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Deutsche Vermögensberatung KonzerngeschÀftsbericht 2012

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Konzernkennzahlen GeschĂ€ftsjahr 2012 Finanzdaten Konzern (in Euro) Umsatzerlöse Ergebnis der gewöhnlichen GeschĂ€ftstĂ€tigkeit JahresĂŒberschuss Liquide Mittel Eigenkapital Eigenkapitalquote 2012 1.185,8 Mio. 275,9 Mio. 184,9 Mio. 834,4 Mio. 649,2 Mio. 57,0 % 2011 1.111,1 Mio. 264,7 Mio. 171,1 Mio. 834,3 Mio. 604,3 Mio. 55,8 % +6,7 % +4,2 % +8,1 % 0,0 % +7,4 % – NeugeschĂ€ft (in Euro) Lebensversicherung (Versicherungssumme, ohne BUZ) Bausparen Investment Baufinanzierung Versicherungen (Beitragsaufkommen) 13,2 Mrd. 2,0 Mrd. 1,9 Mrd. 2,3 Mrd. 1.220,4 Mio. 14,1 Mrd. 2,1 Mrd. 1,7 Mrd. 2,2 Mrd. 1.196,7 Mio. -6,3 % -2,3 % +8,5 % +7,7 % +2,0 % BestĂ€nde* (in Euro) Gesamtbestand (inkl. Baudarlehen) Lebensversicherung Bausparen Investment (inkl. FLV) Versicherungen (gebuchte BeitrĂ€ge) 175,4 Mrd. 131,9 Mrd. 21,5 Mrd. 16,0 Mrd. 7,0 Mrd. 171,2 Mrd. 128,0 Mrd. 20,9 Mrd. 14,8 Mrd. 6,3 Mrd. +2,4 % +3,0 % +2,5 % +8,1 % +10,0 % Vertriebsorganisation Vermögensberater Direktionen und GeschĂ€ftsstellen Kunden (in Mio.) * Vertragssumme Prozentuale VerĂ€nderungen zum Vorjahr einschließlich Rundungsdifferenzen 36.986 3.431 6,0 37.203 3.386 5,9 -0,6 % +1,3 % +1,7 %

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Inhalt 4 6 8 11 13 14 Editorial UnternehmensleitsĂ€tze Hauptsitz der Deutschen Vermögensberatung Organe Unternehmensstruktur In guten HĂ€nden Vertrauen, die Grundlage der Beratung Das Jahr 2012 Michael Schumacher im GesprĂ€ch „Wer seinen Beruf liebt, arbeitet mit ganzer Hingabe“ Die Lebensversicherung ist viel besser als ihr Ruf Direktionen und GeschĂ€ftsstellen Konzernlagebericht Deutsche Vermögensberatung, Ausblick auf das Jahr 2013 Konzernabschluss Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzernanhang BestĂ€tigungsvermerk Bericht des Aufsichtsrats Unsere BegegnungsstĂ€tten Arbeiten in inspirierender AtmosphĂ€re Vila Alentejo Ein ganz besonderer Ort 26 40 46 48 50 59 68 69 70

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Nachhaltiger Erfolg, stetes Wachstum und beste Beratung Andreas Pohl, Prof. Dr. Reinfried Pohl, Reinfried Pohl

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde unseres Unternehmens! Das Jahr 2012 war fĂŒr unser Unternehmen eines der erfolgreichsten der Unternehmensgeschichte. Und dies, obwohl das gesamtwirtschaftliche Umfeld erneut ausgesprochen schwierig war. Es war geprĂ€gt durch die anhaltende europĂ€ische Staatsschuldenkrise und ein deshalb niedrig gehaltenes Zinsniveau, das eine ĂŒber die allgemeine Preissteigerung hinausgehend rentierliche Geldanlage und Vorsorge immer schwieriger macht. Erschwerend kam hinzu, dass eine Vielzahl von Berichten in den Medien die BĂŒrger erheblich verunsicherte. Dies geht so weit, dass von privater Vorsorge mit Lebens- und Rentenversicherungen sowie mit staatlich geförderten Produkten wie der Riester- und der RĂŒrup-Rente gezielt abgeraten wird, mit Argumenten, denen teils jegliche fachliche Grundlage fehlt. Es ist uns dennoch gelungen, in diesem Umfeld unsere Kunden mit kompetentem Rat zu ĂŒberzeugen. Entscheidend dafĂŒr ist und war, dass unsere Beratung immer von den Zielen und WĂŒnschen des Kunden ausgeht und erst darauf aufbauend die geeigneten Produkte einbezogen werden. Und auch dabei setzen wir uns von anderen ab. Denn unsere Empfehlung bezieht alle Segmente der Finanzbranche mit ein, Voraussetzung dafĂŒr, immer eine passgenaue Lösung prĂ€sentieren zu können. Mit einer Ausnahme: Auf das Angebot hochriskanter Produkte, die unseren Kunden hohe Verluste bescheren könnten, haben wir schon immer verzichtet und werden dies auch in Zukunft so halten. Unsere Kunden wissen dies zu schĂ€tzen. Es grĂŒĂŸen herzlich, Ihre Prof. Dr. jur. Dr. h.c. mult. Reinfried Pohl Andreas Pohl Dipl.-Kfm. Reinfried Pohl

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Wer wir sind Die Deutsche Vermögensberatung ist ein inhabergefĂŒhrtes Familienunternehmen. So wurde sie der grĂ¶ĂŸte und bedeutendste eigenstĂ€ndige Finanzvertrieb. Sie versteht sich als eine Betreuungsgesellschaft und Berufsgemeinschaft fĂŒr den Vermögensberater. Ihm gewĂ€hrt sie ihre professionelle UnterstĂŒtzung in seiner Arbeit, damit er Menschen helfen kann, ein Vermögen aufzubauen und zu mehr Sicherheit im Alter zu kommen. Unsere Werte sind Gemeinsamkeit statt Gegeneinander, SelbststĂ€ndigkeit statt AbhĂ€ngigkeit, Eigenverantwortung statt Kontrolle

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Was wir wollen Die Deutsche Vermögensberatung will bei ihren Kunden als vertrauensvoller Helfer in allen Vermögensfragen gelten. Deshalb achten wir auf beste QualitĂ€t, eine optimale Beratung und nicht zuletzt Menschlichkeit als Zeichen höchster ProfessionalitĂ€t. Die Vermittlung von Produkten ist immer nur eine Folge davon. So verwirklichen wir unser Konzept der Allfinanz: alles aus einem Kopf, nicht alles aus einem Konzern, fĂŒr alle eine gesicherte finanzielle Vorsorge

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Im Zentrum der Finanzwelt: Der Hauptsitz der Deutschen Vermögensberatung in Frankfurt ist fester Bestandteil der Finanzmetropole

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GeschÀftsleitung und Vorstand Prof. Dr. jur. Dr. h.c. mult. Reinfried Pohl Vorsitzender des Vorstands, zugleich Vorsitzender der GeschÀftsleitung der Deutsche Vermögensberatung Holding Andreas Pohl GeneralbevollmÀchtigter, zugleich Mitglied der GeschÀftsleitung der Deutsche Vermögensberatung Holding Dipl.-Kfm. Reinfried Pohl GeneralbevollmÀchtigter, zugleich Mitglied der GeschÀftsleitung der Deutsche Vermögensberatung Holding Dr. Sabina Gerhart GeneralbevollmÀchtigte der Deutsche Vermögensberatung Holding Dr. h.c. (HLU) Udo Corts Mitglied des Vorstands (Unternehmenskommunikation, Unternehmenskoordination, Recht) Hans-Theo Franken Mitglied des Vorstands (Produkte, Partnergesellschaften, Ausland, Zentrale Vertriebskoordination) Christian Glanz Mitglied des Vorstands (Betrieb, Technologie) Lars Knackstedt Mitglied des Vorstands (Finanzen, Beteiligungen) Dr. Helge Lach Mitglied des Vorstands (Ausbildung, Marketing) Kurt Schuschu Mitglied des Vorstands (Zentrale Vertriebsförderung)

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Aufsichtsrat Beirat Friedrich Bohl Bundesminister a. D., Rechtsanwalt – Vorsitzender Prof. h.c. Dr. jur. Dr. h.c. (RUS) Wolfgang Kaske Aufsichtsratsvorsitzender der Generali Deutschland Holding AG – Stellvertretender Vorsitzender Dr. Sergio Balbinot Managing Director und Mitglied des Board of Directors (Verwaltungsrat) der Assicurazioni Generali S.p.A. Dr. Michael Kalka Vorsitzender der VorstĂ€nde der AachenMĂŒnchener Lebensversicherung AG und der AachenMĂŒnchener Versicherung AG a. D. Prof. Dr. jur. Winfried Pinger Rechtsanwalt Josef Schaaf Rechtsanwalt Dietrich Schroeder WirtschaftsprĂŒfer, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutsche Bausparkasse Badenia Franz Schubert Landesdirektor der Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG Dr. Theodor Waigel Bundesminister a. D., Rechtsanwalt Dr. Helmut Kohl Bundeskanzler a. D. der Bundesrepublik Deutschland, Vorsitzender des Beirats Axel-GĂŒnter Benkner Sprecher der GeschĂ€ftsfĂŒhrung DWS Investments a. D. Dr. Rolf E. Breuer Sprecher des Vorstands der Deutsche Bank AG a. D. Rainer Neske Mitglied des Vorstands der Deutsche Bank AG Dr. h.c. Petra Roth OberbĂŒrgermeisterin a. D. Dr. Wolfgang SchĂŒssel Bundeskanzler a. D. der Republik Österreich Karl Starzacher Staatsminister a. D., Rechtsanwalt Prof. Dr. h.c. Horst Teltschik Ministerialdirektor a. D. Prof. Dr. Bernhard Vogel MinisterprĂ€sident a. D. Ehrenvorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung Michael H. Westkamp Vorsitzender der VorstĂ€nde der AachenMĂŒnchener Lebensversicherung AG und der AachenMĂŒnchener Versicherung AG Dr. Theo Zwanziger PrĂ€sident des Deutschen Fußball-Bunds a. D.

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Unternehmensstruktur Deutsche Vermögensberatung Holding GmbH Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG Allfinanz Deutsche Vermögensberatung AG SVAG Schweizer Vermögensberatung AG Adliswil, Schweiz FVD Gesellschaft fĂŒr Finanzplanung und Vermögensberatung Deutschland mbH „Der Vermögensberater“ Verlags- und Servicegesellschaft mbH Deutsche Vermögensberatung Bank AG Wien, Österreich Allgemeine Vermögensberatung Gesellschaft fĂŒr Vermögensanlagen mbH Turisvilas-Investimentos, S.A. Alporchinhos, Portugal Alisol-Investimentos Imobiliarios e Turisticos, S.A. Alporchinhos, Portugal Nationwide Investment Inc. Phoenix, Arizona, USA DVAG Finanzmanagement GmbH Congresszentrum Marburg GmbH & Co.KG

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In guten HĂ€nden Die GrĂŒnderfamilie steht fĂŒr ein ĂŒber Jahrzehnte aufgebautes Vertrauen der Vermögensberater in eine erfolgreiche berufliche Zukunft bei der Nummer 1 der Finanzvertriebe Unsere branchenĂŒbergreifende Allfinanzberatung – Ausgangspunkt fĂŒr ein dauerhaftes VertrauensverhĂ€ltnis zwischen Kunden und Vermögensberater

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VielfĂ€ltig sind die Situationen und AnlĂ€sse, in denen Menschen darauf angewiesen sind, zu vertrauen. Dem Arzt, der ein Medikament verschreibt, der Firma, die eine berufliche Karriere verspricht oder dem Berater, der eine Geldanlage oder einen Vorsorgevertrag empfiehlt. Und so ist die Finanzbranche im Besonderen eine derjenigen, in der die Kunden darauf angewiesen sind, zu vertrauen. Zu komplex die Materie, zu vielfĂ€ltig die Gesetze und Fördermöglichkeiten und zu intransparent die Angebote, als dass all dies ohne spezielle Ausbildung zu beherrschen wĂ€re. Wer sich als Kunde von einem Vermögensberater beraten lĂ€sst, hat allen Anlass zu vertrauen. Erstklassig dessen Qualifikation, sichergestellt durch ein umfangreiches Ausbildungsangebot. Durch und durch kundenorientiert sein Beratungsansatz, in dem an erster Stelle immer die Ziele und WĂŒnsche des Kunden stehen. Und grundsolide sein Produktangebot, ausschließlich von fĂŒhrenden Adressen der Finanzbranche. Doch nicht nur unsere Kunden sind in guten HĂ€nden. Jahr fĂŒr Jahr entscheidet sich eine große Zahl von Menschen fĂŒr eine berufliche Neuorientierung. Den bisherigen Beruf aufzugeben und einen neuen zu erlernen, ist eine Entscheidung mit großer Tragweite. Wer sie trifft und Vermögensberater wird, hat – wie unsere Kunden – Anlass zu vertrauen. Auf eine erstklassige Ausbildung, umfangreiche UnterstĂŒtzung und Entlastung, Hilfestellung in allen Bereichen der TĂ€tigkeit und auf Einkommens- und Karriereperspektiven, die greifbar sind. So ist die Deutsche Vermögensberatung erste Adresse – fĂŒr Menschen, die Rat in Anlage- und Vorsorgefragen benötigen genauso wie fĂŒr Menschen, die eine neue berufliche Perspektive suchen.

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Wo Menschen so wie in unserer einzigartigen Berufsgemeinschaft zusammen arbeiten, sind gegenseitiges Vertrauen und VerlĂ€sslichkeit unabdingbar. Genauso wichtig aber ist das Vertrauen in die eigenen FĂ€higkeiten und StĂ€rken. Niemals wĂ€ren wir zur unangefochtenen Nummer 1 geworden, wenn ich nicht immer und immer wieder darauf vertraut hĂ€tte, dass sich meine Vision der AllïŹnanzberatung am Ende durchsetzen wird. Wer ein Ziel vor Augen hat und von diesem ĂŒberzeugt ist, darf sich von RĂŒckschlĂ€gen, von Kritik oder von Anfeindungen Dritter nicht beirren lassen. Dr. Reinfried Pohl, Vorsitzender des Vorstands, zugleich Vorsitzender der GeschĂ€ftsleitung der Deutsche Vermögensberatung Holding

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Andreas Pohl und Reinfried Pohl Mitglieder der GeschĂ€ftsleitung und MiteigentĂŒmer der Deutsche Vermögensberatung Holding Es ist unser Anliegen, unseren Vermögensberatern möglichst viel unternehmerischen Freiraum zu geben. Sie wissen dies zu schĂ€tzen. Freiraum fĂŒr KreativitĂ€t, dafĂŒr, Chancen selbst zu erkennen und sie mit eigenen Ideen und Konzepten zu nutzen, fĂŒr Eigeninitiative, Fleiß und Engagement – Prinzipien, die wir gezielt fördern. Wer dies tut, muss im Gegenzug Vertrauen schenken. Durch Verzicht auf stĂ€ndige Kontrolle, auf ein Übermaß an Regeln und auf weitgehende Vorgaben. Wir vertrauen unseren Vermögensberatern in diesem Sinne. Und sind erfolgreich damit.

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Der Vertrieb ist die Lebensader eines Versicherungsunternehmens. Wir haben Familie Pohl und der Deutschen Vermögensberatung im Jahr 2007 unsere ĂŒber Jahrzehnte aufgebaute Außendienstorganisation anvertraut. Es war ein mutiger Schritt, dem tiefes Vertrauen in das Wort von Dr. Pohl und in die vertrieblichen Kompetenzen der Deutschen Vermögensberatung zugrunde lagen. Wir haben den Schritt bis heute keinen Tag bereut. Michael Westkamp, Vorstandsvorsitzender der AachenMĂŒnchener

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In unseren Filialen spĂŒren wir tagtĂ€glich, wie groß die Verunsicherung der Kunden ist und wie zugleich ihre AnsprĂŒche an Banken gestiegen sind. Die Deutsche Vermögensberatung zeigt, wie man das Vertrauen der Kunden gewinnt und – noch wichtiger – auf Dauer bewahrt. Wir sind als Deutsche Bank sehr froh ĂŒber die jetzt schon mehr als zehn Jahre andauernde Partnerschaft und proïŹtieren in vielen Bereichen davon. Rainer Neske, Privat- und GeschĂ€ftskundenvorstand der Deutschen Bank

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Harald Seidlitz, Direktionsleiter, Vermögensberater aus Starnberg Es ist ein weit reichender Schritt, den bisherigen Beruf aufzugeben, um einen ganz neuen, den des Vermögensberaters, zu erlernen. Gemeinsam mit meiner Frau sage ich jungen Menschen, die vor dieser Entscheidung stehen: Schaut euch die Menschen an, die ihr hier kennen lernt. WĂ€gt die Chancen ab, und informiert euch gut. Aber hört am Ende auf euer BauchgefĂŒhl. Es geht bei uns um mehr als ums Geldverdienen.

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Das Jahr 2012 Unsere Allfinanzkonzeption hat sich durchgesetzt Familie Pohl

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Die Deutsche Vermögensberatung konnte im Jahr 2012 eines der besten Ergebnisse ihrer Unternehmensgeschichte erzielen. So stiegen mit einem Zuwachs in Höhe von 6,7 Prozent unsere Umsatzerlöse von 1.111,1 auf 1.185,8 Millionen Euro, das zweitbeste Resultat seit Bestehen des Unternehmens. Der JahresĂŒberschuss (nach Steuern) erreichte mit 184,9 Millionen Euro einen neuen Rekordwert, der um 8,1 Prozent ĂŒber dem des Vorjahrs lag. Mit diesen Erfolgen haben wir unsere unangefochtene MarktfĂŒhrerschaft unter den eigenstĂ€ndigen Finanzvertrieben weiter ausgebaut und eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass unsere ausschließlich am Kunden orientierte, branchenĂŒbergreifende Allfinanzberatung auch und gerade in schwierigem Marktumfeld ĂŒberaus rege nachgefragt wird. Deutschland eine Anleihe (3,9 Milliarden Euro) emittierte, die bei RĂŒckzahlung zum Ablauf einen Abschlag auf das zur VerfĂŒgung gestellte Kapital vorsah. Und dennoch war die Anleihe mit rund sieben Milliarden Euro restlos ĂŒberzeichnet. Ein klarer Hinweis darauf, dass ein Teil der institutionellen als auch privaten Anleger inzwischen die Sicherheit einer Anlage so hoch bewerten, dass sogar geringe AbschlĂ€ge auf das Nominalkapital in Kauf genommen werden. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, unseren Kunden alternative Anlagemöglichkeiten zu erschließen mit dem Ziel, neben der realen Kapitalerhaltung auch eine ĂŒber die Inflationsrate hinausgehende Rendite zu erwirtschaften. 2010 3, 0 2011 4, 3 2012 Als eine Alternative blieb und bleibt dabei die Investition in Sachwerte, deren Wertentwicklung zumindest nicht unmittelbar vom aktuellen Zinsniveau ERFOLGREICH IN EINEM abhĂ€ngig ist. So zeigten sich die AktienSCHWIERIGEN MARKTUMFELD mĂ€rkte im Jahr 2012 sehr freundlich. Der Deutsche Aktienindex DAX stieg seit Im Jahr 2012 wurde die FinanzwirtJahresbeginn 2012 von 5.898 Punkten schaft erneut stark von den politischen bis zum Jahresende auf 7.612 Punkte, BemĂŒhungen um die Erhaltung des Euro ein Zuwachs von 29 Prozent. Von dieser beeinflusst. Um den Ausfall einzelner erfreulichen Entwicklung konnte mit gut EurolĂ€nder zu verhindern, hielt die Euro- zehn Millionen Menschen der Teil der pĂ€ische Zentralbank den Leitzins weiter Bevölkerung profitieren, der Geld direkt auf historischem Tiefstand, um so den in Aktien oder Aktienfonds angelegt LĂ€ndern die RĂŒckzahlung ihrer Staatshatte. Etwa jeder zehnte dieser Anleger schulden nebst Zinslast sowie eine zins- wird bei seinem Vermögensaufbau gĂŒnstige Neuverschuldung zu erleichvon einem Vermögensberater der Deuttern. So hat der Leitzins seit dem Jahr schen Vermögensberatung betreut. 2009 die Marke von 1,5 Prozent nicht DarĂŒber hinaus konnten aber auch weit mehr ĂŒberschritten und ist zum 5. Juli ĂŒber zwei Millionen unserer Kunden 2012 mit bis heute 0,75 Prozent unter mit einer fondsgebundenen Lebensverdie Ein-Prozent-Marke abgerutscht. sicherung an der guten Aktienmarktentwicklung teilhaben. So sehr die Staaten bei der BewĂ€ltigung ihrer Schulden von dieser Situation pro- Ungebrochen ist – mit Blick auf fehlenfitieren, so negativ trifft es diejenigen, de Anlagealternativen und auf die die sparen oder langfristig vorsorgen: niedrigen Darlehenszinsen – die NachBeispielsweise gab es im Januar 2012 frage nach Immobilien, sei es fĂŒr die die Situation, dass die Bundesrepublik Eigennutzung oder als Kapitalanlage. Aufgrund der damit einhergehenden Preissteigerungen fĂŒr Immobilien werden jedoch zunehmend die Zinsvorteile durch entsprechend stark gestiegene Kaufpreise kompensiert. Dennoch konnten auch wir von diesem Trend mit sehr erfreulichen Ergebnissen im Baufinanzierungs- und im BauspargeschĂ€ft profitieren. Entwicklung des Eigenkapitals (in Mio. Euro) 2010 2011 2012 Gesamtbestand in Mrd. Euro (Vertragssumme inkl. Baudarlehen) 17 5, 4

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Janina Mann, Vermögensberaterin 2010 2011 2012 Besonders die Lebensversicherung ist unmittelbar von den anhaltend niedrigen Zinsen betroffen, da die Unternehmen aufgrund gesetzlicher Vorschriften gezwungen sind, rund 90 Prozent ihrer Kapitalanlagen in direkt vom Zinsniveau abhĂ€ngige Rentenpapiere, vor allem Darlehen, Anleihen und Pfandbriefe, zu investieren. Der Garantiezins musste vor diesem Hintergrund brancheneinheitlich zum 1. Januar 2012 von 2,25 auf 1,75 Prozent abgesenkt werden. Die im Jahr 2012 zugeteilten Überschussbeteiligungen lagen – auch aufgrund der sehr langfristig ausgerichteten Anlagepolitik der Lebensversicherer – marktweit dennoch bei immer noch rund vier Prozent. Ungeachtet dessen haben viele Medien lediglich die Absenkung des Garantiezinses in der Breite aufgegriffen und es hierbei meist versĂ€umt, neben der immer noch ansehnlichen Überschussbeteiligung das Hauptargument fĂŒr den Abschluss einer privaten Lebens- oder Rentenversicherung – die Absicherung biometrischer Risiken – in die Betrachtung mit einzubeziehen. Es war eines der zentralen Anliegen unserer Vermögensberater im Jahr 2012, gegen diese verkĂŒrzten Darstellungen in den Medien anzukĂ€mpfen und den Kunden die Vorteilhaftigkeit der privaten Lebens- und Rentenversicherung fĂŒr die Alters- und Hinterbliebenenversorgung zu verdeutlichen. Erfreulich und hilfreich war und ist dabei, dass die AachenMĂŒnchener als einer der ganz wenigen Lebensversicherer die Überschussbeteiligung fĂŒr das Jahr 2012 auf dem bereits schon hohen Niveau von 4,2 Prozent beibehalten konnte und auch im Jahr 2013 mit 3,75 Prozent wieder zu den fĂŒhrenden deutschen Lebensversicherern gehört. Unter BerĂŒcksichtigung von Schlussgewinnanteilen liegt so bei unserem Partnerunternehmen auch in diesem Jahr die Überschussbeteiligung wieder bei ĂŒber vier Prozent. UNSERE ERFOLGE UND AKTIVITÄTEN Unser Anliegen ist es, unsere Kunden dauerhaft in allen Fragen des Vermögensaufbaus, der Vermögensabsicherung sowie der Alters- und Gesundheitsvorsorge zu beraten und zu betreuen. Ausdruck der Erfolge dieser auf Dauer ausgerichteten Vermögensberatung ist die Entwicklung des Gesamtbestands der von uns betreuten VertrĂ€ge. Diesen konnten wir im GeschĂ€ftsjahr 2012 in den Sparten Lebensversicherung, Bausparen, Investmentanlagen und unter BerĂŒcksichtigung der BeitrĂ€ge in den sonstigen Versicherungen und der Baudarlehen um 2,4 Prozent auf nunmehr 175,4 Milliarden Euro Gesamtvolumen ausbauen. Dieser Steigerung des Gesamtbestands liegen Spitzen- und Rekordergebnisse in vielen Einzelsegmenten zugrunde. 5, 5 Kundenbestand (in Mio.) 5, 9 6, 0

