gut, ich muss zwar auch gegen die Wand laufen, aber dann sagt der Papa, ich solle es vielleicht doch auch mal anders versuchen. Welches sind denn die größten Schwierigkeiten? Am Anfang sicher, konstant zu arbeiten. Denn das ist man gleich nach der Schule nicht gewöhnt. Zudem passt das Einkommen, und man fühlt sich wohl. Und dann wird man ein bisschen fauler.
104 Nie mehr Angestellter.
105 Das habe ich mir geschworen. Manchmal ist man einfach nur fertig mit einer Sache. Manchmal möchte man einfach nur noch vergessen. Was wäre, wenn der Start als Vermögensberater dafür den besten Anlass gäbe? Denn der Schlussstrich kann auch der Beginn einer neuen, faszinierenden Tätigkeit sein. In einem Beruf, der so viele Freiheiten gewährt wie kaum ein anderer. In einem Unternehmen, das so viel Unterstützung anbietet wie selten sonst. In einem Markt, der so viele Chancen bietet, dass man nicht weiß, wo man zuerst zugreifen soll Das trifft sich gut. Wir sind ein Unternehmen für Unternehmer.
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107 kann mich nicht um alles kümmern und will mich auf meine Aufgaben konzentrieren. Sie bekommen jede nur denkbare Unterstützung durch unsere Zentrale. Sich nicht ablenken lassen, ist eine unerlässliche Voraussetzung, sein Ziel zu erreichen. Gut, dass es für jeden Vermögensberater die Zentrale gibt, die ihm dabei hilft. Wir bieten mehr als Provisionen, wir bieten professionellen Service
108 Die Unterstützung Hilfe, wo sie gebraucht wird Analysen, Anlageempfehlungen, all das geschieht im ersten Jahr nach dem Einstieg in die neue Karriere nie allein. Die große Kunst ist zu sehen, wie weit ein Partner allein arbeiten kann und wo er Hilfe braucht. Da sich der Markt stetig weiterentwickelt, weil immer wieder neue Regeln für den Vertrieb von Finanzprodukten erstellt werden und - nicht zuletzt - das Angebot der Deutschen Vermögensberatung sich Jahr für Jahr verändert, gilt es, nie nachzulassen mit der Weiterbildung. In den Direktionen und Geschäftsstellen werden Ideen, die dem jüngsten Erfahrungsaustausch mit anderen Vermögensberater entstammen, angepasst, verfeinert und weitergegeben. Es ist daher selbstverständlich, dass nicht nur vor Ort, wo unsere Vermögensberater arbeiten, sondern auch von der Frankfurter Zentrale aus dem Vertrieb die größtmögliche Hilfe zuteil wird. Die Deutsche Vermögensberatung bietet ihren Vermögensberatern sehr viel mehr als in der Branche üblich: Gerade weil etliche Menschen zu uns stoßen, die bisher überhaupt noch nicht in der Finanzdienstleistung gearbeitet haben, halten wir es für entscheidend, dass sie von Anfang an jegliche Hilfe bekommen. Der Schritt in die Selbstständigkeit, meist aus sicheren Angestelltenverhältnissen heraus, fällt vielen nicht leicht, so sehr sie sich wünschen, künftig in einem Beruf tätig zu sein, in dem die Höhe des Verdiensts allein abhängt von den eigenen Leistungen. Schon während der ersten Gehversuche werden sie begleitet von erfahrenen und engagierten Vermögensberatern. Die Vorbereitung der Kundentermine,Auswertungen von
109 die Einkommensmöglichkeiten, das Aufstiegs- und Karrieresystem, die Ausbildung, die Altersversorgung, die Honorierung besonderer Leistungen, die Einladungen zu attraktiven Reisen oder zu den Treffen der Berater. Wir verstehen uns als Gesellschaft für selbstständige, unternehmerisch denkende und handelnde Vermögensberater. Entlastung ist das Ziel, vor allem von administrativen Aufgaben, damit er die hohen Anforderungen im Beruf erfüllen kann. Der Vermögensberater soll sich auf seine eigentliche Aufgabe konzentrieren, das Vermögen seiner Kunden aufzubauen und die eigene Vertriebseinheit auszubauen. Die Serviceleistungen der Zentrale reagieren auf dieses weite Aufgabenspektrum. Sie umfassen all jene Voraussetzungen, die es zu schaffen