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Versicherungen Erstmals in unserer Unternehmensgeschichte konnten wir im Berichtsjahr im Segment Versicherungen die „Schallgrenze“ von sieben Milliarden Euro gebuchten BeitrĂ€gen erreichen, ein Wachstum gegenĂŒber dem Vorjahr in Höhe von zehn Prozent. Nach vorlĂ€ufigen Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft liegt mit diesen sieben Milliarden Euro Beitragsvolumen unser Marktanteil am gesamten deutschen Versicherungsmarkt bei bereits 3,8 Prozent (Vorjahr: 3,5 Prozent). In der Rangordnung der grĂ¶ĂŸten Versicherungskonzerne in Deutschland wĂ€re die Deutsche Vermögensberatung so als „fiktive“ Versicherungsgesellschaft nunmehr auf Platz 8 in den „Top-Ten“ der Branche. erzielen, eine Steigerung gegenĂŒber dem Vorjahr um 24 Prozent. Die in der VERMÖGENSSICHERUNGSPOLICE enthaltene Unfallversicherung wurde mit neuer, verbesserter Progression sowie vielen neuen Leistungen ausgestattet. Insgesamt belĂ€uft sich der in der VERMÖGENSSICHERUNGSPOLICE zusammengefasste Bestand inzwischen auf 491.335 BĂŒndelvertrĂ€ge mit 2,03 Millionen EinzelvertrĂ€gen und einem Bestandsbeitrag in Höhe von 242,1 Millionen Euro. Und mit der „Advocard360°-Rechtsschutz“ verfĂŒgen unsere Vermögensberater nunmehr ĂŒber ein Exklusivprodukt, das dem Kunden höchste Rechtssicherheit fĂŒr alle privaten Lebenslagen bietet. Bericht des Vorstands Trotz des schwierigen Marktumfelds konnte auch die Lebensversicherung zur Besonders erfreulich schnitt dabei die sehr guten Gesamtentwicklung im Schaden-Unfallversicherung mit einem Versicherungsbereich beitragen. So erNeugeschĂ€ftswachstum von 88,9 Prohöhten sich hier der laufende Jahresbeizent ab. Dies entspricht fĂŒr das Jahr trag im NeugeschĂ€ft um ein Prozent auf 2012 einem NeugeschĂ€ft in Höhe von 365,3 Millionen Euro und der von uns 105,6 Millionen Euro. Korrespondierend im Inland betreute Bestand (VertragsĂŒbertraf der Bestand in diesem summe) um drei Prozent auf 128,5 MilliSegment mit 1,24 Milliarden Euro (plus arden Euro. Positiv beeinflusst wurde 9,4 Prozent) erneut und deutlich den dieses Ergebnis auch durch eine Vielzahl Wert von einer Milliarde Euro gebuchten von AbschlĂŒssen im Zuge der UmstelBeitragseinnahmen. lung auf Unisex-Tarife. Immer mehr Bedeutung erhĂ€lt aufgrund fehlender UrsĂ€chlich fĂŒr diesen ganz besonderen bzw. immer weiter abschmelzender AbErfolg war auch ein ganzes BĂŒndel von sicherung in der Sozialversicherung Produktinnovationen und -verbesserun- die Beratung zur Versicherung bei Ergen, die wir gemeinsam mit unseren werbs- und BerufsunfĂ€higkeit. Auch hier Partnergesellschaften entwickelt haben: konnten wir zahlreichen Kunden noch In Zusammenarbeit mit der AachenMĂŒn- die Vorteile der geschlechtsabhĂ€ngig chener Versicherung haben wir 2012 kalkulierten BeitrĂ€ge sichern und so im das P.U.R.-Konzept entwickelt, ein Inland in der BerufsunfĂ€higkeitszusatzBĂŒndelprodukt mit den Bausteinen Pfle- versicherung ein RekordneugeschĂ€ft mit ge- und Unfallschutz sowie einer RĂŒck- 8,1 Milliarden Euro Versicherungssumlage fĂŒr BeitragsrĂŒckgewĂ€hr. Allein mit me vermitteln, eine Steigerung gegendiesem Produkt konnten wir im Jahr ĂŒber dem Vorjahr um 40,8 Prozent. Mit 2012 EinmalbeitrĂ€ge in Höhe von 38,2 13,2 Prozent Marktanteil im RiesterMillionen Euro vermitteln. In der AutoGeschĂ€ft (1,22 Millionen VertrĂ€ge im versicherung konnten wir unter anderem Bestand) und 12,4 Prozent Marktanteil auch durch Wechselkennzeichen mit im RĂŒrup-GeschĂ€ft (222.821 VertrĂ€ge Sondertarif und Flexibilisierung der im Bestand) sind wir auch weiterhin HauptfĂ€lligkeit ein Rekord-NeugeschĂ€ft MarktfĂŒhrer in diesen staatlich geförderin Höhe von 38,4 Millionen Euro ten Formen der privaten Altersvorsorge. Insgesamt liegt unser Marktanteil in der Lebensversicherung aktuell bei 5,3 Prozent. 2010 3. 17 2011 3. 38 2012 Anzahl der Direktionen und GeschĂ€ftsstellen

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Bericht des Vorstands Deutsche Bank, Deutsche Vermögensberatung und Generali-Gruppe bĂŒrgen fĂŒr die QualitĂ€t ihrer Dienstleistungen und Produkte Unisex-Tarife Aufgrund eines Urteils des EuropĂ€ischen Gerichtshofs vom 1. MĂ€rz 2011 wurden die Versicherer mit Sitz innerhalb der EuropĂ€ischen Union dazu verpflichtet, fĂŒr alle neu abgeschlossenen VersicherungsvertrĂ€ge ab dem 21. Dezember 2012 Unisex-Tarife zu kalkulieren. Diese Umstellung fĂŒhrte je nach Versicherungssparte zu teilweise ganz erheblichen Verwerfungen zwischen den aktuellen und zukĂŒnftigen BeitrĂ€gen fĂŒr MĂ€nner und Frauen. Es war im letzten Quartal 2012 eine unserer vorrangigsten Aufgaben, möglichst allen betroffenen Kunden die Chance einzurĂ€umen, sich die durch die Umstellung gegebenenfalls entfallenden PrĂ€mien- und Leistungsvorteile durch entsprechende VertragsabschlĂŒsse noch vor dem Stichtag, dem 21. Dezember 2012, zu sichern. anlage. Die Nachfrage nach Bausparprodukten sowie nach Baufinanzierungen ist vor diesem Hintergrund ungebrochen und hat sich im Berichtsjahr teilweise sogar noch verstĂ€rkt. So konnten wir unser Bestandsvolumen im Bereich Bausparen gegenĂŒber dem Vorjahr um 2,5 Prozent von 20,9 Milliarden auf nunmehr 21,5 Milliarden Euro steigern. Noch stĂ€rker war der positive Effekt im Bereich Baufinanzierung. Hier konnten wir das NeugeschĂ€ft gegenĂŒber dem Vorjahr um 7,7 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro im Jahr 2012 ausbauen. Davon profitiert mit 50,7 Prozent des NeugeschĂ€fts in erster Linie unser Premiumpartner Deutsche Bank. Investmentfonds Sehr erfreulich entwickelte sich im Jahr 2012 unser InvestmentgeschĂ€ft, das wir direkt durch die Vermittlung von Investmentfonds und indirekt ĂŒber die Unsere Vermögensberater haben diese Vermittlung von fondsgebundenen LeAufgabe mit sehr viel Engagement bens- und Rentenversicherungen betreiund mit großem Erfolg wahrgenommen. ben. Letzteres eröffnet unseren Kunden So lag im Inland im Zeitraum 1. Oktober die Möglichkeit, mit einem Produkt bis 21. Dezember 2012 die Anzahl der gleichermaßen biometrische Risiken abeingereichten AntrĂ€ge mit 737.328 um zusichern und von den Chancen der 16 Prozent ĂŒber dem vergleichbaren WertpapiermĂ€rkte zu profitieren. Unsere Zeitraum des Vorjahrs. Am 12. Dezember Erfolge belegen das Interesse unserer 2012 wurde mit 27.724 eingereichten Kunden an einer solchen Form der AntrĂ€gen ein neuer Tagesrekord erzielt. Vorsorge: Mit 26,9 Prozent Marktanteil Dies zeigt auch, wie leistungsfĂ€hig sind wir unangefochtener Marktsowohl die Antragsabteilungen in unse- fĂŒhrer in der fondsgebundenen Rentenrer Zentrale in Frankfurt als auch die versicherung. in den entsprechenden Abteilungen unserer Partnergesellschaften im VerDas NeugeschĂ€ft mit Investmentfonds sicherungsbereich sind, die dieses Ge(einschließlich der ZuflĂŒsse aus der schĂ€ft reibungslos und fristgerecht Vermittlung von fondsgebundenen Lebearbeitet haben. bensversicherungen) erhöhte sich vor diesem Hintergrund um 8,5 Prozent auf Bausparen und Baufinanzierung nunmehr 1,9 Milliarden Euro. Der Das niedrige Zinsniveau und der Bestand legte, auch mit Blick auf die erTrend zur Geldanlage in Sachwerten freuliche Entwicklung der AktienmĂ€rkte, sind fĂŒr viele Anreiz, in Immobilien zu in- vergleichbar um 8,1 Prozent auf vestieren, sei es zur Eigennutzung 16 Milliarden Euro zu. oder als Kapitalanlage. DarĂŒber hinaus sind BausparvertrĂ€ge mit Blick auf die Bedeutung fĂŒr aktuelle Guthabenverzinsung durchaus unsere Partnergesellschaften eine interessante und sichere GeldFĂŒr unsere Partnergesellschaften sind wir durchgĂ€ngig eine ganz wesentliche BestimmungsgrĂ¶ĂŸe fĂŒr deren wirtschaftlichen Erfolg. Dies gilt im Besonderen fĂŒr unsere Partnergesellschaften der Generali Deutschland Gruppe, aber auch fĂŒr die Deutsche Bank mit ihrem Toch-

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Partnergesellschaften der Deutschen Vermögensberatung Banken und Bausparkassen Inland: Deutsche Bank Privat- und GeschĂ€ftskunden AG, Frankfurt am Main Deutsche Bausparkasse Badenia AG, Karlsruhe Commerzbank AG, Frankfurt am Main Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG, MĂŒnchen SEB Bank AG, Frankfurt am Main DSL Bank, Bonn – Ein GeschĂ€ftsbereich der Deutsche Postbank AG Österreich: UniCredit Bank Austria AG, Wien BAWAG P.S.K. Bank fĂŒr Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse AG, Wien Generali Bank AG, Wien Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG, Bregenz Dornbirner Sparkasse Bank AG, Dornbirn Salzburger Landes-Hypothekenbank AG, Salzburg Sparkasse Bregenz Bank AG, Bregenz Sparkasse Kufstein, Tiroler Sparkasse von 1877, Kufstein Sparkasse der Stadt Feldkirch, Feldkirch Sparkasse der Stadt KitzbĂŒhel, KitzbĂŒhel Sparkasse Schwaz AG, Schwaz Volksbank Vorarlberg e.Gen., Rankweil Oberbank AG, Linz S Wohnfinanzierung Beratungs GmbH, Wien Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck, Innsbruck Schweiz: Bank Zweiplus AG Bank COOP AG Credit Suisse AG UBS AG Verwaltungs- und Privat-Bank AG Investmentgesellschaften Inland: DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main DWS Investment S.A. Luxembourg, Sennigerberg Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH, Frankfurt am Main Generali Investments Deutschland Kapitalanlagegesellschaft mbH, Köln SEB Investment GmbH, Frankfurt am Main Unsere Partnergesellschaften (Inland) RREEF Investment GmbH, Frankfurt am Main Allianz Global Investors Luxembourg S.A. Österreich: Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH, Frankfurt am Main Allianz Global Investors Luxembourg S.A. Bank Austria Real Invest GmbH, Wien DWS Investment GmbH-Gruppe, (Frankfurt am Main, Luxemburg, Wien) Pioneer Investments Austria GmbH, Wien Schweiz: DWS Investments Schweiz, ZĂŒrich DWS Schweiz GmbH, ZĂŒrich Versicherungsgesellschaften Inland: AachenMĂŒnchener Lebensversicherung AG, Aachen AachenMĂŒnchener Versicherung AG, Aachen Generali Deutschland Pensionskasse AG, Aachen AdvoCard Rechtschutzversicherung AG, Hamburg Central Krankenversicherung AG, Köln Österreich: Generali Versicherungs AG, Wien Schweiz: Assura SA CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung AG CSS Versicherungsgruppe Generali Schweiz Holding AG Groupe Mutuel, Association d'assureurs ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG PAX Schweizerische Lebensversicherungs-Gesellschaft Sanitas Grundversicherungen AG SWICA Gesundheitsorganisation Visana Krankenversicherung / Visana Versicherung AG

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Bericht des Vorstands terunternehmen DWS Investments, fĂŒr die wir lĂ€ngst in Deutschland der bedeutendste Vertriebsweg außerhalb des eigenen Filialnetzes sind. So liegt beispielsweise unser Bestandsanteil im InvestmentgeschĂ€ft (Wertpapier-Publikumsfonds ohne offene ImmobilienPublikumsfonds) der DWS/ Deutsche Bank-Gruppe zum Stichtag 31.Dezember 2012 bei 5,6 Prozent. Unsere Anteile am NeugeschĂ€ft unserer Versicherungspartner im Generali Konzern haben sich nochmals um 10,8 Prozentpunkte auf jetzt 92,1 Prozent erhöht. Unser Anteil am Vertragsbestand liegt zwischenzeitlich bei 83,3 Prozent. Besonders erwĂ€hnenswert: Rund jeder zehnte Euro des NeugeschĂ€fts der Generali Gruppe weltweit stammt aus unseren Beratungsund VermittlungsaktivitĂ€ten. Es ist diese große Bedeutung, die uns zukommt und die wir uns ĂŒber Jahrzehnte erarbeitet haben, genauso sind es aber auch Art und Inhalte der Zusammenarbeit mit unseren Partnern, die unsere gemeinsamen Erfolge erst möglich machen. So vertrauen unsere Partner darauf, dass wir aufgrund unserer tagtĂ€glich vielen tausend KundengesprĂ€che genau wissen, welche Produkte gefragt sind. Wir vertrauen im Gegenzug darauf, dass unsere Partner uns bei der Umsetzung solcher ProduktwĂŒnsche effizient unterstĂŒtzen und darĂŒber hinaus kunden- und vertriebsorientierte Serviceprozesse gewĂ€hrleisten. Wir sind sicher, dass gerade diese vertrauensvolle und ĂŒberaus konstruktive Form der Zusammenarbeit fĂŒr beide Seiten – fĂŒr uns wie fĂŒr unsere Partnergesellschaften – ein durchschlagender Wettbewerbsvorteil ist. Entwicklung des Kundenbestands und der Vertriebsorganisation Mit dem Wachstum in fast allen Segmenten unserer BeratungstĂ€tigkeit korrespondiert auch die Entwicklung unseres Kundenbestands und unserer Vertriebsorganisation. So konnten wir unseren Kundenbestand um 1,7 Prozent auf rund sechs Millionen Kunden Schulungszentrum und Ort vielfĂ€ltiger Veranstaltungen, unser Zentrum fĂŒr Vermögensberatung in Marburg

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ausbauen. Unsere Vertriebsorganisation blieb mit 36.986 haupt- und nebenberuflich tĂ€tigen Vermögensberatern nahezu stabil; mit Blick auf den Markt ein sehr guter Erfolg. Diesen unterstreicht auch der Ausbau unserer Direktionen und GeschĂ€ftsstellen von 3.386 (Vorjahr) auf jetzt 3.431 (+ 1,3 Prozent). konnten wir dort erstmalig eine Direktionsleiterkonferenz durchfĂŒhren. Das Karriereseminar, eine Informations- und Ausbildungsveranstaltung fĂŒr neu zu uns gestoßene Vermögensberater und deren Lebenspartner, findet seit 2012 in Marburg statt, mit sehr positiver Resonanz. Zahlreiche Mitarbeiter unserer Partnergesellschaften haben wir Maßnahmen zur Förderung der bereits dorthin eingeladen und so das Vertriebsorganisation VerstĂ€ndnis fĂŒr uns und unsere ArbeitsKern unseres GeschĂ€ftsmodells ist – weise gefördert. Es finden dort FĂŒhneben der branchenĂŒbergreifenden Allfi- rungskonferenzen, Klausurtagungen nanzberatung – das Wesen einer und Ausbildungsveranstaltungen unterBetreuungsgesellschaft fĂŒr selbststĂ€ndig schiedlichster Art statt. und unternehmerisch arbeitende Vermögensberater. Allein deshalb war und Marburg entwickelt sich so mit dem ist es immer unser Anliegen, neue VerZentrum fĂŒr Vermögensberatung, mögensberater fĂŒr unser Unternehmen der unmittelbar angrenzenden Holding zu gewinnen und die vorhandenen der Deutschen Vermögensberatung, Vermögensberater in ihrer TĂ€tigkeit best- dem Schulungshotel Rosenpark sowie möglich zu unterstĂŒtzen. Dies galt auch unseren vielfĂ€ltigen kulturellen und gasfĂŒr das Jahr 2012, in dem wir erneut tronomischen Angeboten zunehmend vielfĂ€ltige entsprechende Maßnahmen zu einer zentralen Anlaufstelle fĂŒr unsezur Förderung der Vertriebsorganisation re Vermögensberater, wenn es um ergriffen haben. Ausbildung, um Information und um beruflichen Erfahrungsaustausch geht. Besondere Bedeutung kommt dabei Besonders gefreut haben wir uns unserem im November 2011 eröffneten ĂŒber die PrĂ€mierung unserer Kultur- und Zentrum fĂŒr Vermögensberatung in Eventscheune vor den Stadttoren Marburg zu. Schon im ersten Jahr nach Marburgs mit dem „Location Award Inbetriebnahme konnten wir dort ĂŒber 2012“. Sie dient unseren Vermögensbe50.000 GĂ€ste begrĂŒĂŸen, in erster Linie ratern nach getaner Arbeit als willkomVermögensberater, aber auch viele mene Anlaufstelle fĂŒr Austausch Kunden und Interessenten fĂŒr den Beruf und Beisammensein in rustikaler und des Vermögensberaters. Fast alle naturbelassener AtmosphĂ€re. unserer knapp 400 Direktionen in Deutschland haben es im zurĂŒckliegenden Jahr fĂŒr meist mehrtĂ€tige Veranstaltungen genutzt. Gleich im Januar 2012 Über 50.000 Vermögensberater besuchten bereits im ersten Jahr nach der Eröffnung das Zentrum fĂŒr Vermögensberatung

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Intensive Vorbereitung auf einen anspruchsvollen und interessanten Beruf: Unsere Studenten im FHDW-Studiengang StĂ€rkung der nebenberuflichen Vermögensberatung Einer unseren wesentlichen Erfolgsfaktoren in der Mitarbeitergewinnung sind gut beratene, zufriedene Kunden. Diesen zeigen wir bei Interesse die Chancen und Perspektiven einer VermögensberatertĂ€tigkeit auf und bieten dabei die Möglichkeit, eine solche TĂ€tigkeit zunĂ€chst nebenberuflich als Vertrauensmitarbeiter oder Vermögensberater-Assistent kennen zu lernen. Vor diesem Hintergrund haben wir im Jahr 2012 weitere Maßnahmen zur Förderung einer solchen nebenberuflichen TĂ€tigkeit ergriffen, mit beachtlichen Erfolgen: Die Anzahl der aktiven Vertrauensmitarbeiter, in erster Linie Empfehlungsgeber, konnten wir so im Jahr 2012 im Inland um 10.717 erhöhen, eine Steigerung gegenĂŒber dem Vorjahr um 49,9 Prozent. Insgesamt 2.405 Vertrauensmitarbeiter nahmen im Jahr 2012 die TĂ€tigkeit eines VermögensberaterAssistenten auf, deren Aufgabe unter anderem in der Kundengewinnung und Erfassung von Kundendaten mit Hilfe unserer Analyse besteht. Diese nunmehr seit fĂŒnf Jahren bestehende Kooperation hat sich hervorragend entwickelt. Zwischenzeitlich konnten die ersten beiden JahrgĂ€nge dieses Ausbildungswegs ihre PrĂŒfungen zum Bachelor of Arts mit Schwerpunkt Finanzvertrieb, zum/r Fachmann/Fachfrau fĂŒr Versicherungen Finanzen sowie zum/zur zertifizierte(n) Vermögensberater(in) ablegen, mit durchweg guten bis sehr guten Ergebnissen. Es zeichnet sich ab, dass dieser neue Weg nicht nur eine in der Branche einmalige, sondern auch eine besonders erfolgversprechende Möglichkeit ist, junge Menschen nach dem Abitur bestmöglich auf die immer weiter steigenden Anforderungen an den Beruf des Vermögensberaters vorzubereiten und so fĂŒr qualifizierten Managementnachwuchs zu sorgen. Unsere Entscheidung fĂŒr eine Verlagerung dieser Ausbildung nach Marburg erfolgt vor dem Hintergrund, dieses Programm weiter auszubauen und es noch stĂ€rker auf die spezifischen Anforderungen des Berufs und unseres Unternehmens auszurichten. DarĂŒber hinaus sind durch Kooperation mit der die unmittelbare Anbindung an das Fachhochschule der Wirtschaft Zentrum fĂŒr Vermögensberatung umEin besonderer Erfolg mit Blick auf unse- fangreiche Synergien möglich. re AusbildungsbemĂŒhungen ist die im Jahr 2012 in die Wege geleitete Verlage- Förderung von Auszubildenden rung unserer Kooperation mit der Fach- Neben dem bereits bewĂ€hrten Studienhochschule der Wirtschaft (FHDW) von gang in Zusammenarbeit mit der FHDW Mettmann nach Marburg, die dort mit haben wir im Jahr 2012 damit begondem neuen Studienjahr zum 1. Oktober nen, in unseren Direktionen systema2013 ihren Betrieb aufnehmen wird. tisch junge Menschen auch im Rahmen einer IHK-Ausbildung zum/zur Kaufmann/Kauffrau fĂŒr Versicherungen und Finanzen zu qualifizieren. Parallel dazu erfolgt die Ausbildung zum bzw. zur zertifizierten Vermögensberater(in).

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Wir unterstĂŒtzen bei diesem Programm unsere Direktionen sowohl bei der fachlichen DurchfĂŒhrung der Ausbildung als auch finanziell mit einem Zuschuss zur AusbildungsvergĂŒtung. Bereits im ersten Jahr konnten so in unseren Direktionen rund 200 Auszubildende eingestellt werden. Wir verfolgen diesen Weg in erster Linie mit Blick auf die Notwendigkeit einer stetigen VerjĂŒngung unserer Vertriebsorganisation und auf die gestiegenen fachlichen Anforderungen an den Beruf des Vermögensberaters. beiter unseres Partners Gelegenheit zu einem Besuch in Marburg. Die Maßnahme war fĂŒr beide Seiten derart erfolgreich, dass sie in den Folgejahren fortgefĂŒhrt und auch unseren anderen Partnergesellschaften ermöglicht werden soll. iPad-Strategie Die von uns im Jahr 2010 eingeschlagene Strategie der konsequenten Nutzung des iPads fĂŒr die Kundenberatung und Mitarbeitergewinnung erweist sich als ĂŒberaus erfolgreich. Auch im Jahr Inbetriebnahme 2012 konnten wir unseren Vermögensdes HoldinggebĂ€udes beratern wieder eine ganze Reihe neuer Nur wenige Monate nach dem Zentrum Applikationen zur VerfĂŒgung stellen, fĂŒr Vermögensberatung konnte im die einen hochprofessionellen und moMĂ€rz 2012 auch das in unmittelbarer dernen Auftritt ermöglichen. DarĂŒber Nachbarschaft gelegene GebĂ€ude hinaus haben unsere Vermögensberater der Deutsche Vermögensberatung Holseit November 2012 die Möglichkeit, ding von der GrĂŒnderfamilie bezogen ĂŒber das iPad direkt auf Kunden-, Verund in Betrieb genommen werden. trags- und Mitarbeiterdaten zuzugreifen. Dies unterstreicht die Bedeutung des Damit wird deutlich, dass das iPad Standorts Marburg fĂŒr die strategische und die zugehörigen „DVAG-Apps“ Ausrichtung unserer Unternehmenszunehmend feste Bestandteile unseres gruppe und fördert durch die Anbindung vertrieblichen Arbeitskreislaufs sind. an das Zentrum fĂŒr Vermögensberatung Mit dieser Strategie verfĂŒgen wir am zusĂ€tzlich die PrĂ€senz der GeschĂ€ftsMarkt ĂŒber eine weitreichende Alleinleitung des Unternehmens innerhalb der stellung, die unseren VermögensBerufsgemeinschaft. beratern ganz erhebliche Wettbewerbsvorteile verschafft. Dies belegt auch Partnerschaftstreffen mit den die Auszeichnung unserer iPad-Strategie AachenMĂŒnchener Versicherungen als beste Service-Innovation des Jahres Einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren 2012, vergeben durch die ServiceRating fĂŒr unser GeschĂ€ft ist die enge und GmbH und eine Jury aus Wissenschaftvertrauensvolle Zusammenarbeit mit un- lern und Ratinganalysten. seren Partnergesellschaften, allen voran mit den AachenMĂŒnchener Zum 31. Dezember 2012 nutzten bereits Versicherungen. Dies gilt im Besonderen ĂŒber 10.000 Vermögensberater das fĂŒr die Zusammenarbeit vor Ort zwiiPad fĂŒr die Kundenberatung, was einer schen unseren Vermögensberatern und Verdopplung gegenĂŒber dem Vorjahr den Mitarbeitern der Kundenserviceentspricht. Damit die Nutzung in der direktionen der AachenMĂŒnchener, in Breite und gerade auch bei neu zu uns denen das durch uns vermittelte stoßenden Vermögensberatern von GeschĂ€ft verwaltet wird. Anfang an gewĂ€hrleistet ist, werden seit April 2012 Vermögensberater, die nach Um das VerstĂ€ndnis fĂŒr die Arbeit eines dem Wechsel in eine hauptberufliche Vermögensberaters noch weiter TĂ€tigkeit erste Erfolge aufweisen, zu vertiefen, das Wesen der Deutschen auf Kosten des Unternehmens mit einem Vermögensberatung als familiengeiPad ausgestattet. Wir werden diese fĂŒhrten Finanzvertrieb stĂ€rker zu verinStrategie im Jahr 2013 weiter verfolgen nerlichen und so zu einer stetig besseren mit dem Ziel, allen hauptberuflichen Zusammenarbeit vor Ort beizutragen, Vermögensberatern die Beratung erhielten auf Einladung der Deutschen mit Hilfe eines iPads zu ermöglichen. Vermögensberatung und der AachenMĂŒnchener insgesamt rund 600 Mitar- „Schaltzentrale“ des Unternehmens und Arbeitsplatz der GrĂŒnderfamilie: Das im MĂ€rz 2012 fertiggestellte Holding-GebĂ€ude

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Ratings und Auszeichnungen VielfĂ€ltig waren – neben der bereits erwĂ€hnten PrĂ€mierung unserer iPadStrategie mit dem ersten Platz – auch im Jahr 2012 wieder die Auszeichnungen, die unser Unternehmen erhielt. Zum wiederholten Male bestĂ€tigt wurden unsere exzellenten Service- und KarriereRatings, eindrucksvolle Belege fĂŒr erstklassige Beratung und ausgezeichnete Karriere- und Einkommenschancen bei der Nummer 1 der Allfinanzvertriebe in Deutschland. Im „Top-Rating“ von Hoppenstedt gehörte die Deutsche Vermögensberatung auch im Jahr 2012 wieder zu den 3,3 Prozent deutscher Unternehmen, die eine BonitĂ€tsrate von 1 vorweisen – ein Indiz fĂŒr höchstmögliche Eigenkapitalausstattung und Sicherheit. Das Finanzmagazin „Cash“ setzte uns im jĂ€hrlich erscheinenden Ranking zu den Umsatzerlösen der Finanzvertriebe in Deutschland uneinholbar auf Platz 1. Das „Handelsblatt“ und die UniversitĂ€t St. Gallen reihten uns erneut in die bundesweit 50 kundenorientiertesten Dienstleister ein. Die IHK DĂŒsseldorf attestierte uns „herausragende Leistungen in der Berufsausbildung“ und sprach uns hierfĂŒr besondere Anerkennung aus. Und wie attraktiv wir als Partner unserer Vermögensberater sind, dokumentiert – neben dem Karriere-Rating von Assekurata – die uns im MĂ€rz 2012 vom CRF Institut verliehene Auszeichnung „Top-Arbeitgeber“. GeschĂ€ftsentwicklung im Ausland Unsere Tochtergesellschaft in Österreich konnte in weiter sehr schwierigem Marktumfeld im GeschĂ€ftsjahr 2012 die Trendwende erreichen und die Umsatzerlöse leicht auf jetzt 21 Millionen Euro (Vorjahr: 20,6 Millionen Euro) steigern. Dies war möglich durch eine konsequente Fokussierung auf unser bewĂ€hrtes Allfinanzkonzept. Besonders im letzten Quartal 2012 sicherten unsere engagierten Vermögensberater tausenden Kunden Leistungsvorteile im Hinblick auf die ab 21. Dezember 2012 gĂŒltigen Unisex-Tarife. Nach dem Erst-Rating im August 2011 bewertete die renom36 Ausdruck erstklassiger Beratung und hervorragender Karrieremöglichkeiten: Unsere vielfĂ€ltigen Ratings und Auszeichnungen

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mierte Rating-Agentur Assekurata die Karrierechancen bei der Deutschen Vermögensberatung Bank AG im Juni 2012 erneut mit der Bestnote exzellent. mit mehreren Projekten und Initiativen insbesondere in Mittelhessen aktiv und unterstĂŒtzt zahlreiche soziale, kulturelle und wissenschaftliche Einrichtungen vor allem in Marburg, dem Sitz der Unsere Tochtergesellschaft Schweizer Deutschen Vermögensberatung Holding, Vermögensberatung Aktiengesellschaft und in Frankfurt, dem Sitz der UnternehSVAG hat sich im Jahr 2012 positiv ent- menszentrale. So fördert die DVAG wickelt. Die Umsatzerlöse konnten geunter anderem das JĂŒdische Museum, genĂŒber dem Vorjahr um 76,9 Prozent das English Theatre, das Schauspielhaus, auf 8,25 Millionen Euro erhöht werden. das StĂ€del Museum, die Frankfurter Seit Mitte 2012 setzen unsere Schweizer Museums-Gesellschaft sowie den kĂŒnstPartner in der Beratung ebenfalls lerischen Verein basis e.V. und ist GrĂŒndas iPad ein. KĂŒnftig besteht fĂŒr die Ge- dungsmitglied der ‚House of FinanceschĂ€ftspartner der SVAG die MöglichStiftung’ in Frankfurt. In Marburg unterkeit, sich zum „Diplomierten FinanzbestĂŒtzt das Unternehmen Charity-Verrater IAF“ ausbilden zu lassen. Mit anstaltungen wie das Turnier ‚Doctors dieser Maßnahme fördern wir die fachli- go Tennis’ und Vereine wie den Marburche Qualifikation unserer Vermögensger Bachchor e.V. und den Marburger berater. Die Ratingagentur Assekurata Kunstverein e.V. hat die Karrierechancen fĂŒr Vermögensberater in der SVAG erneut mit der Einen weiteren Schwerpunkt bildet Bewertung „sehr gut“ ausgezeichnet. die Kinder- und Jugendförderung. GeDie SVAG verfĂŒgt damit als einziger treu dem Unternehmensmotto „FrĂŒher Finanzvertrieb in der Schweiz ĂŒber ein an SpĂ€ter denken“, setzt sich die solches Karriere-Rating. Zudem erhĂ€lt Deutsche Vermögensberatung fĂŒr die die Gesellschaft zum Jahreswechsel von Talent- und Nachwuchsförderung im ihrem Partner Generali ein erstes Exklu- Schwimmsport ein und unterstĂŒtzt sivprodukt: Mit dem No. 1 Vorsorge & im Rahmen des DVAG-Juniorteams Sicherheitsplan wird die strategische junge begabte Nachwuchsschwimmer Partnerschaft zwischen der Generali und auf ihrem sportlichen Weg. der SVAG fĂŒr alle Mitbewerber noch sichtbarer. DarĂŒber hinaus spendete Prof. Dr. Reinfried Pohl ĂŒber die Dr. Reinfried SOZIALES ENGAGEMENT Pohl-Stiftung und die Anneliese PohlStiftung im Juli 2012 jeweils zwei MillioSeinen Kunden als kompetenter Annen Euro an das „Anneliese Pohl sprechpartner zur Seite zu stehen – das Comprehensive Cancer Center“ der Phiist die zentrale Aufgabe jedes Vermölipps-UniversitĂ€t Marburg, um die gensberaters. Dabei beraten die Vermö- Zusammenarbeit der onkologischen gensberater Menschen nicht nur bei Fachrichtungen bei der Erforschung von Fragen der Finanzen oder AbsicherunDiagnostik, Krebserkrankungen und gen. Vielmehr erfĂŒllen Vermögensberater Therapien zu stĂ€rken. ZusĂ€tzlich wurden einen gesellschaftlichen Auftrag, indem 500.000 Euro fĂŒr die Etablierung sie Menschen helfen, sich gegen Alters- eines internationalen Krebsforschungsarmut, BerufsunfĂ€higkeit und andere preises gestiftet. Dieses Engagement Risiken abzusichern. Diese Verbindung wurde mit der Begleitung vieler Projekte aus wirtschaftlicher und sozialer Verant- fĂŒr Krebsforschung und der Hilfe fĂŒr wortung findet sich auch in der Unterkrebskranke Menschen unter anderem nehmenspolitik der Deutschen Vermöin der „Anneliese Pohl-Psychosozialen gensberatung wieder. Krebsberatungsstelle Marburg“ abgerundet. Seit dem vergangenen Jahr setzt So engagieren sich die Deutsche Versich die Anneliese Pohl-Stiftung zudem mögensberatung und die GrĂŒnderfami- fĂŒr Kinder und Jugendliche ein. lie weit ĂŒber ihren unternehmerischen Erfolg hinaus fĂŒr die Gesellschaft. Seit vielen Jahren ist das Unternehmen Bericht des Vorstands Hilfe, wo sie gebraucht wird: Die Anneliese Pohl-Stiftung fördert die Forschung an neuen Krebstherapien

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Hohe Auszeichnung fĂŒr Prof. Dr. Reinfried Pohl

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Er war ein großer Tag, der 21. Dezember 2012, fĂŒr Dr. Reinfried Pohl mit seiner Familie, aber auch fĂŒr die Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung. Denn kein geringerer als der hessische MinisterprĂ€sident Volker Bouffier zeichnete unseren UnternehmensgrĂŒnder an diesem Tage in der Wiesbadener Staatskanzlei mit dem hessischen Verdienstorden aus. Mit dabei als Gratulant in der ersten Reihe: Der enge und langjĂ€hrige Freund des Geehrten, Altkanzler Dr. Helmut Kohl. Als MĂ€zen und Förderer im besten Sinne bezeichnete der MinisterprĂ€sident Dr. Reinfried Pohl in seiner Laudatio und unterstrich damit dessen vielfĂ€ltigste Engagements in allen Gesellschaftsbereichen von der Wissenschaft ĂŒber die Kultur, soziale Einrichtungen, die Medizin und den Sport bis hin zu zahlreichen Förderprojekten im fĂŒr ihn lĂ€ngst zur Heimatstadt gewordenen Marburg. Die Auszeichnung des Landes Hessen reiht sich ein in eine Vielzahl weiterer Ehrungen, höchster Orden und WĂŒrden, die Dr. Reinfried Pohl zuteil wurden. So wird deutlich, dass es ihm genauso wie seiner viel zu frĂŒh verstorbenen Frau Anneliese Pohl stets auch darum ging, Wohlstand zu teilen mit denen, die ohne eigenes Verschulden auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Dies zeigt sich nicht nur in Spenden und Zuwendungen nach außen, sondern noch viel mehr nach innen in das von Dr. Reinfried Pohl und seiner Frau gegrĂŒndete und aufgebaute Unternehmen. Vorbildlich dort die Sozialleistungen, von denen die Vermögensberater auch als SelbststĂ€ndige profitieren und die von der Alters- und Hinterbliebenenversorgung ĂŒber eine UnterstĂŒtzungskasse bis hin zu einem zweitĂ€gigen Gesundheitscheck fĂŒr besonders erfolgreiche Vermögensberater reichen.

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Ohne Vertrauen kein Erfolg Ein GesprĂ€ch mit Michael Schumacher Wer sich durch die Welt bewegt, muss sich auf Vieles wie selbstverstĂ€ndlich verlassen dĂŒrfen – auf Technik, die funktioniert, auf Menschen, mit denen man zusammenlebt, und auf das Geschehen um einen herum, in das der Einzelne eingebunden ist. WĂŒrde man all dies stĂ€ndig in Frage stellen, wĂ€re ein Leben nahezu unmöglich, zu komplex und zu vernetzt ist die Welt. Wer anderes als Michael Schumacher wĂ€re besser imstande, ĂŒber Vertrauen zu sprechen. Ein Ausnahmesportler, der wie kaum ein anderer ĂŒber Jahrzehnte im Grenzbereich gefahren ist, der Technik scheinbar ausgeliefert war und in seiner Karriere tagtĂ€glich aufs Neue Menschen kennen gelernt hat, die es einzuordnen galt

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Mit ĂŒber 300 Stundenkilometer auf der Strecke – kennen Sie keine Angst? Angst ist etwas ganz Normales, sie gehört zum Leben dazu und kann auch schon einmal dabei hilfreich sein, sich nicht allzu großen Gefahren auszusetzen. Im Rennen oder auf der Rennstrecke aber ist sie fehl am Platz. Konzentration und Respekt – vor der Technik, vor dem Gegner, vor der nĂ€chsten Kurve und vor den Widrigkeiten zum Beispiel des Wetters, das ist das, was dazu gehört und notwendig ist, wenn man schnell fahren will. Ist das nicht eine VerdrĂ€ngung der Gefahr? Nein. Es ist ja nicht so, dass man â€žĂŒber Nacht“ in der Formel 1 fĂ€hrt. Wer dort angekommen ist, hat viele Klassen durchlaufen und sich mit der Technik weiterentwickelt. Wenn man selbst – so wie ich ganz am Anfang und bis zum Schluss – nahezu jede Schraube im Auto kennt, dann weiß man ganz genau, wie das Auto funktioniert, wie es reagiert und wie weit man gehen kann. Und dennoch fĂŒhrt auch technisches Versagen zu UnfĂ€llen. Das stimmt, immerhin sprechen wir hier von Prototypen. Die meisten UnfĂ€lle sind jedoch auf Fehler eines Fahrers zurĂŒckzufĂŒhren. Wenn Technik im Spiel war, war fĂŒr mich immer entscheidend, ob im Nachhinein die Ursache genau ermittelt werden konnte. Dann war ein Unfall schnell abgehakt, weil wir wussten, wo wir ansetzen mĂŒssen, damit es nicht wieder passiert. Schwieriger war es, wenn wir nicht nachvollziehen konnten, warum etwas passiert war. Denn Zweifel machen unsicher. Technik kann nur so gut sein, wie die Menschen, die sie gestalten. Absolut. FĂŒr mich war immer klar: Ich benötige fĂŒr meinen Erfolg ein Team aus Mitarbeitern, die die besten sind, fĂŒr die ein Formel-1-Auto das GrĂ¶ĂŸte ist, was es gibt. Mitarbeiter, die mit extremer Sorgfalt und PrĂ€zision arbeiten. Aber das eine bedingt das andere: Wer seinen Beruf ĂŒber alles liebt, wird mit ganzer Hingabe arbeiten und immer sein Bestes geben. Das sind die Mitarbeiter, mit denen man arbeiten möchte, und ich hatte sie. Was zu Beginn eine rein professionelle Werbepartnerschaft war, entwickelte sich schnell weiter zu einer engen Freundschaft zwischen Michael Schumacher und Dr. Reinfried Pohl mit seinen Söhnen Andreas und Reinfried

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Aber auch Mitarbeiter machen Fehler. Alle Menschen machen Fehler. NatĂŒrlich ist es so, dass dies in der Formel 1 eigentlich nicht passieren darf, denn ein unbemerkter Fehler kann schlimme Folgen haben. Deshalb wird ja auch immer im Team gearbeitet. Und trotzdem geschehen Fehler, manchmal welche, ĂŒber die sich im Nachhinein trefflich schmunzeln lĂ€sst: Zum Beispiel, als bei einem meiner Boxenstopps nur drei Reifen bereit lagen, nach dem vierten wurde hektisch gesucht. Wichtig ist, einen Fehler nicht zweimal zu machen. Vertrauen in Technik, Vertrauen in Menschen – der Unterschied? Technik lĂ€sst sich definieren und beherrschen. Bei Menschen ist das anders, da steht die Zusammenarbeit immer wieder aufs Neue auf dem PrĂŒfstand. Das bedeutet nicht, dass das Vertrauen immer wieder neu aufgebaut werden muss. Wenn man anderen nicht vertrauen kann, bewegt man sich immer in einem unsicheren Bereich. Das ist nicht gut, das schwĂ€cht einen. den Rat von Menschen gesucht , von denen ich sicher wusste, dass sie keine eigenen Interessen verfolgen, sondern ausschließlich meine Situation bewerten. Neben meiner Familie habe ich vor allem mit Menschen gesprochen, die ĂŒber viel Lebenserfahrung verfĂŒgen und mich verstehen. Reinfried Pohl senior gehörte dazu, der mir wie ein vĂ€terlicher Freund immer mit Rat und Tat zu Seite steht. Er hat mir zum Comeback geraten, und dieser Rat war mit ausschlaggebend. Sie haben sehr viel verdient. Mit wem sprechen Sie ĂŒber Geld? Es ist sehr wichtig, nicht den Überblick zu verlieren, wenn man viel Geld verdient. Auch in der Formel 1 ist, wie generell im Leistungssport, letztendlich der Zeitraum, in dem man Geld verdient, sehr begrenzt. Deswegen sollte man immer daran denken, dass ein Großteil des Lebens noch vor einem liegt. Durch meine Partnerschaft mit der Deutschen Vermögensberatung habe ich ausreichend Gelegenheit, mich zu informieren und mir bei Menschen Rat Wem vertrauen Sie? zu holen, denen ich auch in Geldfragen ZunĂ€chst einmal den Menschen, uneingeschrĂ€nkt vertrauen kann. Mir die ich liebe und schĂ€tze: meiner Familie, gefĂ€llt das Motto der DVAG „FrĂŒher an meinen engsten Freunden und RatgeSpĂ€ter denken“. bern. Bei diesen Menschen darf ich immer davon ausgehen, dass sie mein Was bringt die Zukunft? Bestes wollen, deshalb fĂŒhle ich mich in Meine Familie und ich mussten auf deren Umgebung sehr wohl und kann sehr viel verzichten, wĂ€hrend meiner akausschließlich der sein, der ich bin. tiven Zeit. Es gibt also viel nachzuholen, Leider kommt es aber wegen meiner z. B. an Gemeinsamkeit. Das genießen Bekanntheit auch vor, dass fremde Menwir in vollen ZĂŒgen. UnabhĂ€ngig davon schen versuchen, mir sehr nahe gehöre ich zu den glĂŒcklichen Menzu kommen. Hier ist es notwendig, geleschen, fĂŒr die das Leben sehr viele Opgentlich auch misstrauisch zu sein tionen offen hĂ€lt. Auch wegen meiner und Abstand zu suchen, weil man die Erfolge bin ich jetzt in der sehr komfortMotive nicht kennt, mit denen sich ablen Situation, wĂ€hlen zu können, und Menschen nĂ€hern. dabei in erster Linie daran zu denken, woran ich Freude habe. Ich war immer Kann man Ihr Vertrauen erwerben? ein neugieriger Mensch, der neue SituaAber natĂŒrlich. Mit Aufrichtigkeit, tionen als Herausforderung empfunden Ehrlichkeit und VerlĂ€sslichkeit ĂŒber einen hat. So ist es auch jetzt wieder. Ich freue lĂ€ngeren Zeitraum. mich auf das, was die Zukunft bringt. Auf wessen Rat legen Sie wert? Das hĂ€ngt sehr davon ab, worum es geht. Nehmen wir meine Entscheidung, nach drei Jahren Pause ein Formel-1Comeback zu wagen. Das war eine sehr schwierige Entscheidung. Ich habe

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Die Lebensversicherung ist viel besser als ihr Ruf Kaum ein Thema ist derzeit in den Wirtschaftsredaktionen der Medien bedeutender als die Frage nach einer sinnvollen und rentablen Geldanlage. Der Hauptgrund: Die Zinsen bewegen sich seit nunmehr drei Jahren auf extrem niedrigem Niveau mit der Folge, dass die Rendite zinsorientierter Anlagen nahezu ausnahmslos unterhalb der Inflationsrate liegt