gilt, um den Beruf des Vermögensberaters professionell ausüben zu können und reichen vom Management der Ausbildung, einer intensiven Unterstützung bei der Kundengewinnung und -begleitung sowie den Hilfen für den Organisationsaufbau über die Bereitstellung einer hoch leistungsfähigen Datenverarbeitung bis hin zur pünktlichen und genauen Provisionsabrechnung. Nur so kann die Beratung das sein, was sie zu sein beansprucht: hundertprozentig kundenorientiert und absolut kompetent. Und nur so werden wir weiter wachsen, indem wir Menschen faszinieren, die es in den Beruf des Vermögensberaters zieht. Dabei geben wir unseren Vermögensberatern bestmögliche Technik an die Hand. Mit iPads und eigens programmierten Applikationen kann unser Vertrieb beim Kunden auf griffige und höchst anschauliche Weise das Allfinanzkonzept präsentieren. Über das Internet hat jeder unserer Vermögensberater Zugriff auf alle Kundendaten und Angebotsprogramme, genauso wie auf unser Intranet mit allen Informationen, die in der Berufsausübung benötigt werden. Natürlich vernetzt sich die Deutsche Vermögensberatung in den wichtigsten Portalen von Social Media. Über Facebook, Twitter und Xing erreichen wir mehr Menschen als jemals zuvor, wohl wissend, dass es am Ende auf die persönliche Begegnung ankommt. Wir sind sicher, dass auf diese Weise vor allem junge Menschen als Kunden oder neue Mitarbeiter gewonnen werden. Aktualität und Professionalität - das sind die Attribute, mit denen wir unseren Vermögensberatern Wettbewerbsvorteile verschaffen. Vermögensaufbau Vermögensplanung Vermögensabsicherung Florian Muck, Vermögensberater Bank Ina Gärtner, Vermögensberaterin Marcus Becker, Vermögensberater Bausparen Baufinanzierung Investment Versicherung Christian Riek, Vermögensberater 27
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111 Mich reizt die ständige Herausforderung. Und warum haben Sie dann bei uns noch nicht angefangen? Viele Unternehmen übernehmen sich bei dem, was sie ihren Mitarbeitern versprechen. Da wird mit Führungsverantwortung gelockt, ohne dass es überhaupt ausreichend Positionen gibt, in denen das möglich wäre. Wenn viele Seltenes anstreben, sind Neid und Missgunst vorgezeichnet. In der Deutschen Vermögensberatung ist das anders. Hier kann jeder sein Ziel erreichen. Der Erfolg des einen wird nie zum Misserfolg des anderen
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113 Bei mir gibt es keine Grenzen das Beste. nach oben. Ich will für mich Wir auch. Deswegen verdient jeder, was er leistet, ohne Limit. Ohne Limit, wo gibt es denn das? Es muss kein Traum bleiben, zu verdienen, was man verdient. Bei uns hat jeder, der mehr leistet, auch größere Einnahmen. Und wer besonders großen Erfolg hat, wird zudem außerordentlich belohnt: mit Reisen, mit Zuschüssen und natürlich der Beförderung in die nächste Karrierestufe
114 Karriere Strukturen des Erfolgs Der eigene Beruf soll Freude machen. Er soll Chancen bieten, über eine Karriere sich selbst zu entfalten. Das Umfeld sollte stimmen und, nicht zuletzt, die Tätigkeit mit einem attraktiven Einkommen verbunden sein. Genau diese Perspektiven sind mit der Arbeit des Vermögensberaters verbunden. Kaum ein Beruf bietet so viele Möglichkeiten. Talententwicklung, freie Zeiteinteilung, Zukunftssicherheit, Aufstiegschancen, ein deutlich steigendes Einkommen - Vorteile gibt es viele. Dabei sind die Wege klar vorgezeichnet: über die Beratungspraxis oder über den Aufbau einer eigenen Vertriebsorganisation. Der Einstieg in den Beruf des Vermögensberaters ist denkbar leicht. Denn man kann zunächst testen, ob die Arbeit überhaupt zu den eigenen Vorstellungen passt. Oder sich schlicht, unter Anleitung eines erfahrenen Vermögensberaters, etwas dazu verdienen. Die bisherige Beschäftigung bleibt erhalten, den Anteil an Stunden, den