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Mitwirkung an sozialpolitischen Herausforderungen Kein anderes Produkt als die private Rentenversicherung ist besser geeignet, einen entscheidenden Beitrag zur BewĂ€ltigung einer der grĂ¶ĂŸten sozialpolitischen Herausforderungen der nĂ€chsten Jahrzehnte zu leisten: der Vermeidung von Altersarmut in breiten Bevölkerungskreisen. Diese ist absehbar, denn bei weiter abnehmender Geburtenrate und dem Ausscheiden der geburtenstarken JahrgĂ€nge aus dem Erwerbsleben wird die Divergenz zwischen erwerbstĂ€tigen Beitragszahlern und nicht erwerbstĂ€tigen LeistungsempfĂ€ngern weiter dramatisch zunehmen und die Sozialversicherung vor unlösbare Aufgaben stellen. Wer die private Rentenversicherung diskreditiert, fördert vor diesem Hintergrund gravierende soziale Fehlentwicklungen in unserem Land. Familienabsicherung Wer Familie hat, hat Verantwortung. Auch dafĂŒr, dass Geld verfĂŒgbar ist, um Kindern eine sorgenfreie Kindheit sowie eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Oftmals verzichtet deshalb einer der Lebenspartner auf eine berufliche Karriere und damit auch auf zukĂŒnftige eigene RentenansprĂŒche. Gerade junge Familien haben oft nur geringe Ersparnisse und sind aus diesem Grund darauf angewiesen, mit FamiliegrĂŒndung das Haushaltseinkommen, gegebenenfalls eingegangene Kreditverpflichtungen fĂŒr den Immobilienerwerb sowie durch Kindererziehung entgehende RentenansprĂŒche durch Versicherung und Eigen- 1997 1. 69 0. 33 2002 3. 00 7. 03 Auch die Lebensversicherung ist davon betroffen, da sie die ihr anvertrauten Kundengelder im Wesentlichen in sicheren Zinspapieren anlegen muss. Der Garantiezins wurde vor diesem Hintergrund zum 1. Januar 2012 auf nunmehr 1,75 Prozent abgesenkt. Nicht wenige Kritiker der Lebensversicherung haben dies zum Anlass genommen, allein aus Renditegesichtspunkten in den Medien vom Abschluss privater Lebens- und Rentenversicherungen abzuraten, ohne dabei Alternativen aufzuzeigen, mit denen sich die PrimĂ€rfunktionen dieses Vorsorgeprodukts auch nur annĂ€hernd so gut erfĂŒllen lassen. vorsorge zu kompensieren. Kein anderes Produkt als die Lebensversicherung erfĂŒllt alle diese Funktionen gleichermaßen. Sie vor diesem Hintergrund – wie so oft geschehen – auf ein Renditeversprechen zu reduzieren, ist eine VerkĂŒrzung, die die eigentliche Funktion der Lebensversicherung, nĂ€mlich die Hinterbliebenen- und Altersversorgung, völlig außer Acht lĂ€sst. Langfristig stabile und sichere ErtrĂ€ge Nur allzu gerne wird die Lebensversicherung eingereiht in Renditevergleiche mit klassischen Anlageprodukten wie Festgelder, Aktien, Edelmetalle oder Immobilien. Eines wird dabei meist nicht berĂŒcksichtigt: Wer eine private Rentenversicherung abschließt, hat nicht selten einen Anlagehorizont von weit mehr als 50 Jahren, in denen zunĂ€chst ĂŒber Jahre die BeitrĂ€ge an den Lebensversicherer gezahlt und danach mit Beginn der Rentenbezugszeit die vereinbarten Rentenleistungen lebenslang ausbezahlt werden. Nichts dĂŒrfte wohl bei einem derartigen Vertrag fĂŒr den Kunden wichtiger sein, als sich auf die langfristige LeistungsfĂ€higkeit seines Versicherers verlassen zu können, steht dieser doch fĂŒr einen Teil des fest kalkulierten Alterseinkommens seines Kunden. Es ist nicht hilfreich, die Lebensund Rentenversicherung vor diesem Hintergrund einzureihen in Renditevergleiche mit oftmals kurzfristig und spekulativ motivierten Geldanlagen. Vielmehr sollte betont werden, dass die Lebensversicherung trotz anhaltender Niedrigzinsphase im Branchenschnitt im Jahr 2013 unter BerĂŒcksichtigung von Schlussgewinnanteilen immer noch eine Durchschnittsrendite von ĂŒber vier Prozent erzielen wird – ein Wert, den aktuell kein vergleichbar sicheres Anlageprodukt erreichen kann. 2007 4. 02 9. 98 2012 Entwicklung des Versicherungsbestands in der Lebensversicherung in den letzten 15 Jahren (StĂŒckzahl LebensversicherungsvertrĂ€ge gegen laufenden Beitrag im Zeitraum 1997 bis 2012) 6. 39

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Unsere Direktionen, GeschĂ€ftsstellen und Ausbildungszentren Bredstedt Laboe Kiel Rendsburg Osterrönf. NeumĂŒnster Eutin Bad Segeberg Bad Bramstedt Schmalfeld Ahrensbök Techau BrunsbĂŒttel Kaltenkirchen G Steinburg Geschendorf Henstedt-Ulzburg Cuxhaven GrevesBargteheide Reinfeld LĂŒbeck mĂŒhlen Otterndorf Norderstedt Ahrensburg Elmshorn Langenhorn Delingsdorf Ziethen Jever Wedel Schenefeld LĂŒtjensee Bremerhaven Großheide Braak Bargteheide Hamburg Schortens Upgant-Schott Bokel Buxtehude Wiesmoor Zetel Varel Aurich Hittfeld Zeven Scheeßel Rosengarten Buchholz Seevetal Rastede Worpswede Apen Moormerland Westerstede Dannenberg LĂŒneburg Rhauderfehn Oldenburg Delmenhorst Bremen Sottrum Rotenburg Ebstorf Stuhr Weyhe Papenburg Kirchlinteln Syke Hilgermissen Suderburg Salzwed Lindern Bruchhausen-Vilsen Meppen Nienburg Herzlake Celle Twist QuakenbrĂŒck Dinklage K Berge Wedemark Klötze Uetze Wienhausen Burgwedel MĂŒden Lingen Stemwede Bramsche Rehburg-Loccum Garbsen Lahstedt Langenhagen Edemissen Gifhorn Stemwede-Levern Espelkamp Niedernwöhren Wunstorf Hannover Isernh. Burgdorf Nordhorn Westerkappeln Gra Hespe Lehrte Peine Meine Pattensen Recke Wolfsburg Minden LĂŒbbecke Lotte Pr.Oldendorf Rheine Braunschweig BĂŒnde Porta Westfalica BĂŒckeburg Lauenau Laatzen Sehnde Gronau Bissendorf Rödinghausen Ilsede Auetal Cremlingen Hasbergen Söhlde Kirchlengern Herford Bad Oyenhausn. Rinteln Metelen Schöningen Lengede Hildesheim Melle Greven GeorgsmarienhĂŒtte Vlotho Bad MĂŒnder Ahaus Schöppenstedt Spenge Salzgitter Hameln Bad Salzdetfurth Schladen Wittmar Vienenburg Versmold MĂŒnster Bielefeld Leopoldshöhe Stadtlohn Gronau Everswinkel Bad Harzburg Isselburg Alfeld Lage Emmerich am Rhein Oerlinghausen Seesen Ha Beelen Borken Coesfeld Goslar Bocholt Steinheim GĂŒtersloh DelbrĂŒck Wernigerode Ennigerloh MarienmĂŒnster Reken Rees Bad Lippspringe Schl. Holte-Stukenbrock Clausthal-Zellerfeld Lauenförde Einbeck Kalefeld Selm Hamminkeln Nieheim Castrop-Rauxel Paderborn Altenbeken Ahlen Lippstadt Voerde Waltrop Recklinghsn. LĂŒnen Bad Sachsa Bottrop Uslar Harztor SĂŒdhar Uedem Alpen Brakel Kamen Hamm Marl Göttingen Duderstadt Dinslaken Salzkotten Herne Rheinberg Oberhausen Beverungen Nordhausen Gladbeck Herten Anröchte S Kevelaer Moers Gelsenkirchen Dortmund Borgentreich Trendelburg Unna Soest MĂŒlheim Hannoversch MĂŒnden Kamp-Lintfort Bochum Duisburg Calden Essen Holzwickede Menden Warburg Heiligenstadt Wachtendonk Neukirchen-Vluyn HeiligenFuldatal Sprockhövel Bernterode Fröndenberg Mettmann Sondershau Warstein Zierenberg Espenau haus Willingen Nettetal Kempen Krefeld Arnsberg Brilon Kaufungen DĂŒsseldorf Wuppertal Schwelm Gevelsberg Schwerte Wolfhagen Habichts- Kassel Wegberg Mönchengladbach Meerbusch Lohfelden Helsa Eschwege Monheim Ratingen Greuße wald SchauenKaarst Olsberg Korbach Wanfried Hagen MĂŒhlhausen Hilden Remscheid Radevormwald Sundern Willich Neuss Viersen burg Baunatal Wehretal HĂŒckeswagen LĂŒdenscheid Korschenbroich Dormagen Langula Solingen EdermĂŒnde FuldabrĂŒck Bad Langensalza Leichlingen Langenfeld Burscheid Werdohl JĂŒchen WipperfĂŒrth Felsberg Rotenburg a.d. F. Berka vor der Hainich Gudensberg HĂŒckelhoven Heinsberg Erkelenz Pulheim Grevenbroich Leverkusen Kierspe KĂŒrten Wermelskirchen Guxhagen Battenberg Attendorn Fritzlar Homberg Eisenach Hörselberg-Hainich Gotha Bebra Sontra Bad Wildungen JĂŒlich Bergheim Geilenkirchen B. Gladbach Overath Gummersbach Köln Baesweiler Ronshausen Frechen BrĂŒhl HĂŒrth Godorf Nk.-Seelssch. Engelskn. Wiehl Reichshof Wenden KnĂŒllwald Langenhain Übach-Palenberg Langerwehe Aldenhoven Knapsack Wesseling Dautphetal Wetter Rösrath Much Ludwigsau Heringen Netphen Schwalmstadt NĂŒmbrecht Freudenberg Niederzier Kerpen Euskirchen Herzogenrath Ndr.Kassel Alsdorf Neunkirch. Ichtershausen Leinatal Bad Hersfeld Siegen EschenburgDĂŒren/Mariawei. Rheinbach WĂŒrselen Eschweiler Hirzhain Oechsen Amöneburg Troisdorf Siegburg Waldbröl Morsbach A GrĂ€fenroda Marburg Friedrichroda Stolberg Aachen Hennef Eitorf Wissen Willingshausen Ebsdorfergrund Erftstadt Geraberg Dillenburg Weimar Schmalkalden Bonn Kircheib Scheuerfeld Rennerod HĂŒnfeld Steinbach/H. St. Augustin Roetgen Niedeggen Homberg Romrod Ilme Staufenberg Westernohe HĂŒmpfershausen ZĂŒlpich Euskirchen Mengerskirchen Lollar Kasbach- Königswinter Bruchhausen Allendorf Simmerath Suhl Gehren Kaltennordheim Dornburg GroßenlĂŒder Gießen Kirchhain Meckenheim Hilders Erbenhausen Dattenberg Ohlenberg GĂŒllesheim Hachenburg Frickhofen Waldbrunn Solms Pohlheim Schotten Hosenfeld Fulda Schleusingen Kall Harschbach Ruppach-Goldhausen Meiningen Elbtal Beselich Braunfels Rockenb. MĂŒnzenb. Wölfershm. Nidda Bad Neuenahr Schleiden Altenahr Oberstreu Flieden Lengfeld Elz Eichenzell Andernach Neuwied Runkel Weilburg Hellenthal Ortenberg Birstein Hungen Görgeshausen Diez Ober-Mörlen Hildburghause Oberleichtersbach MĂŒnnerstadt Villmar Adenau Mayen Ochtendung Bassenheim Steinau Montabaur SchlĂŒchtern Bad Nauheim Wehrheim Koblenz Limburg WeilmĂŒnster Kruft Bad Neustadt Bad Königshofen im Grabfeld Bad Bocklet Kellberg Rosbach Reichelshm. GrĂŒndau BĂŒdingen Lahnstein Horhausen Selters Bad Soden-SalmĂŒnster Bd. Homburg Friedberg Schöneck Schönborn NĂŒdlingen Rieth Oberbettingen Gering Greimersburg Geisig Katzenelnbogen Mudersh. Waldems Maßbach Thundorf Gelnhausen Kaisersesch Bad Kissingen Kelkheim Oberfell Boppard Stadtlauringen Neuberg Langenselbold Linsengericht Oberursel Bd.Vilbel Steinbach Allendorf Oberthulba Taunusstein Moselkern Oerlenbach Maintal Bruchköbel Hasselroth Eschb. Wartmannsroth Gillenfeld Hofheim i.Ufr. Simmern Wiesbaden Mainz-Kastel Erlensee Freigericht Westerngr. Flörsbachtal Hammelburg Ebenhausen MĂŒhlheim Bullay Eltville Mainz Niederwerrn GemĂŒnden Guldental Königsberg Hanau Großkrotzenb. Mömbris Kleinkahl RĂŒsselsheim Hofheim Schweinfurt Bingen am Rhein Offenbach Obertsh. Hainburg Alzenau Traben-Trarbach Hösbach Sailauf Lohr Eußenheim Bodenheim Trebur a. Taunus Werneck Sennfeld Neu-Isenburg Eben Rodgau Guldental Langenlonsheim Schwebheim Sinspelt Baunach Piesport Karlstadt Karlstein Seligenstadt Kahl Kleinostheim Rattels Dreieich Tiefenbach Rödermark Babenhsn. Ebelsbach Zornhm. Weiterstadt Darmstadt Morbach Mainhausen Stockstadt Memme BreitengĂŒĂŸbach Langen Haibach Argenthal Gau-Bischofsheim Leiwen Aschaffenburg Gr.-Gerau Idar-Oberstein Partenheim Marktheidenfeld Hallstadt Bessenbach Leidersbach Oberhaid Groß-Umstadt Sulzbach Bad Kreuznach Griesheim Egelsbach Mainaschaff Gau-Bickelheim Birkenfeld Bamberg Zellingen Viereth-Trunstadt Burgwindheim Hasloch Heimbuchenthal Dieburg Ober-Ramst. Trier Otzberg Großostheim Erlen- Obernbg. Collenberg WĂŒ.-Estenfeld Wiesentheid Hirschaid Eberm Schloßböckelheim Kreuz-Werth. Pfungst. Alzey Fischbachtal Waldrach Adelsdorf Frensdorf bach Eschau WĂŒrzburg Zell Morschheim Höchst Konz Wertheim Reichelsh. Flomborn Laudenb. Seeh. Wörth Osthofen Jugenh. Stetten FĂŒrth Brombachtal Baumholder Röllbach Neunkirchen- Neubrunn WaldbrunnGiebelstadt WaldbĂŒttelbrunn Kitzingen Laudenbach Hallernd Pellingen Westhofen Lorsch Bensheim Ochsenfurt Saarburg Erbach Möhrendorf Irsch Umpf. Hardhm. Göllheim Worms BĂŒrstadt Ottersheim Kirchzell Großheubach Wolfstein Freisen Kirchheim Gaukönisghofen Neustadt/Aisch Herzogenaurach Weißeno Mörlenbach Weiskirchen MĂŒnchweiler WalldĂŒrn Tauberbischofsheim Aub Uffenheim Markt Erlbach Obrigh.-Heid. Beindersh. Lampertheim FĂŒrth Pfeffelbach Perl Hemsb. Heiligkreuzsteinach Miltenberg Eisenberg GrĂŒnstadt Viernheim Bad Cadolzburg St.Wendel Kollweiler Weilerbach Creglingen Hirschberg Bobenheim Zirndorf Eppelborn Windsheim Wilhermsdorf Fahrenbach Hettenleidelh. Birkenh. Lambsh. Frankenthal Weinheim Beckingen Schmelz Bad Mergentheim Marpingen Kottweiler Steinwenden Kaiserslautern Zwingenberg Buchen Ohrenbach Oberasbach Schriesheim Burgbernheim Bad DĂŒrkh. Lebach Quiersch. Maxd. Ludwigshafen Rehlingen-Siersb. Rothenburg Schiffweiler Schefflenz Queidersbach Mannheim Ladenburg Adelsheim Bexbach SchillingsfĂŒrst Heusweiler Hochspeyer Friedelsh. Gönnheim Lobbach Schrozberg Neunkchn. Heidelberg Ilvesh. Insingen Forst Neuhfn. Schifferstadt Waldmohr Stelzenberg Deidesh. Sulzb. Krautheim Wallhausen Saarlouis PĂŒttlingen Ingelfingen Herrieden Kammerstein Edingen Schwetzingen Wadgassen Spiesen-Elv. Homburg Kirkel Limburgerhof Haßloch BrĂŒhl Schopp BĂŒchenbach Obrigheim Wettringen Schwalbach Leimen Lobbach Ornbau Völklingen St. Ingbert Neustadt Nußloch KĂŒnzelsau Speyer Forchtenberg ZweibrĂŒcken Pirmasens SaarbrĂŒcken Walldorf Weyher Bechhofen Ge Wiesloch Crailsheim Reilingen Eschelbronn Kirrweiler Dellfeld Hauenstein Siebeldingen Hardthausen Feuchtwangen Wieseth Kleinblittersdorf WaghĂ€usel St.Leon-Rot Dielheim Gunzenhausen Offenau Walshausen Zeiskam Landau Schopfloch Rauenberg Angelbachtal Bretzfeld WassertrĂŒdingen Germersheim Bad Schönborn Leingarten Ellhofen Wittelshofen Niederschlettenbach Oestringen Pfedelbach Mönchsroth Linkenheim DinkelsbĂŒhl E Obersulm MĂŒnchweiler Ubstadt-Weiher SchwĂ€bisch Hall Eppingen Heilbronn Lehrensteinsfeld Herxheim Neupotz Bruchsal Stödtlen W Brackenheim Stutensee Oberderdingen Annweiler Öttingen Besigheim Murrhardt Weingarten Cleebronn Impflingen Kandel Walzbachtal Ilsfeld Sachsenheim Eggenstein Bretten Bietigheim-Bissingen Remchingen Knittlingen Wörth Karlsruhe Berg KĂ€mpfelbach Ludwigsburg Wemding Remseck Rheinstetten Illingen Weinst. Waldbronn Nördlingen Ispringen Vaihingen Schwieberdingen Essingen Langenaltheim Aalen Durmersheim Solnhofe Ettlingen Birkenfeld Ditzingen Stuttgart Burgstetten Remshalden Bietigheim Winterbach SchwĂ€bisch-GmĂŒnd Oberkochen Rutesheim Pforzheim Ederheim Gerlingen Göppingen Tiefenbronn Leonberg Rastatt Muggensturm Direktion / GeschĂ€ftsstelle (DVAG) Schönaich Filderst. Ostfild. Albershsn. Böhmenkirch Königsbronn Hildrizhausen Engelsbrand Holzgerlingen Eislingen Deizisau Waldenbuch Kuppenheim Gechingen Köngen Uhingen Heiningen Bad Überkingen Heidenheim Aichtal Deckenpfronn GĂ€rtringen Sindelfingen Rain Direktion / GeschĂ€ftsstelle (Allfinanz) Baden-Baden Wendlingen a. N. SĂŒĂŸen Schlaitdf. Achern Wildberg Jettingen Deggingen Hildrizhsn. Böblingen Kirchheim Weilheim Altensteig NĂŒrtingen Neuffen GĂ€ufelden Dettenhausen Altheim/Alb Eutingen im GĂ€u Ho Leinfelden HöchstĂ€dt Kuchen Ammerb. Pliezhsn. Westerheim Kehl Direktion / GeschĂ€ftsstelle (FVD) Mötzingen Rottenburg TĂŒbingen Neckartenzl. WillstĂ€tt HĂŒlben Laichingen Ottenhöfen Kirchentellinsf. Waldachtal Reutlingen Offenburg Hirrlingen Gomaringen Lauingen Wertingen Metzingen Emersacker Dettingen Freudenstadt Starzach Dornstadt Heroldstatt Schulungszentrum (DVAG) Bad Urach Pfullingen Adelsried Bodelshausen Mössingen Ulm Zusmarshausen Horb Rangendingen GĂŒnzburg Diedorf Hechingen Lahr Burgau Augsburg Mehrstetten Haigerloch Seelbach Grosselfingen Alpirsbach Steinach Merin Ettenheim Thannhausen Pfersee Vöhringen Krumbach Ringsheim Epfendorf Merch Königsbrunn Fischerbach Burladingen Bisingen Ursberg Herbolzheim Ehingen Haslach Pfronstetten Illertissen Buch Deisenhausen Albstadt Großaitingen Balingen Weisweil Dunningen Gammertingen Zimmern Kirchheim Whyl Villingendorf Dietingen Königsfeld Rottweil Straßberg Meßstetten Ertingen Simonswald St.Georgen Erolzheim Dauchingen RW-Göllsdorf Gutach Schwenningen Ochsenhausen Ihringen Furtwangen Villingen Sigmaringen Spaichingen Sexau Mengen Landsberg Mindelheim Breisach Umkirch Trossingen Bad Saulgau Krauchenwies Waldkirch Ebersbach-Musbach Buxheim Freiburg Finning Tuningen Eichstegen Memmingen Pfullendorf Hohentengen Emmingen-Liptingen Kirchzarten Bad Waldsee Ehrenkirchen Donaueschingen Pforzen BrĂ€unlingen Eschbach HĂŒfingen Engen Friedenweiler Kaufbeuren Stockach Ludwigshafen Owingen Heiligenberg Dottingen Lenzkirch Wilhelmsdorf Blumberg Fronreute Bonndorf Illmensee Bergatreute Sulzburg MĂŒhlhausen Frickingen Salem Leutkirch Dietmannsried Grafenhausen MĂŒllheim Singen Weingarten Marktoberdorf Horgenzell Radolfzell RielasingenEfringen-Kirchen Kempten Worblingen Klettgau Ravensburg Wangen Eimeldingen Waldshut-Tiengen Konstanz Meckenbeuren Meersburg Dogern Lörrach Weil am Rhein Friedrichshafen Bad SĂ€ckingen Basel Langenargen Rheinfelden Scheidegg Wolfhalden Sonthofen Baden Sieverstedt Schleswig Kappeln Frankfurt MĂŒlligen Solothurn Biel Schlieren Adliswil Zentrale Mauren / FL Buchs Lustenau Altach Rankweil Feldkirch Gals DĂŒdingen Fribourg Worblaufen Ostermundingen Luzern Thun Eyholz

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Zirkow Graal-MĂŒritz Ribnitz-Damgart. Bartenshagen Wendorf Rostock KĂŒhlungsborn Greifswald Grimmen Blankenhagen Bad SĂŒlze Lambrechtshagen Karlsburg GĂ€gelow Damm Groß LĂŒsewitz Demmin Jarmen Wismar Tessin Eggesin Wendorf Waren Neubrandenburg Goldberg Torgelow Demen Malchow Schwerin Mirow Pasewalk Parchim Stralendorf Löcknitz Pritzwalk Wittstock DomsĂŒhl Templin Perleberg Wittenberge Schwedt Schorfheide Gransee Zehdenick Britz Eberswalde Kyritz Neuruppin Osterburg del Wandlitz Oranienburg Werneuchen Hohen Neuendorf Strausberg Hennigsdf. Schildow Nauen Stendal Rathenow Kalbe Berlin Fredersdorf Milower Land Rehfelden Kleinmachnow Fahrland Frankfurt/Oder Neuenhagen Schöneiche Premnitz Stahnsdorf Calvoerde Teltow Zeuthen Gosen-Neu-Zittau Brandenburg Großbeeren Potsdam Diedersdorf Wildau MĂŒllrose asleben Kloster Blankenfelde-Mahlow Michendorf Königs Wusterhsn. FĂŒrstenwalde/ Spree Burg Weferlingen Lehnin Nuthetal Rangsdorf Beeskow Wellen Mittenwalde Ludwigsfelde Magdeburg Guben Nuthe-Urstromtal Straguth Schönebeck JĂŒterbog Rosslau Luth.Wittenberg Burg Barby alberstadt Zerbst Schönewalde Bernburg Quedlinburg Staßfurt Dessau Cottbus Kolkwitz Köthen GrĂ€fenhainichen Bad DĂŒben Könnern Herzberg Wolfen Finsterwalde Massen Ermsleben Bitterfeld Oppin Spremberg z Falkenberg Quenstedt Brehna Kleinmehlen Weißwasser Landsberg Delitzsch Eilenburg Bad Liebenwerda Eisleben Hoyerswerda Sangerhausen Seeg. Mansfelder Land Gohlis Kabelsketal Taucha Peickwitz Halle Leippe-Torno Zeithain Rachwitz Röblingen am See Bennewitz Riesa Quersa Oschatz Teutschenthal Merseburg sen Leipzig Borsdorf Großenhain Doberschau Artern KönigsbrĂŒck Haselbachtal Grimma Diesbar-Seußlitz Bautzen Radibor Görlitz Leuna Laucha Bad DĂŒrrenberg n Diera-Zehren Großharthau Coswig Radebeul Ottend.-Okrilla Bad Bibra Schönbach Weißenfels Meissen Naumburg Neukirch Löbau Taubenheim Elsteraue Döbeln Gorbitz Kretzschau Dresden Oderwitz Klipphausen Kitzscher Lunzenau Wormstedt Eisenberg Zeitz Heidenau Neustadt Kurort-Hartha Meuselwitz Kesselsdorf Zittau Weimar Freital Apolda Pirna MĂŒhlau Gohrisch Frankenberg Wetterzeube Erfurt BurgstĂ€dt Bahratal Hermsdorf Waldenburg Freiberg Jena Hartmannsdorf Ronneburg Hetschburg Gera Schmiedeberg Bobeck Glauchau Crimmitschau Bad Berka Magdala GrĂŒna Hermsdorf / Erzgebirge Chemnitz Brand-Erbisdorf Hohenstein-Ernstthal rnstadt MĂŒnchen Blankenhain Neustadt Jahnsdorf St.Egidien Lengefeld Pössneck Stadtilm Saalfeld Hohenleuben Zwickau Mittelbach Gornau Zschopau enau Drebach MĂŒlsen Oberlungwitz Greiz Stollberg Zwönitz Zeulenroda-Triebes Rudolstadt Miesitz Schlema Aue Pöhl Bernsbach Königsee Steinberg Wernburg LĂ¶ĂŸnitz Mehltheuer Plauen Neuhaus Auerbach en BrĂŒnn GrĂ€fenthal MechelgrĂŒn Lichte Lehesten Coburg Weißenbrunn Lichtenfels Thurnau sfeld Stadelhofen dorf elsd. Hollfeld Bayreuth Scheßlitz Speichersdorf Unterleinleiter mannst. Forchheim Wiesenthau Erlangen dorf Pegnitz Diepoltsdorf ohe Schnaittach Lauf Vilseck Simmelsdorf Neunkirchen NĂŒrnberg Sulzbach-Rosenberg Winkelhaid Altdorf Amberg Burgthann Berg PostbauerRoth Heng KĂŒmmersbruck Neumarkt Ebermannsdorf Pyrbaum eorgensgmĂŒnd Rieden Velburg Freystadt Burglengenfeld MĂŒhlhausen llingen Dietfurt Weißenburg Deuerling EichstĂ€tt Wettstetten Riedenburg Kipfenberg Hepberg en Eitensheim Gaimersheim Ingolstadt Königsmoos Manching Mainburg Brunnen Rohrenfels Volkenschwand Nandlstadt Sonneberg Hof MĂŒnchberg Oberkotzau Kronach Schwarzenbach Kulmbach Kirchenlamitz Goldkronach Thurnau Weiden Pfreimd Schwarzenfeld Schwandorf Teublitz Regenstauf Roding Zell Wiesenfelden Viechtach Sankt Englmar Ruhmannsfelden Straubing Regen FĂŒrstenstein Neukirchen vorm Wald Lindberg Frauenau Cham Winklarn Tegernheim Regensburg Neutraubling Aufhausen Leiblfing lzheim Ergolding Adlkofen Landshut Moosburg an der Isar g ng hing Kissing Ried Allershausen Kranzberg Markt Indersdorf Massenhausen Odelzhausen Garching Hebertshausen Unterföhring Olching FĂŒrstenfeldbruck Gauting Starnberg Platting Pilsting Oberhöcking Simbach Mamming Aicha vorm Wald Salzweg Aldersbach Aidenbach Thiersbach Neuburg Ruhstorf Pfarrkirchen Pocking Simbach BĂŒchlberg Hutthurm Thyrnau Diersbach Zwentendorf an der Donau Großengersdorf Strasshof Regelsbrunn Mönchhof Erding Moosinning Neuching Eggenfelden Oberbergkirchen Isen Hohenlinden Pleiskirchen Waldkraiburg Winhöring Marktl Altheim Braunau Unterweitersdorf Pyhra Zeillern Allhartsberg Wien MĂŒnchen Haar Ebersberg MĂŒhldorf Burghausen Grasbrunn Glonn Herrsching Weilheim Penzberg PĂ€hl Tegernsee Schechen Großkarolinenfeld Rimsting Prien Kolbermoor Bernau Bad Feilnbach Obing Ostermiething St. Pantaleon Berndorf Oberndorf Salzburg Freilassing FĂŒrstenbrunn Anger Pamhagen/Pannonia Miesbach-Parsberg Flintsbach Grödig Puch bei Hallein Oberalm Peiting Peißenberg Seehausen Farchant Garmisch-Partenkirchen Mittenwald Berchtesgaden Oberndorf Reith KitzbĂŒhel St.Johann Trofaiach Saalfelden Goldegg Ranten Graz Schwaz Niedernsill Bad Radkersburg Mieming Innsbruck Wattens Völs Tulfes St. Jodok Villach Klagenfurt

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Deutsche Vermögensberatung Markt und Rahmenbedingungen Insbesondere in der ersten HĂ€lfte des Jahres 2012 war unsere GeschĂ€ftstĂ€tigkeit spĂŒrbar durch negative Ă€ußere EinflĂŒsse geprĂ€gt: Die Politik tat alles dafĂŒr, die in Schieflage geratenen LĂ€nder der EuropĂ€ischen Union zu stabilisieren, konnte damit aber zunĂ€chst nur wenig zur Beruhigung der MĂ€rkte und der BĂŒrger beitragen. Das damit verbundene, sehr niedrige Zinsniveau erschwerte Anlageentscheidungen und zwang auch die Lebensversicherer in Deutschland dazu, den Garantiezins und die Überschussbeteiligungen zu reduzieren. Und zudem war unsere BeratungskapazitĂ€t teils erheblich gebunden durch eine Vielzahl von Serviceterminen, die aufgrund von Beitragssteigerungen in der Privaten Krankenversicherung und aufgrund der Fragen unserer Kunden zur weiteren Entwicklung der durch uns vermittelten Anteile an offenen Immobilienfonds notwendig geworden waren. Im Verlauf des zweiten Halbjahres zeichnete sich eine gewisse Beruhigung in der Politik ab, was die Rettungsmaßnahmen fĂŒr ausgewĂ€hlte EurolĂ€nder und die damit verbundene StabilitĂ€t der europĂ€ischen WĂ€hrung anging. DarĂŒber hinaus boten sich uns insbesondere im letzten Quartal des Jahres 2012 eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Beratung unserer Kunden im Zusammenhang mit der Umstellung der Tarife in der Versicherungswirtschaft auf geschlechtsunabhĂ€ngige Kalkulationsgrundlagen. GeschĂ€ftsergebnisse im Überblick Insbesondere mit Blick auf die extrem große Zahl von Beratungsterminen im zweiten Halbjahr 2012 ist es uns gelungen, den im ersten Halbjahr zunĂ€chst zurĂŒckhaltenden GeschĂ€ftsverlauf bezogen auf das Gesamtjahr sehr erfreulich und erfolgreich zu gestalten. Selbst in der Lebensversicherung, die sich aufgrund der zum 1. Januar 2012 notwendig gewordenen Absenkung des Garantiezinses auf 1,75 Prozent einer permanenten Negativpresse ausgesetzt sah, konnten wir unsere BestĂ€nde ausbauen. Gleiches gilt fĂŒr alle anderen

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Segmente unserer GeschĂ€ftstĂ€tigkeit, das Bausparen, die Baufinanzierung, den Versicherungsbereich insgesamt und das InvestmentgeschĂ€ft. um 2 Prozent, die Milliarden-Grenze erneut deutlich ĂŒberschritten und eine neue Rekordmarke erzielt. Die Lebensversicherung (laufender Jahresbeitrag) hat dazu mit einem Prozent Zuwachs Trotz umfangreicher Investitionen beigetragen. In der Schaden-/Unfallverin unsere Vertriebsorganisation blieb sicherung konnten wir das NeugeschĂ€ft auch der Ertrag nicht hinter der Entwick- um 88,9 Prozent steigern, wobei darin lung der Umsatzerlöse zurĂŒck. So konn- EinmalbeitrĂ€ge aus einem ganz neuen ten wir alle ErgebnisgrĂ¶ĂŸen deutlich BĂŒndelprodukt (P.U.R.) enthalten sind. steigern und den höchsten JahresĂŒberschuss in unserer UnternehmensgeAuf hohem Niveau liegen weiterhin schichte erzielen. Auch das Eigenkapital unsere Anteile am NeugeschĂ€ft unserer erreicht so einen neuen Höchststand. Partnergesellschaften, Garant dafĂŒr, dass wir dort Gehör finden und zum Umsatzerlöse Wohle unserer Kunden Einfluss auf ProMit 1.185,8 Millionen Euro Umsatzerlö- dukte und Serviceprozesse nehmen könsen, einer Steigerung gegenĂŒber dem nen. So betrĂ€gt im GeschĂ€ftsjahr 2012 Vorjahr um 6,7 Prozent, erzielten wir im unser Anteil am NeugeschĂ€ft der Jahr 2012 das bislang zweitbeste AachenMĂŒnchener Versicherung 98 ProErgebnis unserer Unternehmensgezent, im Bereich der Lebensversicherung schichte. Dies zeigt, dass wir – auch in 97 Prozent. Bei der Central Krankenverschwierigem Marktumfeld – mit unserer sicherung AG erreichten wir einen Anteil Beratungskonzeption hervorragend am NeugeschĂ€ft in Höhe von 68 Propositioniert und in der Lage sind, sich zent, bei der AdvoCard Rechtsschutzverergebende Chancen am Markt, wie sicherung AG in Höhe von 89 Prozent. die Umstellung auf Unisex-Tarife, schnell An unseren Partner DWS Investment und sehr erfolgreich zu nutzen. vermittelten wir im Konzern ein FondsEntsprechend konnten wir im Berichtsvolumen (Neuanlage) von 1,7 Mrd. jahr unsere Position als Nummer 1 der Euro. Dies sind 90 Prozent an unserem eigenstĂ€ndigen Finanzvertriebe in gesamten Investment-NeugeschĂ€ft in Deutschland weiter ausbauen. Zu dieHöhe von 1,9 Milliarden Euro. sem erfreulichen Ergebnis haben unsere Tochtergesellschaften Allfinanz DeutGerade in Zeiten der Verunsicherung sche Vermögensberatung, FVD Deutsche findet ein Produkt seit Jahren besondeVermögensberatung sowie die Deutsche res Interesse: Das Bausparen. Hiervon Vermögensberatung Österreich konnten wir erneut profitieren und und die Schweizer Vermögensberatung auch im Jahr 2012 im Bausparneugeerfreulich beigetragen. schĂ€ft unter Einbeziehung der Ergebnisse unserer inlĂ€ndischen TochtergesellNeugeschĂ€ft schaften wieder die Marke von 2 MilliarIm VersicherungsgeschĂ€ft haben wir den Euro eingelöster Bausparsumme mit 1.220,4 Millionen Euro Neubeitrag, erreichen. ein Zuwachs gegenĂŒber dem Vorjahr Im Bereich der Baufinanzierungen verzeichneten wir mit 2,3 Milliarden Euro Finanzierungsvolumen ebenfalls ein sehr gutes Vermittlungsergebnis, das 7,7 Prozent ĂŒber dem des Vorjahres lag. Konzernlagebericht

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Bestandsentwicklung Unser besonderes Augenmerk gilt der Betreuung des Kunden- und Vertragsbestands. Denn Teil unseres Leistungsversprechens gegenĂŒber unseren inzwischen 6 Millionen Kunden ist es, diesen dauerhaft und lebensbegleitend als kompetenter Ratgeber zur Seite zu stehen. Ausdruck des Erfolgs dieser BemĂŒhungen ist in erster Linie die Steigerung des Gesamtbestands in der Unternehmensgruppe auf 175,4 Milliarden Euro, ein Plus in Höhe von 2,4 Prozent. Dieser Wert ergibt sich aus der Vertragssumme in den Sparten Lebensversicherung, Bausparen, Baudarlehen, Investmentanlagen und unter BerĂŒcksichtigung der BeitrĂ€ge in den sonstigen Versicherungssparten. Das PrĂ€mienaufkommen des von uns im Konzern betreuten Versicherungsbestands (gebuchte BeitrĂ€ge) erreichte im Jahr 2012 erstmals 7 Milliarden Euro, eine Steigerung gegenĂŒber dem Vorjahr um 10 Prozent. Infolge der erfreulichen NeugeschĂ€ftsentwicklung der letzten Jahre konnten wir unseren Bausparbestand bei der Badenia Deutsche Bausparkasse AG im Jahr 2012 auf nunmehr 21,5 Milliarden Euro Bausparsumme (+ 2,5 Prozent) weiter ausbauen. Im Investmentbereich verwalteten unsere Partnergesellschaften zum 31. Dezember 2012 ein von uns vermitteltes Fondsvolumen in Höhe von 16 Milliarden Euro, ein Zuwachs gegen- ĂŒber dem Vorjahr in Höhe von 8,1 Prozent. Das Depotvolumen bei unserem Premium-Partner Deutsche Bank konnte unsere Unternehmensgruppe im Vergleich zum Vorjahr um 12,4 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro steigern. In der Baufinanzierung hat sich der an unsere inlĂ€ndischen Bankpartner vermittelte Bestand im Jahr 2012 um 114 Millionen Euro auf nunmehr 13,3 Milliarden Euro erhöht. Auch hier profitiert zunehmend unser „PremiumPartner“ Deutsche Bank, fĂŒr die wir inzwischen einen Darlehensbestand mit einem Volumen in Höhe von 4,3 Milliarden Euro (valutierendes Restkapital) betreuen. Vertriebsorganisation Die Deutsche Vermögensberatung ist der MarktfĂŒhrer der eigenstĂ€ndigen Finanzvertriebe in Deutschland. So sind wir auch die erste Adresse fĂŒr jeden, der sich fĂŒr den Beruf des Vermögensberaters interessiert. Dies entspricht der Grundintention unseres GeschĂ€ftsmodells als Betreuungsgesellschaft fĂŒr selbststĂ€ndige Vermögensberater und unserem Ziel, unsere Vertriebsorganisation kontinuierlich auszubauen. Insgesamt konnten wir so zum 31. Dezember 2012 unsere Vertriebsorganisation in der Unternehmensgruppe mit insgesamt 36.986 haupt- und nebenberuflich tĂ€tigen Vermögensberaterinnen und Vermögensberatern in 3.431 Direktionen und GeschĂ€ftsstellen stabil halten, mit Blick auf den Markt ein sehr guter Erfolg. Wir sind zuversichtlich, dass mit den eingeleiteten Maßnahmen zur Förderung der Vertriebsorganisation gute Voraussetzungen fĂŒr zukĂŒnftiges Wachstum gelegt sind. Vorsorgeaufwendungen fĂŒr den Außendienst und Ausbildungsinvestitionen Die konzernweit im GeschĂ€ftsjahr 2012 fĂŒr die Alters- und Hinterbliebenenvorsorge unserer Vermögensberater aufgewendeten 22,1 Millionen Euro (Vorjahr 18,1 Millionen Euro) sind Ausdruck der StĂ€rke unserer beruflichen Familiengemeinschaft. Die Versiche-

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rungssumme aller in diesem Zusammen- JahresĂŒberschuss hang abgedeckten Risiken betrĂ€gt Auch im abgelaufenen GeschĂ€ftsjahr 2 Milliarden Euro. haben sich die Ergebnisse der DVAG-Gruppe weiter positiv entwickelt. Im Rahmen unseres vorbildlichen Der KonzernjahresĂŒberschuss liegt mit Ausbildungssystems im In- und Ausland 184,9 Millionen Euro um 8,1 Prozent haben wir im Jahr 2012 konzernweit ĂŒber dem Vorjahr (171,1 Millionen Euro) den Aufwand fĂŒr Aus- und Weiterund ist damit ein neuer Rekordwert in bildung unserer Vermögensberater von der Unternehmensgeschichte. 55,7 Millionen Euro im Jahr 2011 auf jetzt 70 Millionen deutlich erhöht. Ertrags- und Finanzlage des Konzerns Das Eigenkapital Die DVAG-Gruppe hat im GeschĂ€ftsjahr Im GeschĂ€ftsjahr 2012 hat sich die 2012 ihre fĂŒhrende Marktposition hervorragende Eigenkapitalausstattung wiederum eindrucksvoll bestĂ€tigt. Mit des Konzerns nochmals deutlich verbes- 1.185,8 Millionen Euro hat unsere sert. Zum 31. Dezember 2012 betrĂ€gt Unternehmensgruppe die Umsatzerlöse das Eigenkapital 649,2 Millionen Euro gegenĂŒber dem Vorjahr (1.111,1 Milliound liegt damit um 7,4 Prozent ĂŒber nen Euro) um 6,7 Prozent gesteigert. dem Vorjahr (604,3 Millionen Euro). Die weit ĂŒber dem Marktdurchschnitt Das im Wesentlichen durch die deutliegende bilanzielle Eigenkapitalquote schen Tochtergesellschaften vermittelte erreicht nunmehr 57,0 Prozent (Vorjahr NeugeschĂ€ft verteilt sich auf die 55,8 Prozent). Bereiche Lebens- und Rentenversicherungen, Krankenversicherungen, sonstiDie Eigenkapitalbasis der Unternehge Versicherungen, Investmentfonds, mensgruppe ist eine solide Grundlage Bausparen und Bankprodukte. fĂŒr das weitere dauerhafte Wachstum unserer Vertriebsorganisation im Inland Das gegenĂŒber dem Vorjahr um und im Ausland. 4,2 Prozent gestiegene Ergebnis der gewöhnlichen GeschĂ€ftstĂ€tigkeit von 275,9 Millionen Euro (Vorjahr 264,7 Millionen Euro) wird wesentlich durch die positive Entwicklung der Muttergesellschaft geprĂ€gt und zeigt die nach wie vor ungebrochene ErtragsstĂ€rke der Unternehmensgruppe. Der Finanzmittelfonds des DVAGKonzerns (im Wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten) betrĂ€gt zum Ende des abgelaufenen GeschĂ€ftsjahres 442,3 Millionen Euro (Vorjahr 395,9 Millionen Euro). Unter Einbeziehung der Wertpapiere des Umlaufvermögens, fast ausschließlich festverzinsliche Wertpapiere und Investmentfonds, erhöhten sich die liquiden Mittel des Konzerns nochmals leicht um 0,1 Millionen Euro auf nunmehr 834,4 Millionen Euro. VorgĂ€nge von besonderer Bedeutung nach Ende des GeschĂ€ftsjahres waren nicht zu verzeichnen. Konzernlagebericht

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Ausblick auf das nĂ€chste GeschĂ€ftsjahr: Die Erwartungen fĂŒr 2013 Die ersten Monate des Jahres 2013 stimmen uns zuversichtlich, und dies spiegelt sich auch in einem in den ersten Wochen des Jahres ĂŒber dem Vorjahr liegenden NeugeschĂ€ft wider. Es ist zwar davon auszugehen, dass sich auch im Jahr 2013 die Niedrigzinsphase mit ihren negativen Auswirkungen fĂŒr Geldanlage und private Vorsorge fortsetzen wird. Zu berĂŒcksichtigen ist zudem, dass die Umstellung auf Unisex-Tarife und das damit im letzten Quartal des Jahres 2012 verbundene NeugeschĂ€ft ein Einmaleffekt waren. Dennoch gibt es Entwicklungen und Rahmenbedingungen, die Anlass fĂŒr eine positive Bewertung des GeschĂ€ftsverlaufs im Jahr 2013 geben: Das niedrige Zinsniveau bietet – wie auch schon im Jahr 2012 – durchaus auch Chancen, die wir konsequent nutzen, zum Beispiel im Bereich der Beratung rund um den Immobilienerwerb (Bausparen und Baufinanzierung). Die Umstellung auf Unisex-Tarife hat auch Gewinner, die jetzt im neuen Jahr die Chancen der neuen Tarife nutzen wollen. Beispielhaft sei die private Rentenversicherung fĂŒr Frauen genannt, die vor der Umstellung aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung höhere BeitrĂ€ge als MĂ€nner zahlen mussten. Beginnend mit dem Jahr 2013 haben die BĂŒrger in Deutschland die Möglichkeit, staatlich gefördert fĂŒr das Pflegerisiko vorzusorgen. In Anlehnung an die Riester-Rente werden den entsprechenden VertrĂ€gen staatliche Zulagen von bis zu 60 Euro im Jahr gutgeschrieben, was zu entsprechenden Leistungsverbesserungen fĂŒhrt. Das Produkt ist kleinvolumig und aufgrund der strengen gesetzlichen Anforderungen aus Sicht vieler privater Krankenversicherer unrentabel und wird deshalb von diesen nicht angeboten. Im Rahmen unserer KundengesprĂ€che spielt jedoch das Thema Pflegeabsicherung eine immer grĂ¶ĂŸere Rolle. Es ist deshalb sehr erfreulich, dass unser Partner Central Krankenversicherung zu den ersten und bislang wenigen Versicherern am Markt gehört, die ein passendes Angebot entwickelt und uns dieses an die Hand gegeben haben.

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AnlĂ€sslich eines Vermögensberatertags am 5. Februar 2013 mit annĂ€hernd 7.000 Teilnehmern konnten wir unseren Vermögensberatern erneut Produktinnovationen zur VerfĂŒgung stellen, von denen unsere Kunden und damit auch wir profitieren werden. Besonders interessant ist eine ganz neue, gemeinsam mit unserem Partner AachenMĂŒnchener Versicherungen entwickelte Produktlinie fĂŒr junge Kunden bis 27 Jahre, von der wir uns wichtige Impulse versprechen. Zudem hat die Badenia Deutsche Bausparkasse auf die ungebrochene Nachfrage nach Immobilien nochmals reagiert und die Konditionen fĂŒr Bauspardarlehen weiter verbessert. Erkennbare Risiken Als primĂ€r in Deutschland agierende Unternehmensgruppe sind wir in erster Linie den allgemeinen Marktrisiken der Allfinanzbranche ausgesetzt. Die aktuelle Marktsituation gibt Anlass zu der EinschĂ€tzung, dass die weiter gute konjunkturelle Lage in Deutschland unsere GeschĂ€ftstĂ€tigkeit fördern wird. Auch der Blick auf Mitbewerber stimmt uns eher zuversichtlich. Unser Ziel ist deshalb, wie in den vorangegangenen Jahren besser als unsere Mitbewerber abzuschneiden und so unsere Position als MarktfĂŒhrer weiter auszubauen. zu beobachten, auch wenn sie den Vermögensberater von ihrem jetzigen Regelungsgehalt nicht betreffen. Zur Minderung des allgemeinen Unternehmerrisikos trĂ€gt bei, dass der wirtschaftliche Erfolg unseres Unternehmens nicht allein von der Deutschen Vermögensberatung abhĂ€ngt, sondern zusĂ€tzlich von unseren Tochtergesellschaften Allfinanz Deutsche Vermögensberatung und FVD Gesellschaft fĂŒr Finanzplanung und Vermögensberatung Deutschland mbH sowie von unseren Auslandstöchtern in Österreich und in der Schweiz mitgetragen wird. Diese Unternehmen entwickeln sich weiter erfreulich und tragen nennenswert zu den guten Ergebnissen des Konzerns bei. Dem mit unserem GeschĂ€ft verbundenen Unternehmerrisiko aus der Haftung fĂŒr noch nicht verdiente und bereits ausgezahlte Provisionen begegnen wir systematisch mit entsprechenden Haftungsregelungen in den VertrĂ€gen mit unseren Vermögensberatern, mit Überwachung des eingereichten GeschĂ€fts und mit einer umfĂ€nglichen, weit ĂŒber dem Durchschnitt des Markts liegenden Eigenkapitalquote. Schon immer legen wir grĂ¶ĂŸten Wert auf eine fundierte Aus- und Weiterbildung unserer Vermögensberater. Dies macht sie naturgemĂ€ĂŸ interessant fĂŒr andere Finanzvertriebe, die angesichts rĂŒcklĂ€ufiger Entwicklung der eigenen Organisation zunehmend versuchen, unsere hochqualifizierten Berater abzuwerben. Wir begegnen diesem Risiko ĂŒber attraktive VergĂŒtungsformen und vielfĂ€ltigste, auch soziale Sonderleistungen, mit denen wir unsere Partner an uns binden. Eine besondere Rolle spielt hierbei auch, dass wir uns mit unseren Vermögensberatern und deren Familien als Berufsgemeinschaft mit familiĂ€ren Werten verstehen. Ungebrochen ist die Diskussion um die VergĂŒtungssysteme in der FinanzwirtDen Vermögensberatertag haben wir schaft. So wurde 2012 von der EuropĂ€iauch fĂŒr die Bekanntgabe eines Wettschen Kommission ein neuer Richtlinienbewerbs genutzt, bei dem rund 3.500 entwurf zur Versicherungsvermittlung Gewinner gemeinsam mit ihren Lebens- IMD2 (Insurance Mediation Directive 2) partnern die Möglichkeit erhalten, an veröffentlicht, der neben der Offenleeiner Feier anlĂ€sslich der bevorstehengung sĂ€mtlicher VertriebsvergĂŒtungen den Vollendung des vierten Jahrzehnts faktisch auch ein Provisionsverbot des Bestehens unseres Unternehmens fĂŒr unabhĂ€ngig beratende Vermittler auf Malta teilzunehmen – verbunden vorsieht. Es wird daher diskutiert, ob mit einer einwöchigen Reise auf einem dies in Deutschland zu einem generellen von vier AIDA-Schiffen. Wir versprechen Provisionsannahmeverbot fĂŒr Versicheuns hiervon fĂŒr die Jahre 2013 und rungsmakler fĂŒhren wĂŒrde. Die hinter 2014 signifikante Impulse fĂŒr die Neueinem solchen Verbot stehende Argukunden- und Mitarbeitergewinnung. mentation ist, dass unabhĂ€ngige Vermittler, in Deutschland insbesondere Die seit 1. Januar 2013 geltenden Makler, sich am Markt als Sachwalter gesetzlichen Regeln fĂŒr die Vermittlung des Kunden positionieren und deswegen von Anlageprodukten (§ 34f Gewerbeauch von diesen direkt nur durch ein ordnung) stellen zwar auch an uns hohe Honorar vergĂŒtet werden sollen. Die VerAnforderungen, insbesondere mit Blick mögensberater wĂ€ren – da gebundene auf die Nachqualifizierung der betroffe- Versicherungsvermittler – hiervon nicht nen Vermögensberater. Dennoch sehen betroffen. Auch bei der Evaluierung wir in den Regelungen fĂŒr uns einen der Finanzmarktrichtlinie durch den Eugroßen Vorteil, da sich in diesem ropĂ€ischen Gesetzgeber (Markets in Segment der Markt bereinigen wird. Wir Financial Instruments Directive – MiFID sind hier bestens vorbereitet und bieten 2) wurde im EuropĂ€ischen Parlament ein den betroffenen Vermögensberatern Antrag aus dessen Mitte diskutiert, der neben einem passenden Ausbildungsan- in der VergĂŒtungspolitik ausschließlich gebot weitreichende auch finanzielle eine Honorarberatung vorsah. Dieser UnterstĂŒtzung beim Nachweis der erfor- Vorschlag wurde am Ende abgelehnt. derlichen Vermögensschaden-HaftDas weitere Schicksal der MiFID 2 in pflichtversicherung, dem jĂ€hrlich vorzu- BrĂŒssel bleibt abzuwarten. Der deutsche legenden WirtschaftsprĂŒfertestat und Gesetzgeber hat mit seinem Gesetzesbei der ErfĂŒllung der deutlich ausgewei- entwurf zum Honoraranlageberatungsteten Pflichten zur Dokumentation gesetz jedoch die PluralitĂ€t der VergĂŒder BeratungsgesprĂ€che. tungssysteme bestĂ€tigt. Die noch im Entwurfsstadium befindlichen o. g. EuropĂ€ischen Richtlinien sind weiterhin