man in die neue nebenberufliche Tätigkeit investiert, bestimmt man selbst. Einfach interessieren, schauen, lernen, selbst versuchen. Wie Assistenten arbeiten Berufseinsteiger einem erfahrenen Vermögensberater zu, indem sie Kontakte vermitteln, Termine vereinbaren, beim Kunden Daten aufnehmen und diese in die EDV eingeben, die Grundlage für eine professionelle Vermögensplanung. Wer dies beherrscht und parallel an seiner Ausbildung arbeitet, geht den nächsten Schritt und führt, sobald die erforderliche Fachkompetenz erworben und die notwendige Selbstsicherheit entstanden sind, erste einfache Selbstbestimmt und selbstbewusst: In einem durchschaubaren Karrieresystem gibt es keine Ungerechtigkeiten. Florian Rätzel weiß, was er tun muss, um seine Ziele zu erreichen. Das macht zufrieden, ohne zugleich das Engagement für den nächsten Schritt zu mindern Leistung lohnt sich
115 Beratungen eigenständig durch. Entscheidend ist: Der unterstützende Vermögensberater hilft dem Interessenten von Anfang an, jeden Schritt in die neue Existenz trittsicher zu gehen. Er führt ein in das Berufsbild, vermittelt Kenntnisse, lässt teilhaben an den eigenen Erfahrungen, erklärt, ergänzt, ermutigt. Es liegt dann im Ermessen des angehenden Vermögensberaters, welchen Weg er geht. Eine dauerhaft nebenberufliche Tätigkeit als Vermögensberater-Assistent ist genauso möglich wie der Einstieg in die hauptberufliche Beratertätigkeit. Unsere beiden Karrierewege im Hauptberuf, der Berater in der Praxis und der Manager im Unternehmensaufbau, spiegeln die unterschiedlichen Vorlieben und Begabungen wider, die unsere Vermögensberater in ihre Tätigkeit einbringen. Doch Talente entwickeln sich. Und so ist der Weg von hier nach dort stets offen, ja ergibt sich manchmal folgerichtig. Fachwissen und Führungsqualität, Außendienst und die Anstrengung, von innen her als selbstständiger Unternehmer eine kleine Organisationseinheit aufzubauen, schließen sich nicht aus. Allzu oft bedingen sie einander, weil zu einem langfristig ausgebildeten Kunden- stamm auch die Fähigkeit gehört, Menschen zu begeistern, sie anzuleiten und immer wieder anzuspornen, also zu handeln wie ein Manager. Wie auch umgekehrt zu einer lebendigen Organisation eine stets wachsende Zahl von Kunden gehört, und damit eine Fülle von Beratungs- und Verkaufsgesprächen. Ein klar umrissenes Aufstiegssystem belohnt das Engagement für neue Berufskollegen. Sie zu gewinnen und zu fördern ist ein wesentliches Element in der Arbeit des Vermögensberaters. Je mehr dies gelingt, desto steiler ist die Karriere bis hin zur Direktion, der höchsten Karrierestufe. Karriere macht auch der Vermögensberater, der es vorzieht, sich verstärkt um Kunden zu bemühen. Mit den Erfolgen steigen die Provisionssätze und andere Vergünstigungen, aber auch das Ansehen. Das Aufstiegssystem der Deutschen Vermögensberatung ist durchgängig leistungsorientiert. So wird die Karriere planbar. Mit jedem Karriereschritt verbessert sich der Vermögensberater. Und im Unterschied zu anderen Finanzvertrieben bleibt ihm die einmal erreichte Karriere- und Praxisstufe dauerhaft erhalten, auch wenn es mal nicht so gut läuft. Aufbau einer eigenen Vertriebsorganisation als Unternehmer im Unternehmen: von der Geschäftsstelle bis zur Direktion Aufbau eines eigenen Kundenbestands als dauerhafter Ansprechpartner seiner Kunden: Karriere als Repräsentant im Praxisweg Erste Schritte im Hauptberuf: Agenturleiter Chancen im Nebenberuf: Vermögensberater-Assistent D RD2 RD1 HGS GS RGS AL VM VAB Service VAB Karriere VM Vertrauensmitarbeiter, VBA-S Vermögensberater-Assistent Service, VBA-K Vermögensberater-Assistent Karriere, AL Agenturleiter, RGS Regionalgeschäftsstelle, GS Geschäftsstelle, HGS Hauptgeschäftsstelle, RD1 Regionaldirektion 1, RD2 Regionaldirektion 2, D Direktion