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Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft Konzernbilanz zum 31. Dezember 2012 Aktiva 31.12.2012 in Euro 31.12.2011 in Euro A. Anlagevermögen I. Immaterielle VermögensgegenstĂ€nde entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Ă€hnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten II. Sachanlagen 1. GrundstĂŒcke, grundstĂŒcksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden GrundstĂŒcken 2. technische Anlagen und Maschinen 3. andere Anlagen, Betriebs- und GeschĂ€ftsausstattung 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Beteiligungen 3. Wertpapiere des Anlagevermögens B. Umlaufvermögen I. VorrĂ€te 1. fertige Erzeugnisse und Waren 2. geleistete Anzahlungen II. Forderungen und sonstige VermögensgegenstĂ€nde 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen – davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 7.343.030,31 Euro (Vorjahr 7.541.290,76 Euro) 3.091.908,27 2.842.271,24 96.579.094,93 867.196,84 16.564.104,65 6.981.611,06 57.113.962,77 870.434,41 8.668.025,77 43.957.668,49 1.027.500,00 4.954.768,77 60.932,40 5.027.500,00 5.090.754,47 60.932,40 2.447.176,47 0,00 2.419.885,43 489,02 126.803.816,95 91.332.565,13 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen – davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) 0,00 3.666,75 3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein BeteiligungsverhĂ€ltnis besteht – davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) 224.587,73 502.084,32 4. sonstige VermögensgegenstĂ€nde – davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 7.486.839,20 Euro (Vorjahr 8.993.674,30 Euro) 43.269.386,79 30.589.915,49 III. Wertpapiere sonstige Wertpapiere IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 392.134.892,60 442.299.973,76 438.338.829,02 395.942.755,77 C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.089.532,45 1.138.396.483,67 936.429,25 1.083.698.169,73

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Konzernabschluss Passiva 31.12.2012 in Euro 31.12.2011 in Euro A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital II. Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital aus Vorjahren III. KonzernjahresĂŒberschuss B. RĂŒckstellungen 1. RĂŒckstellungen fĂŒr Pensionen und Ă€hnliche VerpïŹ‚ichtungen 2. SteuerrĂŒckstellungen 3. sonstige RĂŒckstellungen C. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten gegenĂŒber Kreditinstituten – davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0,00 Euro (Vorjahr 378,85 Euro) 150.000.000,00 314.271.920,28 184.937.885,99 150.000.000,00 283.199.794,89 171.138.996,10 32.271.397,00 19.430.905,00 250.769.293,83 29.123.552,00 25.112.903,71 252.317.001,53 0,00 378,85 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen – davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 65.548.897,30 Euro (Vorjahr 47.491.716,28 Euro) 171.350.816,42 163.109.004,01 3. Verbindlichkeiten gegenĂŒber verbundenen Unternehmen – davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 207,59 Euro (Vorjahr 577.302,33 Euro) 207,59 577.302,33 4. Verbindlichkeiten gegenĂŒber Unternehmen, mit denen ein BeteiligungsverhĂ€ltnis besteht – davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 459.863,84 Euro (Vorjahr 780.396,81 Euro) 459.863,84 780.396,81 5. sonstige Verbindlichkeiten – davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 13.690.151,11 Euro (Vorjahr 6.249.441,03 Euro) – davon aus Steuern: 7.476.329,22 Euro (Vorjahr 3.108.120,70 Euro) – davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 55.034,85 Euro (Vorjahr 32.272,33 Euro) 13.690.151,11 6.900.416,27 D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.214.042,61 1.138.396.483,67 1.438.423,23 1.083.698.169,73 E. HaftungsverhĂ€ltnisse Verbindlichkeiten aus BĂŒrgschaften – davon gegenĂŒber verbundenen Unternehmen: 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) 13.332.650,35 6.698.018,55

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Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung fĂŒr die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 2012 in Euro 1. 2. 3. 4. Umsatzerlöse Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen sonstige betriebliche ErtrĂ€ge Personalaufwand a) Löhne und GehĂ€lter b) soziale Abgaben und Aufwendungen fĂŒr Altersversorgung und UnterstĂŒtzung – davon fĂŒr Altersversorgung: 2.118.946,75 Euro (Vorjahr 1.061.600,30 Euro) 2011 in Euro 1.111.130.426,76 –10.364,00 34.136.809,82 34.504.039,84 2.127.553,61 1.185.766.373,85 3.406,00 35.055.157,76 38.099.891,92 3.266.520,81 5. 6. 7. 8. 9. 10. Abschreibungen auf immaterielle VermögensgegenstĂ€nde des Anlagevermögens und Sachanlagen Aufwendungen fĂŒr Beratung und Vermittlung sonstige betriebliche Aufwendungen ErtrĂ€ge aus Beteiligungen ErtrĂ€ge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens sonstige Zinsen und Ă€hnliche ErtrĂ€ge – davon aus der Abzinsung von RĂŒckstellungen: 0,00 Euro (Vorjahr 3.000,00 Euro) 8.709.223,06 857.737.699,38 46.525.493,67 697.174,87 80.568,00 11.284.904,61 6.151.163,63 804.513.001,16 44.294.701,12 1.026.610,60 373.179,50 13.290.585,52 11. 12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens Zinsen und Ă€hnliche Aufwendungen – davon aus der Abzinsung von RĂŒckstellungen: 2.555.521,24 Euro (Vorjahr 2.746.765,09 Euro) 126.274,62 2.555.559,99 923.018,97 2.757.831,55 13. 14. 15. 16. Ergebnis der gewöhnlichen GeschĂ€ftstĂ€tigkeit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sonstige Steuern KonzernjahresĂŒberschuss 275.866.921,64 90.551.482,12 377.553,53 184.937.885,99 264.675.938,32 93.217.510,64 319.431,58 171.138.996,10

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Aufstellung des Anteilsbesitzes Konzernanhang Name, Sitz Konsolidierte Unternehmen Allgemeine Vermögensberatung Gesellschaft fĂŒr Vermögensanlagen mit beschrĂ€nkter Haftung, Frankfurt am Main „Der Vermögensberater“ Verlags- und Servicegesellschaft mbH, Frankfurt am Main Deutsche Vermögensberatung Bank Aktiengesellschaft, Wien/Österreich SVAG Schweizer Vermögensberatung Aktiengesellschaft, Adliswil/Schweiz Nationwide Investment Inc., Phoenix/USA Allfinanz Deutsche Vermögensberatung AG, Frankfurt am Main FVD Gesellschaft fĂŒr Finanzplanung und Vermögensberatung Deutschland mbH, Frankfurt am Main TURISVILAS-INVESTIMENTOS S.A., Alporchinhos/Portugal Alisol – Investimentos Imobiliarios e Turisticos, S.A., Alporchinhos/Portugal Congresszentrum Marburg GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main Eigenkapital Anteil des Kapitals in Prozent Ergebnis des letzten GeschĂ€ftsjahres 851 (TEuro) 31 (TEuro) 4.690 (TEuro) 21.825 (TEuro) 866 (TCHF) 5.130 (TUSD) 67.728 (TEuro) 9.992 (TEuro) 3.687 (TEuro) 10.248 (TEuro) 5.000 (TEuro) 52 (TEuro) 3.277 (TEuro) ./. 3.995 (TCHF) 8 (TUSD) 39.528 (TEuro) 1.963 (TEuro) ./. 856 (TEuro) 495 (TEuro) 50 (TEuro) 100 100 100 50 100 Indirekt ĂŒber die TURISVILAS-INVESTIMENTOS S.A. gehaltene Anteile: Alisol – Investimentos Imobiliarios e Turisticos, S.A., Alporchinhos/Portugal Nichtkonsolidierte Unternehmen: DVAG Finanzmanagement GmbH, Frankfurt am Main 1.023 (TEuro) 100 0 (TEuro) 10.248 (TEuro) 50 495 (TEuro) Unternehmen, mit denen ein BeteiligungsverhĂ€ltnis von mindestens 20 Prozent besteht: ATLAS Dienstleistungen fĂŒr Vermögensberatung GmbH, Frankfurt am Main 7.258 (TEuro) 26 2.502 (TEuro)

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Maßgebende Rechnungslegungsvorschriften Die Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG stellt den Konzernabschluss fĂŒr den kleinsten Kreis der Unternehmen nach den handels- und aktienrechtlichen Vorschriften im Sinne des § 290 Abs. 1 HGB auf. Die Deutsche Vermögensberatung Holding GmbH, Marburg/Lahn, hĂ€lt die Aktienmehrheit an der Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG und ist somit Konzernobergesellschaft. Konsolidierungskreis Neben der Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG als Muttergesellschaft wurden sechs inlĂ€ndische und fĂŒnf auslĂ€ndische Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Durch Kapitaleinlage von 5,0 Millionen Euro im GeschĂ€ftsjahr 2011 hat sich die Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG als Kommanditistin an der Congresszentrum Marburg GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main beteiligt. Die Beteiligung wurde erstmalig im GeschĂ€ftsjahr 2012 in den Konzernabschluss mit einbezogen. Ein Unterschiedsbetrag im Sinne des § 301 Abs. 3 HGB entstand nicht. Die Kapitalkonsolidierung wurde fĂŒr Erstkonsolidierungen vor dem 1. Januar 2010 nach der Buchwertmethode durch Aufrechnung des buchmĂ€ĂŸigen Eigenkapitals der einbezogenen Gesellschaften vorgenommen. Die Erstkonsolidierung der Congresszentrum Marburg GmbH & Co. KG im GeschĂ€ftsjahr 2012 erfolgte nach der Neubewertungsmethode. Die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden UnterschiedsbetrĂ€ge wurden entsprechend ihrer Entstehungsursachen aufgeteilt und unter den entsprechenden Bilanzpositionen ausgewiesen. Konzerninterne Transaktionen und Salden sowie konzerninterne Aufwendungen und ErtrĂ€ge wurden im Rahmen der Konsolidierungen eliminiert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle VermögensgegenstĂ€nde werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmĂ€ĂŸige lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmĂ€ĂŸige lineare bzw. geometrisch degressive Abschreibungen, bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. ZugĂ€nge bei den geringwertigen WirtschaftsgĂŒtern wurden im GeschĂ€ftsjahr gemĂ€ĂŸ § 6 Abs. 2 EStG in voller Die Beteiligung der Deutsche VermöHöhe abgeschrieben und bei den ausgensberatung Aktiengesellschaft DVAG lĂ€ndischen Tochtergesellschaften im Jahr an der DVAG Finanzmanagement GmbH des Zugangs als Abgang behandelt. wird gemĂ€ĂŸ § 296 Abs. 2 Satz 1 HGB wegen untergeordneter Bedeutung Die Finanzanlagen werden grundnicht in den Konzernabschluss einbezo- sĂ€tzlich zu den Anschaffungskosten bzw. gen, da die DVAG Finanzmanagement bei nachhaltigen Wertminderungen GmbH, Frankfurt am Main ihre operative zum niedrigeren beizulegenden Wert GeschĂ€ftstĂ€tigkeit noch nicht aufgebewertet. Eine Beteiligung wird auf nommen hat. Grund des maßgeblichen Einflusses auf die GeschĂ€fts- und Firmenpolitik at KonsolidierungsgrundsĂ€tze equity bewertet. Hierbei wird die Der Konzernabschluss basiert auf konBuchwertmethode angewendet. zerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie GrundsĂ€tzen VorrĂ€te sind zu Anschaffungskosten der Gliederung, die sich nach dem bzw. den Herstellungskosten unter BeSchema der Deutsche Vermögensberaachtung des Niederstwertprinzips betung Aktiengesellschaft DVAG als wertet. Muttergesellschaft richten. Forderungen sind grundsĂ€tzlich mit ihrem Nennwert angesetzt. Unverzinsliche Forderungen aus Körperschaftsteuerguthaben frĂŒherer Jahre sind zum

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Barwert aktiviert. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. FĂŒr erkennbare Ausfallrisiken werden Einzelwertberichtigungen und fĂŒr das bei den Forderungen an die Handelsvertreter vorhandene Ausfallrisiko wird eine pauschal ermittelte Einzelwertberichtigung vorgenommen. Die RĂŒckstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemĂ€ĂŸ § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit den AbzinsungssĂ€tzen der Deutschen Bundesbank abgezinst. FĂŒr gebildete AufwandsrĂŒckstellungen wurde von dem Beibehaltungswahlrecht gemĂ€ĂŸ Art. 67 Abs. 3 EGHGB Gebrauch gemacht. Eine Gesellschaft macht in Höhe von Wertpapiere des Umlaufvermögens TEUR 1.603 Gebrauch von dem Beibesind nach dem strengen Niederstwerthaltungswahlrecht des Art. 67 Abs. 1 prinzip bewertet. Im GeschĂ€ftsjahr erfor- Satz 2 EGHGB, wonach aufzulösende derliche Abschreibungen und WertaufRĂŒckstellungen beibehalten werden dĂŒrholungen wurden vorgenommen. fen, soweit der aufzulösende Betrag bis spĂ€testens 31.12.2024 wieder zugeDas Eigenkapital des Konzerns fĂŒhrt werden mĂŒsste. wird in AbhĂ€ngigkeit der wirtschaftlichen Herkunft in Gezeichnetes Kapital, Die Gesellschaft berechnet latente Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Steuern auf Differenzen zwischen hanaus Vorjahren einschließlich des delsrechtlichen und steuerrechtlichen ĂŒbrigen Konzernergebnisses und den BilanzansĂ€tzen der VermögensgegenKonzernjahresĂŒberschuss des laufenden stĂ€nde und Schulden. Hierbei kommt ein GeschĂ€ftsjahres unterteilt. Die Vorjahres- im Vergleich zum Vorjahr unverĂ€nderter zahlen wurden an das GliederungsErtragsteuersatz in Höhe von 32 % zur schemata angepasst. Weitere Anwendung. Passive latente Steuern Informationen zur Entwicklung des nach § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB sowie laEigenkapitals sind im Eigenkapitaltente Steuern aufgrund von Konsolidiespiegel dargestellt. rungen nach § 306 HGB waren nicht zu bilden. Von der Möglichkeit, aktive PensionsrĂŒckstellungen bei den latente Steuern gemĂ€ĂŸ § 274 Abs. 1 inlĂ€ndischen Gesellschaften sind nach Satz 2 HGB anzusetzen, wurde kein den Vorschriften des § 253 Abs. 2 Satz 2 Gebrauch gemacht. HGB auf der Basis eines Zinsfußes von 5,04 %, einer Gehaltssteigerung Verbindlichkeiten sind zum ErfĂŒllungsbevon 1 % sowie einer Rentensteigerung trag angesetzt. von 2 % nach versicherungsmathematischen GrundsĂ€tzen mit dem ErfĂŒlGrundlagen der WĂ€hrungsumrechlungsbetrag angesetzt. Dabei wurden nungen die biometrischen Richttafeln (2005) FremdwĂ€hrungsposten in den Einzelnach dem Teilwertverfahren berĂŒcksich- abschlĂŒssen der einbezogenen Geselltigt. Bei einer auslĂ€ndischen Gesellschaften wurden zu Anschaffungskosten schaft wurde die PensionsrĂŒckstellung unter Beachtung des NiederstwertpringemĂ€ĂŸ eines Fachgutachtens entsprezips bewertet und zu dem am Bilanzchend den lokalen Vorschriften mit dem stichtag gĂŒltigen DevisenkassamittelTeilwertverfahren ermittelt. kurs umgerechnet. Erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verpflichtungen wird durch Bildung von RĂŒckstellungen Rechnung getragen. Die RĂŒckstellungen wurden in Höhe des nach vernĂŒnftiger kaufmĂ€nnischer Beurteilung notwendigen ErfĂŒllungsbetrages angesetzt. Die in auslĂ€ndischer WĂ€hrung aufgestellten JahresabschlĂŒsse der Nationwide Inc., Phoenix/USA und der SVAG Schweizer Vermögensberatung Aktiengesellschaft, Adliswil/Schweiz wurden fĂŒr den Konzernabschluss einheitlich zum Stichtagskurs umgerechnet. Alle sich ergebenden Umrechnungsdifferenzen wurden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Konzernanhang

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Konzernanhang ErlĂ€uterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der immateriellen VermögensgegenstĂ€nde, der Sachanlagen und der Finanzanlagen einschließlich der Abschreibungen des GeschĂ€ftsjahrs ergibt sich aus dem nachfolgenden Konzernanlagespiegel. Weitere Angaben zum Anteilsbesitz sind der gesonderten Aufstellung zu entnehmen. Umlaufvermögen Das Umlaufvermögen enthĂ€lt im Wesentlichen angelegte Festgelder, festverzinsliche Wertpapiere, Anteile an Investmentfonds und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, hauptsĂ€chlich gegenĂŒber Vertragspartnern. Die Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG hĂ€lt Anteile an zwei inlĂ€ndischen Investmentfonds (Spezial-Sondervermögen im Sinne des § 2 Abs. 3 InvG). Ziel ist, durch Streuung der Einzelanlagen die sich auf den europĂ€ischen Renten- und AktienmĂ€rkten bietenden Chancen zu nutzen. Es werden ausschließlich auf Euro lautende Titel aus dem europĂ€ischen Wirtschaftsraum erworben, Anlagen in FremdwĂ€hrungen sind nicht zulĂ€ssig. Der durch die Kapitalanlagegesellschaften ermittelte Gesamtwert der Investmentfonds betrug 219,3 Millionen Euro (Vorjahr 208,7 Millionen Euro), der Buchwert betrĂ€gt wie im Vorjahr 190,4 Millionen Euro. Die FondsausschĂŒttungen betrugen im GeschĂ€ftsjahr 0,9 Millionen Euro (Vorjahr 1,0 Millionen Euro). Die sonstigen VermögensgegenstĂ€nde beinhalten u. a. SteuererstattungsansprĂŒche, Darlehen und Zinsforderungen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Muttergesellschaft, Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG, betrĂ€gt 150,0 Millionen Euro und ist eingeteilt in 2.500.000 StĂŒck Stammaktien auf den Namen lautend zu je 30,00 Euro und 2.500.000 StĂŒck auf den Namen lautende Vorzugsaktien ohne Stimmrecht im Nennbetrag von je 30,00 Euro. RĂŒckstellungen Die sonstigen RĂŒckstellungen enthalten im Wesentlichen kĂŒnftig mögliche Verpflichtungen aus ProvisionsrĂŒckbelastungen sowie Provisions- und andere Leistungsverpflichtungen gegenĂŒber den Handelsvertretern. Des Weiteren bestehen RĂŒckstellungen fĂŒr Schulungsaufenthalte und Wettbewerbe sowie fĂŒr sonstige ungewisse Verpflichtungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenĂŒber Handelsvertretern aus Provisionseinbehalten fĂŒr die Stornohaftungszeit. SĂ€mtliche Verbindlichkeiten sind grundpfandrechtlich nicht besichert und haben eine Restlaufzeit von weniger als fĂŒnf Jahren. ErlĂ€uterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betragen 1.185,8 Millionen Euro (Vorjahr 1.111,1 Millionen Euro). Sonstige betriebliche ErtrĂ€ge Die sonstigen betrieblichen ErtrĂ€ge in Höhe von 35,1 Millionen Euro enthalten im Wesentlichen ErtrĂ€ge aus der Auflösung von RĂŒckstellungen, ErtrĂ€ge aus Vermietung und Verpachtung sowie ErtrĂ€ge aus ZuschĂŒssen zur Grundversorgung fĂŒr Vermögensberater. Sonstige Angaben GesamtbezĂŒge der Organe Die Gesellschaft macht bezĂŒglich der Angaben zu den BezĂŒgen des Vorstandes von der Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. An den Aufsichtsrat wurden im GeschĂ€ftsjahr 368 TEuro vergĂŒtet.