116 Das große Ich weiß gar nicht, wie ich das schaffen soll. Fachwissen.
117 Wir bieten Ausbildungssystem, ein übersichtliches das sich ganz den Voraussetzungen anpasst, die Sie mitbringen. Lebenslanges Lernen, das geht so leicht über die Lippen. Dabei ist es schon schwer, sich überhaupt einzuarbeiten in eine unbekannte Materie. Die Deutsche Vermögensberatung hat große Erfahrung darin, Menschen, die aus unterschiedlichen Berufen kommen, in der neuen Aufgabe anzuleiten. Das Wissen wird Schritt für Schritt erworben, die fachliche Kenntnis sukzessiv aufgebaut
118 Die Aus- und Weiterbildung Ein Leben lang lernen sorgenfreien Zukunft, von Fernreisen oder dem finanziell abgesicherten Studium der Kinder, sie alle zeigen an, dass hier das ganze Leben ins Spiel gebracht wird. Im Jahr 2011 haben wir rund fünfzig Millionen Euro in die Qualifikation unserer Vermögensberater investiert. Für die Aus- und Weiterbildung verfügen wir über zwölf Berufsbildungszentren bundesweit, die sich fast alle in ihrer großzügigen, lichten Architektur an die Form unseres Logos anlehnen, und zwölf Schulungsund Kongresszentren im In- und Ausland. Zusammen mit der Deutschen Akademie für Vermögensberatung (DAV), dem Deutschen Berufsbildungswerk Vermögensberatung e.V. (DBBV) und dem Bundesverband Deutscher Vermögensberater e.V. (BDV) übernehmen unsere mehr als 450 Direktionen und 250 Fachreferenten den Ausbildungsauftrag. Unsere Programme erfüllen und übertreffen in jeder Hinsicht die außerordentlich hohen gesetzlichen Standards bis hin zum Zertifikatslehr- Vermögensberatung ist ein anspruchsvoller Beruf. Unsere Ausbildung umfasst daher nicht nur das nötige Fachwissen. Wir legen auch Wert auf die charakterliche Bildung der Person. Denn Beratung ist Vertrauenssache. Wer als Vermögensberater arbeitet, übernimmt eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe und große Verantwortung für seine Kunden. Fragen wie die nach der privaten Altersvorsorge oder der persönlichen Vermögensplanung berühren vor allem die Lebensvorstellungen der Menschen. Es ist entscheidend, sich das immer wieder vor Augen zu halten: Bei der Geldanlage geht es nie nur ums Geld. Wünsche, Erwartungen, Hoffnungen, Träume vom eigenen Haus, einer glücklichen, Berlin 1 Brandenburg Park Seestraße 12 14974 LudwigsfeldeGenshagen Tel.: 03378 83-7 Chemnitz 2 Gewerbegebiet Chemnitz Park Röhrsdorfer Allee 35 09247 Chemnitz Tel.: 03722 530-0 Erfurt 4 Polluxstraße 107 99092 Erfurt-Bindersleben Tel.: 0361 2170-0 Düsseldorf 3 Gewerbegebiet Mollsfeld-Nord Otto-Hahn-Straße 5 40670 Meerbusch/Osterath Tel.: 02159 96-0 Alessandro Heep, Vermögensberater Was haben Sie vor Ihrer Tätigkeit als Vermögensberater gemacht? Eine Ausbildung zum Offizier und ein Mathematik- und Physikstudium an der Bundeswehr-Hochschule in München. Ich werde mich demnächst weiter ausbilden lassen zum Wirtschaftsjuristen. Gleichwohl bleibt die Perspektive ganz eindeutig gerichtet auf den Beruf des Vermögensberaters. Was lässt Sie da so sicher sein? Nun, ich habe ja das Beamtendasein schon genießen dürfen und jetzt seit einem halben Jahr die Selbstständigkeit kennen gelernt. Die Freiheit gefällt mir sehr. Ich bin ausgesprochen zufrieden damit, dass ich Menschen helfen kann und dabei auch noch Geld verdiene. Was möchten Sie erreichen? Mein Ziel ist der Unternehmensaufbau. Mir hat es bei der Bundeswehr schon sehr viel Spaß gemacht, Menschen auszubilden und deren Entwicklung zu begleiten. Daher habe ich von Anfang an Kollegen dabei, wenn ich zum Kunden gehe, um sie einzuarbeiten. Außerdem kann man sich da zusammen freuen. Mein Vater ist inzwischen auch für mich tätig. Das war anfangs nicht ganz leicht. Vor allem, weil er sich umstellen musste, nun von mir etwas anzunehmen. Da ich aber in kurzer Zeit sehr viel fachlich gelernt habe, geht das jetzt gut.
119 gang, bei dem die Abschlussprüfung von der Industrie- und Handelskammer abgenommen wird. Doch Standards sind das eine, die individuelle Förderung das andere. Der Vermögensberater wird je nach seinem Wissensstand gefördert. Da das Ausbildungssystem modular aufgebaut ist, kann er in jeder Informationsstufe einsteigen, sofern er die entsprechenden Voraussetzungen dafür mitbringt. Es ist ein besonderes Ansinnen der Deutschen Vermögensberatung, Menschen für diese Tätigkeit zu gewinnen, die nicht aus der Finanzbranche kommen und keine speziellen Vorkenntnisse besitzen. Gerade weil wir Kunden in allen Bevölkerungsschichten ansprechen, sind wir daran interessiert, von möglichst unterschiedlichen Erfahrungen profitieren zu können. Alle unsere umfangreichen Aus- und Weiterbildungsleistungen bieten wir weitgehend kostenlos an. Dabei liegt unser Augenmerk von vornherein auf Praxisnähe. So findet die Ausbildung auch nicht nur in unseren Schulungs- und Berufsbildungszentren statt, sondern überwiegend in unseren Direktionen. Berufserfahrene und erfolgreiche Vermögensberater zeigen, wie die neu erworbenen Kenntnisse über Produkte und Dienstleistungen der Deutschen Vermögensberatung umgesetzt werden in Beratungsgesprächen. Und damit das gleich anschaulich wird, helfen Teamtrainings, vor allem aber erste Kundenbesuche zusammen mit diesen langjährigen Vermögensberatern, früh Erfahrungen zu sammeln und das eigene Talent zu erproben. Die Ausbildung soll Freude bereiten. Und was ist ein größerer Ansporn und motiviert mehr weiterzumachen als baldige, kleine Erfolgserlebnisse. Seit ein paar Jahren ist es möglich, an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Mettmann einen Studiengang zu wählen, den das Institut in Zusammenarbeit mit der Deutschen Vermögensberatung anbietet. Die Studierenden können dort die eigene berufsqualifizierende Ausbildung verknüpfen mit den Theoriewelten der Volkswirtschaft und des Bankenwesens. Innerhalb von drei Jahren kann man den Bachelor of Arts in Business Administration erwerben. Der Schwerpunkt liegt auf Finanzen und Versicherung und der Ausrichtung Finanzvertrieb. Oder man kann zusätzlich einen Abschluss der Industrie- und Handelskammer erhalten als Kauffrau oder Kaufmann für Versicherungen und Finanzen. Außerdem verdienen die Studierenden während der Ausbildungszeit Provisionen, die sie für eine Beratung vergütet bekommen. Frankfurt 5 Münchener Straße 1 60329 Frankfurt am Main Tel.: 069 2384-0 Marburg 7 Anneliese Pohl Allee 3 35037 Marburg Tel.: 06421 3871-0 Nürnberg 9 Gewerbepark Barthelmesaurach Aurachhöhe 3 91126 Kammerstein Tel.: 09178 997-0 Hamburg 6 Braaker Grund 10 22145 Braak Tel.: 040 67505-0 München 8 Feringastr. 