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Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sind auf Seiten 9 und 10 angegeben. Mitarbeiterzahl Im Jahresdurchschnitt waren neben den Vorstandsmitgliedern 74 Angestellte beschĂ€ftigt. WirtschaftsprĂŒferhonorare Als Honorare an unsere AbschlussprĂŒfer sind im GeschĂ€ftsjahr gemĂ€ĂŸ § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB fĂŒr AbschlussprĂŒfungen 340 TEuro, fĂŒr sonstige BestĂ€tigungsund Bewertungsleistungen 163 TEuro, fĂŒr Steuerberatungsleistungen 35 TEuro sowie fĂŒr sonstige Leistungen 12 TEuro angefallen. Kapitalflussrechnung Die gemĂ€ĂŸ DRS 2 erstellte Konzernkapitalflussrechnung ist auf der Seite 58 dargestellt. Offenlegung / Organverweis Mitteilungen gemĂ€ĂŸ § 20 AktG sind unserer Gesellschaft zugegangen, nach denen die Mehrheit (60 % plus zehn Aktien) unseres Aktienkapitals der Deutsche Vermögensberatung Holding GmbH, Marburg/Lahn, und mehr als der vierte Teil unseres Aktienkapitals der Generali Deutschland Holding AG, Köln, gehört. Die Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG stellt einen Konzernabschluss (kleinster Kreis) im Sinne des § 290 Abs. 1 HGB auf. Des Weiteren stellt die Deutsche Vermögensberatung Holding GmbH, Marburg/Lahn, einen Konzernabschluss auf, in den unsere Gesellschaft einbezogen ist. Beide KonzernabschlĂŒsse werden beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht. Frankfurt am Main, den 12. MĂ€rz 2013 Der Vorstand Prof. Dr. jur Dr. h.c. mult. Reinfried Pohl Dr. h.c. (HLU) Udo Corts Hans-Theo Franken Christian Glanz Lars Knackstedt Dr. Helge Lach Kurt Schuschu

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Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft Konzernkapitalflussrechnung fĂŒr die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 2012 in TEuro Periodenergebnis (vor außerordentlichen Posten) Abschreibungen auf GegenstĂ€nde des Anlagevermögens Abnahme / Zunahme der RĂŒckstellungen Gewinn / Verlust aus dem Abgang von GegenstĂ€nden des Anlagevermögens Zunahme (saldiert mit Abnahme) von Aktiva, die nicht der Investitionsund FinanzierungstĂ€tigkeit zuzuordnen sind Zunahme (saldiert mit Abnahme) von Passiva, die nicht der Investitionsund FinanzierungstĂ€tigkeit zuzuordnen sind Cash-Flow aus der laufenden GeschĂ€ftstĂ€tigkeit Einzahlungen aus AbgĂ€ngen von GegenstĂ€nden des immateriellen Anlagevermögens und Sachanlagevermögens Auszahlungen fĂŒr Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und Sachanlagevermögen Auszahlungen fĂŒr Investitionen in das Finanzanlagevermögen Ein- und Auszahlungen assoziierter Unternehmen* Auszahlungen fĂŒr den Erwerb konsolidierter Unternehmen Cash-Flow aus der InvestitionstĂ€tigkeit Auszahlungen an Unternehmenseigner VerĂ€nderung der KonzernïŹnanzierung Cash-Flow aus der FinanzierungstĂ€tigkeit Zahlungswirksame VerĂ€nderungen des Finanzmittelfonds Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds Finanzmittelfonds am Anfang der Periode Finanzmittelfonds am Ende der Periode * Hierin sind BuchwertabgĂ€nge von TEUR 187 enthalten 2011 in TEuro 171.139 6.151 5.367 2 41.390 11.622 235.671 5.612 – 39.026 0 – 93 – 5.028 – 38.535 –120.000 574 –119.426 77.710 182 318.051 395.943 184.938 8.709 – 4.082 – 56 3.151 14.486 207.146 181 –19.466 –1.000 136 0 – 20.149 –140.000 – 573 –140.573 46.424 – 67 395.943 442.300

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Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft Entwicklung des Konzerneigenkapitals Konzernanhang Gezeichnetes Kapital in Euro Stand 31.12.2010 KonzernjahresĂŒberschuss Eigenkapitaldifferenz aus WĂ€hrungsumrechnung AusschĂŒttung Stand 31.12.2011 KonzernjahresĂŒberschuss Eigenkapitaldifferenz aus WĂ€hrungsumrechnung AusschĂŒttung Stand 31.12.2012 150.000.000,00 0,00 0,00 0,00 150.000.000,00 0,00 0,00 0,00 150.000.000,00 Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Kumuliertes ĂŒbriges Konzernergebnis Konzerneigenkapital 402.275.079,02 171.138.996,10 0,00 – 120.000.000,00 453.414.075,12 184.937.885,99 0,00 – 140.000.000,00 498.351.961,11 742.761,63 0,00 181.954,24 0,00 924.715,87 0,00 – 66.870,71 0,00 857.845,16 553.017.840,65 171.138.996,10 181.954,24 – 120.000.000,00 604.338.790,99 184.937.885,99 – 66.870,71 – 140.000.000,00 649.209.806,27

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Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft Konzernanlagespiegel in Euro I. Immaterielle VermögensgegenstĂ€nde entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Ă€hnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Anschaffungskosten ZugĂ€nge 47.049.305,91 47.049.305,91 1.355.585,94 1.355.585,94 II. Sachanlagen 1. GrundstĂŒcke, grundstĂŒcksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden GrundstĂŒcken 2. technische Anlagen und Maschinen 3. andere Anlagen, Betriebs- und GeschĂ€ftsausstattung - geringwertige WirtschaftsgĂŒter 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 125.330.695,82 3.142.091,28 44.836.097,09 1.897.448,66 43.957.668,49 219.164.001,34 III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Beteiligungen 3. Wertpapiere des Anlagevermögens 4. sonstige Ausleihungen 5.027.500,00 7.647.213,87 66.295,69 8.490.426,05 21.231.435,61 Gesamtsumme 287.444.742,86 1.000.000,00 650.514,30 0,00 0,00 1.650.514,30 21.116.761,27 20.825,00 0,00 1.791.227,61 385.832,47 15.912.775,95 18.110.661,03

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Konzernanhang AbgĂ€nge Umbuchungen Abschreibungen kumuliert Restbuchwert 31.12.2012 Restbuchwert 31.12.2011 Abschreibung des GeschĂ€ftsjahres 0,00 0,00 8.571,37 8.571,37 45.321.554,95 45.321.554,95 3.091.908,27 3.091.908,27 2.842.271,24 2.842.271,24 1.114.520,28 1.114.520,28 1.051.654,41 0,00 543.485,76 385.832,47 0,00 1.980.972,64 42.651.496,87 144.399,66 10.084.365,48 0,00 – 52.888.833,38 – 8.571,37 70.372.268,35 2.419.294,10 39.919.188,77 1.582.359,66 0,00 114.293.110,88 96.579.094,93 867.196,84 16.249.015,65 315.089,00 6.981.611,06 120.992.007,48 57.113.962,77 870.434,41 7.974.469,77 693.556,00 43.957.668,49 110.610.091,44 3.207.189,71 147.637,23 3.475.576,37 764.299,47 0,00 7.594.702,78 5.000.000,00 786.500,00 0,00 0,00 5.786.500,00 7.767.472,64 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 2.556.459,40 5.363,29 8.490.426,05 11.052.248,74 170.666.914,57 1.027.500,00 4.954.768,77 60.932,40 0,00 6.043.201,17 130.127.116,92 5.027.500,00 5.090.754,47 60.932,40 0,00 10.179.186,87 123.631.549,55 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 8.709.223,06

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BestĂ€tigungsvermerk des AbschlussprĂŒfers An die Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG, Frankfurt am Main die GeschĂ€ftstĂ€tigkeit und ĂŒber das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen ĂŒber mögliche Fehler berĂŒcksichtigt. Im Rahmen der PrĂŒfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogeWir haben den von der Deutsche nen internen Kontrollsystems sowie Vermögensberatung Aktiengesellschaft Nachweise fĂŒr die Angaben im KonzernDVAG, Frankfurt am Main, aufgestellten abschluss und Konzernlagebericht Konzernabschluss – bestehend aus ĂŒberwiegend auf der Basis von StichproBilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, ben beurteilt. Die PrĂŒfung umfasst die Anhang, Kapitalflussrechnung und Beurteilung der JahresabschlĂŒsse der in Eigenkapitalspiegel – sowie den Konden Konzernabschluss einbezogenen zernlagebericht fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr Unternehmen, der Abgrenzung des Konvom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 solidierungskreises, der angewandten geprĂŒft. Die Aufstellung von Konzernab- Bilanzierungs- und Konsolidierungsschluss und Konzernlagebericht nach grundsĂ€tze und der wesentlichen Einden deutschen handelsrechtlichen VorschĂ€tzungen des Vorstands sowie die schriften liegt in der Verantwortung WĂŒrdigung der Gesamtdarstellung des des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Konzernabschlusses und des KonzernlaAufgabe ist es, auf der Grundlage der geberichts. Wir sind der Auffassung, von uns durchgefĂŒhrten PrĂŒfung eine dass unsere PrĂŒfung eine hinreichend Beurteilung ĂŒber den Konzernabschluss sichere Grundlage fĂŒr unsere Beurteiund den Konzernlagebericht abzugeben. lung bildet. Wir haben unsere KonzernabschlussprĂŒfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der WirtschaftsprĂŒfer (IDW) festgestellten deutschen GrundsĂ€tze ordnungsmĂ€ĂŸiger AbschlussprĂŒfung vorgenommen. Danach ist die PrĂŒfung so zu planen und durchzufĂŒhren, dass Unrichtigkeiten und VerstĂ¶ĂŸe, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der GrundsĂ€tze ordnungsmĂ€ĂŸiger BuchfĂŒhrung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der PrĂŒfungshandlungen werden die Kenntnisse ĂŒber Unsere PrĂŒfung hat zu keinen Einwendungen gefĂŒhrt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der PrĂŒfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der GrundsĂ€tze ordnungsmĂ€ĂŸiger BuchfĂŒhrung ein den tatsĂ€chlichen VerhĂ€ltnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukĂŒnftigen Entwicklung zutreffend dar. Frankfurt am Main, den 15. MĂ€rz 2013 KPMG AG WirtschaftsprĂŒfungsgesellschaft Hornschu WirtschaftsprĂŒfer Doublier WirtschaftsprĂŒfer

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Bericht des Aufsichtsrats der Muttergesellschaft Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG Der Aufsichtsrat hat wĂ€hrend der Berichtszeit die GeschĂ€ftsfĂŒhrung ĂŒberwacht und sich regelmĂ€ĂŸig ĂŒber die Lage der Gesellschaft und ĂŒber den Gang der GeschĂ€fte unterrichtet. Wir haben mĂŒndliche und schriftliche Berichte des Vorstands entgegengenommen und erörtert. Alle Maßnahmen, die die Zustimmung des Aufsichtsrats erfordern, wurden eingehend beraten. Gegenstand unserer Erörterung waren die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft und die Investitionsvorhaben. Der Jahresabschluss der Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG zum 31. Dezember 2012 sowie der Lagebericht sind durch die KPMG AG WirtschaftsprĂŒfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, geprĂŒft worden. Sie hat den uneingeschrĂ€nkten BestĂ€tigungsvermerk erteilt. Der Abschlussund Lagebericht sowie der PrĂŒfungsbericht haben uns vorgelegen und sind von uns behandelt worden. Der AbschlussprĂŒfer hat an der den Jahresabschluss feststellenden Sitzung des Aufsichtsrats teilgenommen. Den Jahresabschluss der Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG, den Lagebericht und den Vorschlag des Vorstands fĂŒr die Verwendung des Bilanzgewinns haben wir geprĂŒft und erheben nach den abschließenden Ergebnissen unserer PrĂŒfung keine Einwendungen. Auch dem Bericht der WirtschaftsprĂŒfungsgesellschaft stimmen wir zu. Wir haben den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt, der damit festgestellt ist. Die KPMG AG WirtschaftsprĂŒfungsgesellschaft hat ferner den Bericht des Vorstands ĂŒber die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprĂŒft und mit folgendem BestĂ€tigungsvermerk versehen: »Nach unserer pflichtmĂ€ĂŸigen PrĂŒfung und Beurteilung bestĂ€tigen wir, dass 1. die tatsĂ€chlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgefĂŒhrten RechtsgeschĂ€ften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war oder Nachteile ausgeglichen worden sind.« Der Aufsichtsrat hat von dem Bericht ĂŒber die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und von dem hierzu erstatteten PrĂŒfungsbericht der KPMG AG WirtschaftsprĂŒfungsgesellschaft zustimmend Kenntnis genommen und erhebt gegen die im Lagebericht wiedergegebene zusammenfassende ErklĂ€rung des Vorstands am Schluss seines Berichts keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand fĂŒr seine unternehmerische FĂŒhrung der Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG und den jederzeit konstruktiven Dialog sowie den Vermögensberatern und allen Mitarbeitern fĂŒr ihren Einsatz und die geleistete Arbeit. FĂŒr das Unternehmen erwartet der Aufsichtsrat eine kontinuierliche und erfolgreiche Entwicklung. Frankfurt am Main, den 9. April 2013 Der Aufsichtsrat Friedrich Bohl Vorsitzender

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Arbeiten in inspirierender AtmosphĂ€re Vila Vita Village Erfahrungsaustausch und Erholung vom Alltag – unsere Hotel- und Schulungsanlage an der KĂŒste der Algarve bietet beides auf höchstem Niveau Es gibt Orte, die sind so schön, dass man immer wieder kommt. Wir haben sie geschaffen fĂŒr unsere Vermögensberater, als Zentren des Erfahrungsaustauschs. Viele liegen in den reizvollsten Gegenden in Portugal, im Alentejo oder an der Algarve, aber auch im Burgenland in der NĂ€he des Neusiedlersees sowie im Norden inmitten der mecklenburgischen Seenplatte. Als Prof. Dr. Reinfried Pohl gemeinsam mit seiner Frau Anneliese nach und nach diese StĂ€tten fĂŒr sein Unternehmen erwarb oder aufbaute, war ihm vor allem wichtig, dass neben konzentrierter Arbeit auch das freundschaftliche Miteinander seinen Platz besitzt

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Vila Alentejo Auf der Farm „Herdade dos Grous“, dem Gut der Kraniche, werden nicht nur ein hervorragender Wein geerntet und produziert, oder GemĂŒse, Obst und Fleisch gewonnen fĂŒr die Hotels des Unternehmens. Hier finden auch regelmĂ€ĂŸig Schulungen statt fĂŒr Vermögensberater, die sich in grĂ¶ĂŸeren Gruppen austauschen wollen Vila Flores Kein geringerer als der amerikanische MilliardĂ€r Paul Getty war einmal EigentĂŒmer der von Zitronen- und OrangenbĂ€umen umgebenen Vila Flores – heute Ziel kleinerer Gruppen von Vermögensberatern, die zu den erfolgreichsten gehören und deshalb ganz besondere Anerkennung verdienen Vila Verde Wer hier arbeiten und Urlaub machen möchte, ist gut beraten, nicht nur die Seele baumeln zu lassen, sondern auch die Beine. Diese Oase im GrĂŒnen hat alles, was dem Bewegungshungrigen gut tut. Und eigenes Personal sorgt fĂŒr ein Niveau, das sonst nur in Spitzenhotels geboten wird Vila Anneliese Eine der neuesten Anlagen des Unternehmens an der Algarve. Hier genießen kleinere Gruppen von Vermögensberatern mit Lebenspartnern erholsame Sonnenstunden

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Villa Sonoma In diesem Anwesen in den kalifornischen WĂ€ldern machen nur sehr erfolgreiche Vermögensberater der höchsten Karrierestufe Urlaub oder sie entwickeln die nĂ€chste FĂŒhrungsstrategie. AusflĂŒge zu den Traumzielen Kaliforniens eingeschlossen Vila da Capo Da Capo heißt: noch einmal von vorn beginnen, mit frischen KrĂ€ften neu anfangen. Das ist das Versprechen, das diese Villa unweit der KĂŒste der Algarve allen Vermögensberatern gibt, die sich hier einquartieren Vila Vita Parc Oase am Atlantik: TagsĂŒber lockt die Farbenpracht des subtropischen Parks dieses Luxus-Resorts zu ausgedehnten SpaziergĂ€ngen. Abends, wenn das Auge sich ausruht, wird der Gaumen auf das SinnfĂ€lligste angeregt. Schöner kann die Algarve nicht sein Villa Kenwood Das großzĂŒgige Traumhaus im kalifornischen Sonoma Valley – in Nachbarschaft zur Villa Sonoma – bietet eine prachtvolle Umgebung fĂŒr Vermögensberater. Ganz in der NĂ€he von San Francisco, in einem berĂŒhmten Weinanbaugebiet gelegen, ermöglicht das Anwesen ausgewĂ€hlten Vermögensberatern, sich weit weg von zu Hause ganz zu Hause zu fĂŒhlen

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Burghotel Dinklage In unmittelbarer NĂ€he zur Wasserburg Dinklage liegend, eignet sich das Hotel besonders fĂŒr Klausuren. Im hauseigenen Wildpark, dessen Baumbestand mehrere Jahrhunderte alt ist, wird der Kopf wieder frei fĂŒr neue Ideen Rosenpark Marburg „HerzstĂŒck“ der Hotels des Unternehmens, konzipiert und gestaltet von Anneliese Pohl, deren Lieblingsblume die Rose war. Es liegt nur wenige Meter entfernt vom Zentrum fĂŒr Vermögensberatung Anneliese Pohl Seedorf Knapp eine Stunde von Berlin entfernt liegt das Anneliese Pohl Seedorf mitten in einer der reizvollsten Landschaften von MecklenburgVorpommern. FĂŒr unsere Vermögensberater gebaut, bietet es eine AtmosphĂ€re, in der die Arbeitsaufenthalte sich wie Ferien anfĂŒhlen Pannonia Die „Keimzelle“ der Hotelund Schulungsanlagen des Unternehmens, unweit des Neusiedlersees im österreichischen Burgenland. Wer hier hinkommt, fĂŒhlt sich wohl und zu Hause

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Manchmal entstehen Dinge, die einmalig sind Was veranlasste Dr. Reinfried Pohl und seine Frau Anneliese dazu, im Jahr 1997 in einer der Àrmsten Regionen Westeuropas, der portugiesischen Region Alentejo, eine abgewirtschaftete Farm, die Herdade dos Grous, das Landgut der Kraniche, zu kaufen? Ganz sicher nicht, um dort, so wie es heute geschieht, auch Wein an- und auszubauen, der schon nach wenigen Jahren zu den besten Portugals gehörte.

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Es war in erster Linie die Idee der UnternehmensgrĂŒnder, sich in der von der Farm rund 130 Kilometer entfernt an der KĂŒste gelegenen Hotel- und Schulungsanlage unabhĂ€ngig zu machen von der staatlichen Wasserversorgung. Denn die Sommer in Portugal sind heiß und regenarm, schnell besteht da die Gefahr, dass die Wasserversorgung von Staatswegen eingeschrĂ€nkt wird. Und so entstand die Idee, mit dem Kauf der Farm auch das Eigentum an dem auf dem GelĂ€nde liegenden See zu erwerben. Betrachtet man das Anwesen heute, scheint dieser Aspekt nur noch neben- sĂ€chlich zu sein, obgleich der See mit seiner sattgrĂŒnen Uferbewachsung eine wahre Augenweide inmitten der kargen Landschaft des Alentejo ist. Denn es ist bezeichnend fĂŒr das Unternehmerpaar, wie bereits an vielen anderen Orten auch aus dem „Landgut der Kraniche“ und dessen Umfeld etwas Einmaliges entstehen zu lassen. So erstrahlen die GebĂ€ude der einst herunter gekommenen Farm in schon von weitem strahlendem weiß und hellblau. Alle GebĂ€ude sind aufwĂ€ndig und landestypisch modernisiert. Einladend die vielen Möglichkeiten, den Blick bei einer kleinen Mahlzeit ĂŒber die Landschaft schweifen zu lassen. Die Vermögensberater des Unternehmens schĂ€tzen die Farm gerade wegen ihrer Abgeschiedenheit. Dort lĂ€sst sich trefflich tagen und an PlĂ€nen fĂŒr den weiteren beruflichen Erfolg arbeiten. Keine Ablenkungen, und dennoch ist fĂŒr alles gesorgt. Seit vielen Jahren schon stellt Dr. Reinfried Pohl deshalb die RĂ€umlichkeiten insbesondere den FĂŒhrungskrĂ€ften des Unternehmens zur VerfĂŒgung, die dort in Ruhe und bei bester Versorgung ihre Klausurtagungen abhalten, um mit neuen Ideen fĂŒr den weiteren Ausbau des Unternehmens zurĂŒckzukehren.

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Aber noch ein anderer gibt der Farm seit dem Jahr 2003 eine ganz besondere Note: Es ist Luis Duarte, der ĂŒber ein Studium der Landwirtschaft und der Önologie seine Leidenschaft fĂŒr Wein entdeckte und inzwischen mehrfach Winzer des Jahres in Portugal und nominiert im Wettbewerb um den Titel des besten Winzers der Welt war. Dr. Reinfried Pohl und seine Frau hatten in seinen jungen Jahren von seinen Talenten gehört und alles unternommen, ihn fĂŒr ihre Idee zu gewinnen: Den Versuch, auf dem kargen Boden und dem extremen Klima des Alentejo Wein anzubauen, der trotz widrigster Bedingungen hohen AnsprĂŒchen genĂŒgen sollte. Wieder einmal war es eine Vision, die das GrĂŒnderpaar leitete: Etwas Einmaliges zu schaffen. Und sie schafften es, auch aufgrund ihres uneingeschrĂ€nkten Vertrauens in Duarte, dem sie alle Freiheiten und UnterstĂŒtzung gaben, damit dieser seine profunden Kenntnisse und sein Talent entfalten konnte. Am schönsten jedoch: Wenn die Vermögensberater nach getaner Arbeit „Feierabend“ haben, Luis Duarte auf der Terrasse in der Abendsonne mit Blick auf die mit Reben bewachsenen HĂŒgel dabei lauschen, wie dieser in die hohe Kunst des Weinanbaus einfĂŒhrt und dabei gemeinsam mit ihm ein Glas des tiefroten „Barricas“ genießen. Der Duarte dankte es auf seine Weise, denn edelste von allen: Die nur ganz wenigen das Ergebnis ist mehr als beeindruckend: vorbehaltene Sonderedition und nur in ausgewĂ€hlten JahrgĂ€ngen gelesene Rund 70 Hektar groß ist die AnbauflĂ€che heute. Aber nicht die GrĂ¶ĂŸe der FlĂ€- „Dona Ali“, so benannt als Hommage an Anneliese Pohl. che und die Menge sind ausschlaggebend: Von Jahr zu Jahr belegen die Weine SpitzenplĂ€tze bei nationalen und internationalen Wettbewerben, ganz gleich ob rot oder weiß. Denn was Luis Duarte und sein Partner Pedro Ribero in der kleinen Stube, dem „Labor“, zwischen ProbierglĂ€sern, der Waage und dem Refraktometer komponieren, sind wahrlich höchst elegante, gut strukturierte und balancierte Weine.

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Herausgeber Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG MĂŒnchener Straße 1 60329 Frankfurt am Main Telefon 069 2384-0 Telefax 069 2384-185 Internet: www.dvag.com Handelsregister Frankfurt am Main HRB 15511 AG 534-12 3/2013 65ku (1.a) © Deutsche Vermögensberatung AG

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DVAG GB12 Umschlag Beiheft_mit FR_RZ_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:05 Seite 1 Ein Unternehmen fĂŒr Unternehmer

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:11 Seite 1 Liebe Freunde unseres Unternehmens, viele Fragen stellen sich dem, der ĂŒberlegt, einen neuen Beruf zu ergreifen. Das ist gut und notwendig, denn kaum etwas bestimmt das eigene Leben so, wie die tĂ€glich ausgeĂŒbte Arbeit. Auf den folgenden Seiten haben wir die aus unserer Sicht wichtigsten elf Themen zusammengefasst, die sich demjenigen stellen, der sich fĂŒr den Beruf des Vermögensberaters interessiert. Elf EinwĂ€nde und Zweifel, elf Entgegnungen und Ermutigungen. Überzeugende Erwiderungen, meinen wir. Aber falls Sie noch mehr wissen wollen: Ganz sicher finden Sie dann die Antworten bei Ihrem Vermögensberater. Fragen Sie!

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:11 Seite 2 Vermögensberaterin? Ich? Das kann ich nicht.

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:11 Seite 3 Mit uns ist der Einstieg fĂŒr jeden zu schaffen, auch wenn die Sache nicht einfach ist. Patrick Klein Vermögensberater Man muss nur fest entschlossen sein, es zu versuchen, und die Chance erkennen, sich selbststĂ€ndig zu machen, dann ist der Weg offen, innerhalb der Deutschen Vermögensberatung seine eigene Firma aufzubauen. Die Voraussetzungen? Fleiß, Optimismus, Lernbereitschaft, Ausdauer und nicht zuletzt die Freude an der Begegnung mit Menschen

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:11 Seite 4 Das umfangreiche Finanzwissen. Ich weiß gar nicht, wie ich das schaffen soll. Es stimmt: Ein Vermögensberater muss in vielen finanziellen Fragestellungen Rede und Antwort stehen. Die Deutsche Vermögensberatung hat große Erfahrung darin, Menschen, die aus unterschiedlichen Berufen kommen, in dieser neuen Aufgabe auszubilden. Das Wissen wird Schritt fĂŒr Schritt erworben, die fachliche Kenntnis sukzessiv aufgebaut, damit niemand ĂŒberfordert wird

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:11 Seite 5 Wir bieten ein erprobtes Ausbildungssystem, das sich ganz Ihren Voraussetzungen anpasst. Dennis Jost Vermögensberater

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:11 Seite 6 Ihr momentaner Beruf hat mit Finanzen und Vorsorge wenig zu tun? Dann sind Sie in bester Gesellschaft. Denn die meisten unserer Vermögensberater haben vorher einen Beruf in einer ganz anderen Branche Ein neuer Beruf. Schritt fĂŒr Schritt, ohne Risiko ausgeĂŒbt. Erfolg in der Vermögensberatung ist also keine Frage der Vorkenntnisse. Doch wie kann das funktionieren, einen neuen Beruf zu erlernen, in dem Vieles kompliziert erscheint? Ganz einfach: Schritt fĂŒr Schritt, ohne Druck, fĂŒhren wir Sie an all das heran, was Sie in der jeweiligen Phase Ihres Wegs benötigen. Wie sieht der Anfang aus? Meist am Wochenende und abends bilden wir Sie in wenigen Wochen zum Vermögensberater-Assistenten aus. Ihre Hauptaufgabe dann: Kontakte knĂŒpfen und die Daten der Kunden mit Hilfe unseres Analysebogens aufnehmen. Das ist schnell erlernt, und so können Sie im Nebenberuf bereits gutes Geld dazu verdienen. Die Beratung der Kunden ĂŒbernimmt Ihr persönlicher Betreuer, ein erfahrener Vermögensberater. Sie hören nur zu und erfahren, wie Beratung funktioniert. Nach und nach eignen Sie sich so – und im Rahmen weiterer Schulungen – erstes Fachwissen an und können je nach Zutrauen bald einfache KundengesprĂ€che selbst fĂŒhren. Nun liegt es an Ihnen: Macht Ihnen die TĂ€tigkeit Freude und Sie haben Erfolg, steht die Entscheidung an, entweder dauerhaft nebenberuflich etwas dazu zu verdienen oder den bisherigen Beruf aufzugeben und hauptberuflich Vermögensberater zu werden. Und spĂ€testens dann beginnt ein fundiertes, von unserer Gesellschaft gestelltes Ausbildungsprogramm, mit dem wir Sie berufsbegleitend in rund eineinhalb Jahren zum gestandenen Vermögensberater qualifizieren.

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:11 Seite 7 Unsere Berufsbildungszentren – Ausbildung auf höchstem Niveau Hamburg 6 Braaker Grund 10 22145 Braak Tel.: 040 67505-0 Frankfurt 5 MĂŒnchener Straße 1 60329 Frankfurt am Main Tel.: 069 2384-0 Berlin 1 Brandenburg Park Seestraße 12 14974 LudwigsfeldeGenshagen Tel.: 03378 83-7 Erfurt 4 Polluxstraße 107 99092 Erfurt-Bindersleben Tel.: 0361 2170-0 DĂŒsseldorf 3 Gewerbegebiet Mollsfeld-Nord Otto-Hahn-Straße 5 40670 Meerbusch/Osterath Tel.: 02159 96-0 Chemnitz 2 Gewerbegebiet Chemnitz Park Röhrsdorfer Allee 35 09247 Chemnitz Tel.: 03722 530-0 5 12 Marburg 7 Anneliese Pohl Allee 3 35037 Marburg Tel.: 06421 3871-0 ZweibrĂŒcken 12 MĂŒnchener Straße 10 66482 ZweibrĂŒcken Tel.: 06332 567-0 Viernheim 11 Gro-Harlem-BrundlandStraße 12 68519 Viernheim Tel.: 06204 9291-0 NĂŒrnberg 9 Gewerbepark Barthelmesaurach Aurachhöhe 3 91126 Kammerstein Tel.: 09178 997-0 Stuttgart 10 Gewerbepark GĂŒltstein Hertzstraße 19 71083 Herrenberg Tel.: 07032 209-0 MĂŒnchen 8 Feringastraße 10a 85774 Unterföhring Tel.: 089 944038-0

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:11 Seite 8 Ich bin neugierig und langweile mich schnell.

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_26_2_13_RZ_Layout 1 26.02.13 13:07 Seite 9 Was gibt es Interessanteres, als tĂ€glich Julia Dillenburger, Vermögensberaterin neue Menschen kennen zu lernen? Wie viele Menschen sind unzufrieden in ihrem derzeitigen Beruf. Der Alltagstrott, immer wieder nur dieselben Aufgaben zu bearbeiten, lĂ€sst ihre Talente verkĂŒmmern. Man kommt abends erschöpft nach Hause und hat gleichwohl das GefĂŒhl, nichts Sinnvolles getan zu haben. Als Vermögensberater oder Vermögensberaterin begegnet man tĂ€glich immer neuen Menschen mit unterschiedlichen WĂŒnschen und Fragestellungen. Was kann es Schöneres geben, als immer wieder Überraschendes zu erleben?

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:11 Seite 10 Finanzthemen sind uncool.

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:11 Seite 11 Stimmt. Deshalb braucht jeder einen Vermögensberater. Ina GÀrtner Vermögensberaterin

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:11 Seite 12 UnĂŒbersichtlich ist die Finanzwelt in Fragen der Vorsorge und des Vermögensaufbaus. Kompetenter Rat ist fĂŒr die meisten unverzichtbar. Es gibt also keinen Grund Beruf mit Berufung. Anderen helfen, gute Lösungen zu finden zur Sorge, dass beim Wechsel in diesen Beruf die Kunden ausbleiben werden. Neun von zehn kommen zu uns, weil sie von zufriedenen, gut beratenen Kunden empfohlen wurden. Die haben schnell erkannt, wie umfĂ€nglich sie von unserer Beratung profitieren. Weil wir nicht an eine einzelne Branche gebunden sind. Weil wir mit erstklassigen Produktpartnern zusammen arbeiten, und weil unsere Vermögensberater bestens ausgebildet sind. Und der Markt ist nahezu unerschöpflich: Jeder BĂŒrger benötigt eine Beratung zur Alters- oder Gesundheitsvorsorge. Wir beraten zum Vermögensaufbau genauso wie zu dessen Absicherung. Durch unseren Rat kann der Traum vom Eigenheim Wirklichkeit werden. Oder wir entwickeln mit den Eltern Konzepte fĂŒr die Finanzierung der Ausbildung ihrer Kinder. Dies sind nur einige wenige Themen, zu denen wir beraten. Und mit Blick auf die immer weiter abschmelzenden Leistungen der staatlichen Sicherungssysteme wird Beratung zur privaten Vorsorge ohnehin immer wichtiger. Auch deshalb, weil in allen Bereichen, Vorsorge wie Vermögensaufbau und -absicherung, die Materie hochkomplex und die Anzahl der Produkte unĂŒberschaubar sind. Und so stimmt es: Jeder braucht einen Vermögensberater.

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_26_2_13_RZ_Layout 1 26.02.13 13:07 Seite 13 Ina GĂ€rtner, Vermögensberaterin Was begeistert Sie an Ihrem Beruf? Ganz klar: das wunderbare GefĂŒhl, nach einer Beratung meinem Kunden geholfen zu haben und von diesem ein herzliches und ehrliches „Vielen Dank“ zu hören. Worin besteht das Besondere Ihrer Beratung? Ich fahre nicht mit einem neuen Produkt zum Kunden und versuche, es ihm schmackhaft zu machen. Mein Ansatz ist stattdessen, mit dem Kunden zu erarbeiten, was er benötigt. Produkte sind so immer erst Teil einer Lösung, nie der zentrale Inhalt der Beratung. Wie bekommen Sie neue Kunden? Wer einen guten Zahnarzt, Steuerberater oder Architekten kennt, empfiehlt ihn weiter. Und genauso mache ich es selbst: Ist ein Kunde zufrieden mit mir, frage ich ihn nach Empfehlungen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal ein „Nein“ gehört habe.

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:11 Seite 14 Alle reden von Krise und niedrigen Zinsen. Da gibt man das Geld doch lieber gleich aus.

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:11 Seite 15 Gerade jetzt kann man mit den richtigen Anlageentscheidungen große Erfolge erzielen. Marcus Becker Vermögensberater VerstĂ€ndlich, wenn die Menschen in unsicheren Zeiten ihr Geld lieber ausgeben oder nur aufs Sparbuch legen. Das hilft aber nicht, die dringend notwendige Vorsorge aufzubauen oder von den vorhandenen Anlagechancen zu profitieren. Gerade in unsicheren Zeiten ist deshalb der Rat eines Vermögensberaters besonderes wertvoll, um nicht kostbare Zeit und vielfĂ€ltige Chancen verstreichen zu lassen

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:11 Seite 16 Berater? Gibt es doch wie Sand am Meer, wer will das schon werden?

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:11 Seite 17 Ein Beruf, bei dem ich anderen Menschen helfen kann. Denn Vermögensberatung ist viel mehr als nur Verkauf. Alexander Eirich, Vermögensberater Es stimmt: Berater gibt es unzÀhlige, in den Banken, Versicherungen und anderen Finanzinstituten. Ein Vermögensberater ist hingegen frei von diesen Branchengrenzen. Er muss nicht die Produkte eines Anbieters verkaufen, sondern denkt vom Kunden her. Und er verzichtet auf das, was viele Kunden finanziell geschÀdigt hat: auf das Angebot hochriskanter Produkte, mit denen viel Geld verloren gehen kann

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:11 Seite 18 EinzelkÀmpferin? Aber ich arbeite lieber im Team.

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:12 Seite 19 Florian Muck, Vermögensberater Herzlich willkommen in einer beruflichen Gemeinschaft, die KollegialitĂ€t vor Konkurrenz stellt. Wo jeder Vermögensberater seine Erfahrungen weitergibt und eben nicht jeder gegen jeden kĂ€mpft, sind die Erfolge grĂ¶ĂŸer. Wir haben entdeckt, wie hilfreich es ist, von erfolgreichen Kollegen zu lernen. Um spĂ€ter selbst seine eigenen Erfolgskonzepte mit Freude weiterzugeben

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:12 Seite 20 Nie mehr Angestellter. Das habe ich mir geschworen.

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:12 Seite 21 Das trifft sich gut. Wir sind ein Unternehmen fĂŒr Unternehmer. Sandra Eimer, Vermögensberaterin Manchmal ist man einfach nur fertig mit einer Sache. Manchmal möchte man einfach nur noch etwas verĂ€ndern. Was wĂ€re, wenn der Start als Vermögensberater dafĂŒr den besten Anlass gĂ€be? Denn der Schlussstrich kann auch der Beginn einer neuen, faszinierenden TĂ€tigkeit sein. In einem Beruf, der so viele Freiheiten gewĂ€hrt wie kaum ein anderer. In einem Unternehmen, das so viel UnterstĂŒtzung anbietet wie selten sonst. In einem Markt, der so viele Chancen bietet, dass man nicht weiß, wo man zuerst zugreifen soll

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:12 Seite 22 SelbststÀndigkeit? Ja, aber ich kann es mir nicht leisten, viel zu riskieren.

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:12 Seite 23 Wir sorgen dafĂŒr, dass niemand ins kalte Wasser springen muss. Stefanie Mies, Vermögensberaterin Ja, Vermögensberater arbeiten als selbststĂ€ndige Unternehmer und wissen dies sehr zu schĂ€tzen. AnfĂ€ngliche Risiken gibt es, aber die lassen sich ganz einfach vermeiden: Indem sie zunĂ€chst in ihrem bisherigen Beruf bleiben und in ihrer freien Zeit einen erfahrenen Vermögensberater begleiten. Nach wenigen Monaten werden sie ein GespĂŒr fĂŒr die Chancen des Berufs haben – Zeit, sich intensiver mit einem Wechsel zu beschĂ€ftigen

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_26_2_13_RZ_Layout 1 26.02.13 13:07 Seite 24 Woran viele SelbststĂ€ndige trotz der besten GeschĂ€ftsidee scheitern: an der BĂŒrokratie, an gesetzlichen HĂŒrden, kaufmĂ€nnischen Fragestellungen, dem falschen Marketingkonzept, an Rechnungen schreiben oder offenen Forderungen. Es ist unser Anspruch, unsere Vermögensberater in all diesen Fragestellungen weitestgehend zu entlasten. Den RĂŒcken freihalten. FĂŒr die Zeit beim Kunden Wir kĂŒmmern uns um die ErfĂŒllung gesetzlicher Anforderungen. Monat fĂŒr Monat erstellen wir pĂŒnktlich die Provisionsabrechnung, damit Ihre Leistung zeitnah honoriert wird. Wir geben Ihnen modernste Beratungstechnologie an die Hand, bis hin zu einem von der Gesellschaft gestellten iPad mit einer Vielzahl von Applikationen. Wir gestalten Ihren individuellen Internetauftritt und stellen Ihnen vielfĂ€ltigste Marketinginstrumente zur VerfĂŒgung. Gemeinsam mit unseren Partnergesellschaften entwickeln wir immer neue Produktinnovationen, mit denen Sie Ihre Kunden ĂŒberzeugen können. Ohnehin sorgen wir dafĂŒr, dass das von Ihnen vermittelte GeschĂ€ft schnell und reibungslos mit den Partnergesellschaften abgewickelt wird. So ist gewĂ€hrleistet, dass Sie Zeit fĂŒr das haben, wofĂŒr Sie antreten: Ihren Kunden als Helfer und Ratgeber zur Seite zu stehen.

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:12 Seite 25 Sandra Eimer, Vermögensberaterin Was schĂ€tzen Sie an der SelbststĂ€ndigkeit? In aller erster Linie, dass ich meine Ideen nach eigenen Vorstellungen umsetzen kann und nur mir selbst Rechenschaft schuldig bin. Ich bestimme, wann ich was tue. Niemand schreibt mir etwas vor. Ist man allein nicht oft ĂŒberfordert? Das mag fĂŒr andere Berufe gelten, nicht fĂŒr Vermögensberater. Wir sind nicht allein, jeder ist Teil eines Teams. Ich habe immer die Möglichkeit, mir Rat und Hilfe bei meinen Kollegen zu holen, so wie ich oft gefragt werde und sehr gern helfe. Wie viel Zeit bleibt am Ende fĂŒr die Kundenberatung? Ich kann den wesentlichen Teil meiner Arbeitszeit fĂŒr meine Kunden investieren. Das liegt daran, dass mir die Deutsche Vermögensberatung sehr sehr viel abnimmt, von der Abrechnung ĂŒber das Marketing und die Ausbildung bis hin zur Abwicklung des gesamten GeschĂ€ftsverkehrs mit den Produktpartnern. Alles in der Gemeinschaft: Der Austausch ist keine freudlose Angelegenheit, sondern ein Fest fĂŒr unsere Vermögensberater, ob sie untereinander Erfolgskonzepte austauschen, sich im Hochseilgarten gegenseitig sichern oder in festlicher Runde den Abend genießen

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:12 Seite 26 Mich reizt die stÀndige Herausforderung.

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:12 Seite 27 Monika Kristen, Vermögensberaterin Und warum haben Sie dann bei uns noch nicht angefangen? Monotonie prĂ€gt den Alltag an vielen ArbeitsplĂ€tzen. Vermögensberatung hingegen ist voll von Abwechslung, der Begegnung mit immer neuen Menschen und deren individuellen Themen. Herausfordernd im besten Sinn, aber auch die Chance auf immer neue Karriereschritte und die Möglichkeit, sich zur Persönlichkeit und FĂŒhrungskraft zu entwickeln

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:12 Seite 28 Ich mag keine Grenzen nach oben. Ich will fĂŒr mich das Beste.

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:12 Seite 29 Wir auch. Deswegen verdient jeder, was er leistet, ohne Limit. Christopher Reichel, Vermögensberater Ohne Limit, wo gibt es denn das? Es muss kein Traum bleiben, zu verdienen, was man verdient. Bei uns hat jeder, der mehr leistet, auch grĂ¶ĂŸere Einnahmen. Und wer besonders großen Erfolg hat, wird zudem außerordentlich belohnt: mit vielfĂ€ltigen Bonifikationen und natĂŒrlich der Beförderung in die nĂ€chste Karrierestufe

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:12 Seite 30 In fast jedem steckt die Bereitschaft, sich zu engagieren, etwas zu leisten. Allzu oft nur entfaltet sie sich nicht, weil auf der anderen Seite das Wichtigste fehlt: Anerkennung. In Form einer wirklich leistungsgerechten VergĂŒtung, durch die Chance, mit wachsenden FĂ€higkeiten mehr Karriere. Weil Leistung sich lohnt Aufgaben zu ĂŒbernehmen und natĂŒrlich durch einen fĂŒr alle sichtbaren Aufstieg auf der Karriereleiter. Einem Vermögensberater steht all dies offen. Gute Leistung wird ebenso gut bezahlt. So bestimmt jeder sein Einkommen selbst durch die Anzahl beratener Kunden und die dabei erzielten GeschĂ€ftsabschlĂŒsse. Und mit wachsendem Erfolg steigen die VergĂŒtungssĂ€tze. Wer sein Handwerk in der Vermögensberatung beherrscht, hat eine zusĂ€tzliche Chance. NĂ€mlich die, selbst Mitarbeiter fĂŒr eine Zusammenarbeit zu gewinnen, sie mit Hilfe der Gesellschaft auszubilden und erfolgreich zu machen und auf diesem Wege selbst finanziell von deren Erfolgen zu profitieren. Und wer diesen Weg geht, dem stehen alle TĂŒren offen, bis hin zum Erreichen der Karrierestufe Direktion, in der man nicht nur fĂŒr eine Vielzahl von Mitarbeitern verantwortlich zeichnet, sondern zugleich gefragte FĂŒhrungskraft des Unternehmens ist.

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:12 Seite 31 Ist Ihnen Karriere wichtig? Es ist ein sehr schönes GefĂŒhl und vermittelt großes Selbstvertrauen, wenn man fĂŒr seine Leistung Anerkennung erhĂ€lt. Ja, ich mag es, wenn ich mit dem nĂ€chsten Karriereschritt ausgezeichnet werde. Wovon hĂ€ngt Ihre Karriere ab? Ganz sicher nicht davon, ob gerade eine Planstelle frei ist. Ich selbst bestimme das ganz allein, ĂŒber meinen Fleiß und mein Engagement. Das Schöne ist, ich kann es mir aussuchen: Karriere als erfolgreicher Berater oder Karriere als FĂŒhrungskraft mit meiner eigenen Mannschaft. Kann jeder Karriere machen? Na ja, auch fĂŒr Vermögensberater ist Karriere nicht umsonst, man muss schon etwas dafĂŒr leisten. Entscheidend fĂŒr mich: Es gibt keine WillkĂŒr, keiner entscheidet ĂŒber meine Karriere, ich habe sie zu hundert Prozent in meinen HĂ€nden. Christopher Reichel, Vermögensberater Aufbau einer eigenen Vertriebsorganisation als Unternehmer im Unternehmen: von der GeschĂ€ftsstelle bis zur Direktion Aufbau eines eigenen Kundenbestands als dauerhafter Ansprechpartner seiner Kunden: Karriere als ReprĂ€sentant im Praxisweg Erste Schritte im Hauptberuf: Agenturleiter Chancen im Nebenberuf: Vermögensberater-Assistent D RD2 RD1 HGS GS RGS AL VBA VM Karrieresystem VM Vertrauensmitarbeiter, VBA Vermögensberaterassistent, AL Agenturleiter, RGS RegionalgeschĂ€ftsstelle, GS GeschĂ€ftsstelle, HGS HauptgeschĂ€ftsstelle, RD1 Regionaldirektion 1, RD2 Regionaldirektion 2, D Direktion

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_26_2_13_RZ_Layout 1 26.02.13 13:08 Seite 32 Unternehmensgeschichte Grundsteinlegung fĂŒr Vila Vita Parc an der portugiesischen Algarve Erster Aufenthalt in Pannonia mit 500 Vermögensberatern und deren Lebenspartnern Auszeichnung von Dr. Reinfried Pohl mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande GrĂŒndungsfeier der Allgemeinen Vermögensberatung AG in Wiesbaden Umbenennung des Unternehmens in Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft Andreas und Reinfried Pohl jun. werden GeneralbevollmĂ€chtigte des Unternehmens 1975 1976 1978 1979 1980 1982 1983 1984 1986 1987 1988 1989 1991 1993 GrĂŒndung des Unternehmens unter dem Namen Kompass – Gesellschaft fĂŒr Vermögensanlagen DurchfĂŒhrung einer Kapitalerhöhung mit Verdopplung des Grundkapitals von 500.000 DM auf 1 Million DM Die Deutsche Vermögensberatung erwirbt das Eigentum am Firmensitz MĂŒnchener Str.1 in Frankfurt am Main Beginn der Partnerschaft mit der Dresdner Bank, heute Commerzbank Andreas und Reinfried Pohl jun. treten in das Unternehmen ein Neuaufnahme der fondsgebundenen Lebensversicherung in das Vermittlungsangebot Bundeskanzler Helmut Kohl verleiht Dr. Reinfried Pohl das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse 1.000 Vermögensberater, 100.000 VertrĂ€ge, 1.000.000.000 DM NeugeschĂ€ft (Vertragssumme)

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:13 Seite 33 Eröffnung des ersten Berufsbildungszentrums in Hamburg-Stapelfeld Über 16.000 Vermögensberater feiern in der Kölnarena das 35-jĂ€hrige FirmenjubilĂ€um Deutschlandtreffen mit 10.000 Teilnehmern und Ehrengast Dr. Angela Merkel, der spĂ€teren Bundeskanzlerin GrĂŒndung der Allgemeinen Vermögensberatung AVBG in Wien GrĂŒndung der Anneliese Pohl Stiftung fĂŒr die Krebsforschung Eröffnung des neuen HoldinggebĂ€udes in Marburg GrĂŒndung der Dr. Reinfried Pohl Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung 1994 1996 1998 1999 2001 2004 2005 2006 2008 2009 2010 2011 2012 Erstes volles GeschĂ€ftsjahr der Allfinanz Deutsche Vermögensberatung mit 1.030 Vermögensberatern Ralf und Michael Schumacher werden Werbebotschafter der Deutschen Vermögensberatung Die Deutsche Vermögensberatung wird zum alleinigen Vertriebsweg der AachenMĂŒnchener Versicherungen Das Zentrum fĂŒr Vermögensberatung und das Anneliese-Pohl-Seedorf werden eröffnet 30 Jahre Deutsche Vermögensberatung, drei AIDA-Clubschiffe im Mittelmeer und auf Malta Beginn der Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_26_2_13_RZ_Layout 1 26.02.13 14:14 Seite 34 Herausgeber Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG MĂŒnchener Straße 1 60329 Frankfurt am Main Telefon 069 2384-0 Telefax 069 2384-185 Internet: www.dvag.com Handelsregister Frankfurt am Main HRB 15511 AG 534-12-C 3/2013 105ku (1.a) © Deutsche Vermögensberatung AG

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DVAG GB12 Umschlag Beiheft_mit FR_RZ_20_2_13_RZ_Layout 1 22.02.13 15:05 Seite 1 Ein Unternehmen fĂŒr Unternehmer

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DVAG GB12 Beiheft R45_mitFR_26_2_13_RZ_Layout 1 26.02.13 14:14 Seite 34 Herausgeber Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG MĂŒnchener Straße 1 60329 Frankfurt am Main Telefon 069 2384-0 Telefax 069 2384-185 Internet: www.dvag.com Handelsregister Frankfurt am Main HRB 15511 AG 534-12-C 3/2013 105ku (1.a) © Deutsche Vermögensberatung AG

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