10a 85774 Unterföhring Tel.: 089 944038-0 Stuttgart 10 Gewerbepark Gültstein Hertzstraße 19 71083 Herrenberg Tel.: 07032 209-0 Viernheim 11 Gro-Harlem-BrundtlandStraße 12 68519 Viernheim Tel.: 06204 9291-0 Zweibrücken 12 Münchener Straße 10 66482 Zweibrücken Tel.: 06332 567-0 3 5 12 7 11 10 4 9 8
120 Unternehmensgeschichte Grundsteinlegung für Vila Vita Parc an der portugiesischen Algarve Erster Aufenthalt in Pannonia mit 500 Vermögensberatern und deren Lebenspartnern Auszeichnung von Dr. Reinfried Pohl mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande Gründungsfeier der Allgemeinen Vermögensberatung AG in Wiesbaden Umbennung des Unternehmens in Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft Andreas und Reinfried Pohl jun. werden Generalbevollmächtigte des Unternehmens 1975 1976 1978 1979 1980 1982 1983 1984 1986 1987 1988 1989 1991 1993 Gründung des Unternehmens unter dem Namen Kompass - Gesellschaft für Vermögensanlagen Durchführung einer Kapitalerhöhung mit Verdopplung des Grundkapitals von 500.000 DM auf 1 Million DM Die Deutsche Vermögensberatung erwirbt das Eigentum am Firmensitz Münchener Str.1 in Frankfurt am Main Beginn der Partnerschaft mit der Dresdner Bank, heute Commerzbank Andreas und Reinfried Pohl jun. treten in das Unternehmen ein Neuaufnahme der fondsgebundenen Lebensversicherung in das Vermittlungsangebot Bundeskanzler Helmut Kohl verleiht Dr. Reinfried Pohl das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse 1.000 Vermögensberater, 100.000 Verträge, 1.000.000.000 DM Neugeschäft (Vertragssumme)
121 Eröffnung des ersten Berufsbildungszentrums in Hamburg-Stapelfeld Über 16.000 Vermögensberater feiern in der Kölnarena das 35-jährige Firmenjubiläum Deutschlandtreffen mit 10.000 Teilnehmern und Ehrengast Dr. Angela Merkel, der späteren Bundeskanzlerin Gründung der Allgemeinen Vermögensberatung AVBG in Wien Gründung der Anneliese Pohl Stiftung für die Krebsforschung Gründung der Dr. Reinfried Pohl Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung 1994 1996 1998 1999 2001 2004 2005 2006 2008 2009 2010 2011 Erstes volles Geschäftsjahr der Allfinanz Deutsche Vermögensberatung mit 1.030 Vermögensberatern Ralf und Michael Schumacher werden Werbebotschafter der Deutschen Vermögensberatung Die Deutsche Vermögensberatung wird zum alleinigen Vertriebsweg der AachenMünchener Versicherungen Das Zentrum für Vermögensberatung und das Anneliese Pohl Seedorf werden eröffnet 30 Jahre Deutsche Vermögensberatung, drei AIDA-Clubschiffe im Mittelmeer und auf Malta Beginn der Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank